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	<title>Nachrichten aus Limburg-Weilburg | Neues Limburg</title>
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	<description>Neues Limburg ist das neue Newsportal für Limburg. Alles Wichtige rund um Limburg, über die Region, über Hessen und die Welt.</description>
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	<title>Nachrichten aus Limburg-Weilburg | Neues Limburg</title>
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		<title>Limburg: Feuerwehren proben den Ernstfall</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 09:06:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Samstag, den 27. April, proben die Feuerwehren den Ernstfall. Die Übung findet auf dem Gelände des Betriebshofes der Stadt Limburg &#8222;Im Großen Rohr&#8220; in Blumenrod statt. Dort wird es zu einem erhöhten Aufkommen an Einsatzfahrzeugen kommen, da auch Wehren teilnehmen, die nicht aus Limburg und den Stadtteilen kommen. Die Feuerwehrfahrzeuge sind zum Teil mit Blaulicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag, den 27. April, proben die Feuerwehren den Ernstfall. Die Übung findet auf dem Gelände des Betriebshofes der Stadt Limburg &#8222;Im Großen Rohr&#8220; in Blumenrod statt. Dort wird es zu einem erhöhten Aufkommen an Einsatzfahrzeugen kommen, da auch Wehren teilnehmen, die nicht aus Limburg und den Stadtteilen kommen. Die Feuerwehrfahrzeuge sind zum Teil mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Die Aktion findet am Samstag zwischen 8 und 13 Uhr statt. </p><p>(lm)</p><p>Quelle: <a href="https://www.limburg.de/Quicknavigation/Presse/Feuerwehren-%C3%BCben-in-der-Limburger-S%C3%BCdstadt.php?object=tx,3251.5.1&amp;ModID=7&amp;FID=3252.27083.1&amp;NavID=3252.207&amp;La=1&amp;kat=1680.53%2C2212.57">Pressemitteilung Li</a><a href="https://www.limburg.de/Quicknavigation/Presse/Feuerwehren-%C3%BCben-in-der-Limburger-S%C3%BCdstadt.php?object=tx,3251.5.1&amp;ModID=7&amp;FID=3252.27083.1&amp;NavID=3252.207&amp;La=1&amp;kat=1680.53%2C2212.57" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mburg.de</a></p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/suedstadt-feuerwehren-proben-den-ernstfall/">Limburg: Feuerwehren proben den Ernstfall</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>#TeamMathilda: Antikörpertherapie in Barcelona kann starten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2019 08:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krebsvorsorge & Krebstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. Juni ist das Kämpfermädchen Mathilda mit ihrer Familie nach Barcelona aufgebrochen. In kürzester Zeit hatte das #TeamMathilda das Geld für die Antikörpertherapie mit Hilfe ihres Spendenaufrufs zusammen. Nun kann die Antikörpertherapie in Barcelona starten. &#8222;Wir wollen Danke sagen für jeden Euro&#8220; Ein fröhliches Bild hat das #Kämpfermädchen Mathilda als Dankeschön für die Hilfe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Am 23. Juni ist das Kämpfermädchen Mathilda mit ihrer Familie nach Barcelona aufgebrochen. In kürzester Zeit hatte das #TeamMathilda das Geld für die Antikörpertherapie mit Hilfe ihres Spendenaufrufs zusammen. Nun kann die Antikörpertherapie in Barcelona starten. </em></strong></p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>&#8222;Wir wollen Danke sagen für jeden Euro&#8220;</em></strong></h2><p>Ein fröhliches Bild hat das <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">#Kämpfermädchen</a> Mathilda als Dankeschön für die Hilfe tausender Spender gemalt. Auf dem Bild zu sehen: Ein kleines Mädchen mit einem Herz-Luftballon in der Hand, worauf „Danke“ steht. Eine Blumenwiese ziert den Untergrund, der Himmel blau, es scheint gutes Wetter zu sein, Schmetterlinge fliegen durch die Luft und ein kleines Haus ist im Hintergrund zu erkennen. Der Schein dieses Idylls trügt, denn die kleine Mathilda aus Hintermeilingen leidet an einer aggressiven Form des Krebses: dem Neuroblastom.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Was ist das Neuroblastom?</em></strong></h2><p>Das Neuroblastom ist eine bösartige Erkrankung des <a href="https://www.kinderkrebsinfo.de/erkrankungen/zns_tumoren/pohpatinfozns120070626/das_zns/einteilung_zns/vegetatives_nervensystem/index_ger.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">sympathischen Nervensystems</a>, die vor allem die jungen Menschen unter uns trifft. Die Krankheit tritt vorwiegend im frühen Kindesalter auf. Im ersten Lebensjahr wächst diese aggressive Art des Krebses meist ungehemmt und schnell. Das Neuroblastom verbreitet sich fast immer rasch über das Blutsystem, hin und wieder auch über das <a href="https://www.kinderkrebsinfo.de/services/glossar/index_ger.html?selected=L#_lymphatisches_system" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lymphsystem</a>, im ganzen Körper. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Metastase" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Metastasen (Tochtergeschwülste)</a> bilden sich hauptsächlich in Knochenmark, in der Leber, der Haut und in den entfernten Lymphknoten. Hat sich das Neuroblastom bereits soweit ausgebreitet, sprechen Mediziner vom Krankheitsstadium 4. Diese Form des Krebses ist die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung bei Kindern. Hier ein Überblick über die vier Stadien:</p><ul class="wp-block-list"><li>je niedriger das Tumorstadium, desto besser die Prognose</li><li>Betroffene des Stadiums 1 und 2 haben eine Heilungschance von mehr als 90 Prozent,</li><li>Betroffene des Stadiums 3 und 4s etwa 60 bis 70 Prozent,</li><li>Betroffene des Stadiums 4 (Mathilda) lediglich 10 bis 20 Prozent.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Ein schönes Bild mit einer tragischen Geschichte dahinter</em></strong></h2><p>Das von Mathilda gemalte Bild ist gezeichnet von Lebensfreude, es transportiert Hoffnung und Dankbarkeit zugleich. Dabei kämpft Mathilda mit den <a href="https://www.neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/bewegender-spendenaufruf-mathilda-braucht-dich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Chemorittern bereits seit dem Herbst 2017 gegen den bösartigen Krebs in ihrem Körper</a>. Ihr Leben ist seitdem schon lange nicht mehr schön und bunt, denn sie kämpft um ihr Leben. Ihre Hoffnung setzt die Familie auf eine neuartige Antikörpertherapie im Ausland, genauer gesagt auf eine Therapie im „<a href="https://www.sjdhospitalbarcelona.org/en/neuroblastoma">Hospital Sant Joan de Déu</a>“ in Barcelona. Besagte Klinik konnte bisher die meisten Erfahrungen mit dieser speziellen Antikörpertherapie sammeln.</p><figure class="wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-rich is-provider-facebook"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div id="fb-root"></div><script async="1" defer="1" crossorigin="anonymous" src="https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v3.3"></script><div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2053340718296149/?type=3&amp;eid=ARB7Vrk6vBYVz5RX6PNeKhxWb63xw4b_7cvGZG6xS_yuiqSOTeLUStLZHrlLwF79fy_uapHWlSi90-N2&amp;__xts__%5B0%5D=68.ARD0zZSAv-ip_e4kKrdzuidHSQqMZk2ca5y8oZ4Y_EZ59MPTkNk9KvQKsBoGxpdvkj12fi3ny_xAuURRghBhsJfhmIV_u5WGgUS9tXs0un1NCbqfKc3FMrSKZdT-n2fTOXqLJMx4wlPXOiYfiUirBPXAx4qB41iqvmHx1pORXTjE-01F4CMBbXsD-trCT1AfKTjvjeUIRvfXUhmKpnof0-wrt_QHdiy68dX1OhWO4eaMz9VkN0E7TF1ewixt60aDbruqebbfwLlprmiyoQRed0BNarz-LTNPvfPPuZgQFW-RcViPwxlpKyBzuc5BlYFmYS4-CnGFQ70eAI5ajsHToOGMSrXp&amp;__tn__=EEHH-R" data-width="696"><blockquote cite="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2053340718296149/?type=3" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Die ersten Tage sind geschafft. Nach den Strapazen der letzten Wochen hatten wir gerade mal einen Tag zum Durchatmen,&#8230;</p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/">Team Mathilda</a> am&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2053340718296149/?type=3">Donnerstag, 27. Juni 2019</a></blockquote></div>
</div></figure><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Spender machen kostenintensive Immuntherapie möglich</em></strong></h2><p>Was am Anfang schier unmöglich schien, ist nun durch die Vielzahl an Spendern möglich: Die sehr kostenintensive Antikörpertherapie in Barcelona kann dank der zahlreichen Aktionen im Landkreis Limburg-Weilburg, und über seine Grenzen hinweg, angegangen werden. Die Immuntherapie kostet insgesamt 200.000 Euro. Darin noch nicht enthalten: Mögliche Komplikationen, die sich im Laufe der Immuntherapie bei dem kleinen Kämpfermädchen ergeben können. Ebenfalls sind die Reisekosten und Unterkunft in der Kalkulation nicht berücksichtigt. Zu diesen Kosten kommt noch eine spezielle Antikörper-Impfung hinzu. Die alleine Kosten schon 200.000 Euro. Bedingung für den Beginn der Immuntherapie in Barcelona war, die Kosten im Voraus zu leisten. Das kann die Familie mit Hilfe der bei der <a href="https://www.dehrner-krebsnothilfe.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Dehrner Krebsnothilfe</a> eingegangenen Spenden nun auch.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Welle der Hilfsbereitschaft sucht seinesgleichen</em></strong></h2><p>Die Welle der Hilfsbereitschaft hatte die Familie schon Anfang Mai die Sprache verschlagen. Es haben sich unglaublich viele Menschen an den Spenden beteiligt: Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Gruppen, Musiker, Vereine und Verbände haben gespendet und Spendenaktionen lanciert. So kam viel Geld zusammen, weshalb die Behandlung in Barcelona nun angegangen werden kann. Und damit ist die Zeit gekommen, sich bei allen Spendern zu bedanken, weswegen Mathilda dieses schöne Bild als Dankeschön gemalt hat. Auf der Rückseite hat das kleine Kämpfermädchen mit Unterstützung ihrer Mutter eine Danksagung niedergeschrieben.</p><h3 class="wp-block-heading">Lesen Sie auch:</h3><p>>> <a href="https://www.neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/bewegender-spendenaufruf-mathilda-braucht-dich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich! (öffnet in neuem Tab)">Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich!</a></p><p>„Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken. Dennoch möchte ich mich von ganzem Herzen für die unglaubliche Welle an Hilfsbereitschaft und bedingungsloser Unterstützung bedanken. Du hast einen Teil dazu beigetragen, dass ich eine weitere Therapie machen kann, die hoffentlich mein Leben retten wird. Ich habe dieses Bild gemalt, weil ich ‚Danke‘ sagen möchte.“</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Jetzt wird ein individueller Behandlungsplan erstellt</em></strong></h2><p>Dem schönen Bild mit der Danksagung haben die Eltern noch hinzugefügt: „Wir wollen damit Danke sagen für jeden Euro, für all die Unterstützung und dass die Menschen so zusammengerückt sind. Ende Juni geht es los. Dann entscheidet sich vor Ort, wie es weitergeht. Dort wird nach den Untersuchungen ein individueller Behandlungsplan erstellt werden.“ Die Immuntherapie soll das Leben des kleinen Kämpfermädchens retten, damit sie wieder fröhlich und unbelastet über ihre so schön gemalte Blumenwiese laufen kann, wie sie es in ihrem Bild visualisiert hat.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Ende März ging der Spendenaufruf an den Start</em></strong></h2><p>„Du weißt nie, wie stark du bist, bis stark sein die einzige Wahl ist, die du hast.“ Dieses Zitat von Bob Marley war Ende März auf Instagram der Startschuss für den Spendenaufruf unter dem Hashtag <a href="https://www.teammathilda.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">#TeamMathilda</a>. Die Familie sah einfach keinen anderen Ausweg, um ihre Tochter zu retten. Nach einer mutmaßlichen Heilung von der aggressiven Krebserkrankung, kam Anfang dieses Jahres die Ernüchterung. Bei einer abschließenden Untersuchung wurden wieder zwei neue Tumore festgestellt. Deshalb ging die Familie in die Offensive und startete einen Spendenaufruf auf <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/teammathilda/?hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Instagram</a>.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Familie vereint im Kampf gegen das Neuroblastom</em></strong></h2><p>Die Familie vereinte sich: Mutter Rebecca, ihre zwei Schwestern und drei Cousinen bildeten das #TeamMathilda, die als Team die Social-Media-Kanäle zu bespielen wussten. Die Familie ging mit der bewegenden Geschichte der kleinen Mathilda an die Öffentlichkeit. Es wurden Flyer erstellt und gedruckt, worauf die Öffentlichkeit um finanzielle Unterstützung gebeten wurde. Vor dem Hintergrund, dass die <a href="https://www.sjdhospitalbarcelona.org/en/neuroblastoma" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Immuntherapie in Barcelona das Leben des Kämpfermädchens retten könnte</a>, diese aber zugleich für die Familie schlichtweg unbezahlbar war, wurde der Spendenaufruf ins Leben gerufen. Als es absehbar war, dass der Spendenaufruf hohe Wellen schlagen würde, stieg die Dehrner Krebsnothilfe ins Projekt ein und unterstützte das #TeamMathilda. Was sich die Wochen darauf entwickelte, lässt sich als modernes Märchen beschreiben.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Spendenaufruf verbreitet sich über soziale Netzwerke wie ein Lauffeuer</em></strong></h2><p>Der Flyer von #TeamMathilda, mit einem Foto von Mathilda mit ihren strahlenden braunen Augen, einer rosa Tüllschleife und dem von der Krebstherapie gezeichneten kahlen Kopf, verbreitet sich auf Facebook und Instagram wie ein Lauffeuer. Ein Sturm der Hilfsbereitschaft wird losgetreten. Viele Menschen möchten der krebskranken Mathilda helfen. Und so starten Privat- und Geschäftsleute, Vereine, Musiker, Kindergärten, Schulen und viele andere Spendenaktionen für das Kämpfermädchen. Sie alle haben entweder über PayPal oder dem Spendenkonto der Dehrner Krebsnothilfe gespendet. Mittlerweile folgen auf <a href="https://www.instagram.com/teammathilda/?hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Instagram 9.378</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Facebook 5.075</a> User dem #TeamMathilda.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Grundschule Nentershausen spendet noch 2.400 Euro</em></strong></h2><p><p>Die große Welle der Spenden ist zwar vorbei, dennoch starten hier und da noch Spendenaktionen für das Kämpfermädchen. So fand noch diesen Montag, dem 24. Juni, an der <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.gs-nentershausen.de/" target="_blank">Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule in Nentershausen</a> ein Sponsorenlauf für das krebskranke Mädchen statt, bei dem die Schüler einen Spendenbetrag erlaufen konnten, der von ihren Eltern dann gezahlt wurde. Dabei konnten die Kinder mit ihren Eltern einen Betrag pro Runde festlegen, wodurch dann Runde für Runde eine Gesamtspende zustande kam. Durch diesen Sponsorenlauf haben 200 Kinder insgesamt 4.800 Euro erlaufen, wovon die Hälfte für #TeamMathilda an die Dehrner Krebsnothilfe geht. Die andere Hälfte dient zu schulinternen Zwecken. So haben die 200 Schüler durchschnittlich 24 Euro erlaufen, was durch die Eltern gespendet wurde.</p></p><figure class="wp-block-image"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2560" height="1920" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920.jpg" alt="Mit einem Sponsorenlauf haben 200 Kinder der Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule in Nentershausen insgesamt 2.400 Euro für das #TeamMathilda erlaufen. © Luís Matos" class="wp-image-3326" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920.jpg 2560w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-600x450.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-300x225.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-768x576.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-1024x768.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-80x60.jpg 80w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-160x120.jpg 160w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-265x198.jpg 265w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-696x522.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-1392x1044.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-1068x801.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-560x420.jpg 560w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-1920x1440.jpg 1920w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption>Mit einem Sponsorenlauf haben 200 Kinder der <a href="http://gs-nentershausen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule in Nentershausen</a> insgesamt 2.400 Euro für das #TeamMathilda erlaufen. © Luís Matos</figcaption></figure><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>„Wir hätten nie mit einer solchen Resonanz gerechnet“</em></strong></h2><p>Rebecca Schmidt zeigt sich überwältigt: „Wir hätten nie mit einer solchen Resonanz gerechnet.“ Am Anfang habe die Familie gehofft, den ersten Therapieabschnitt der Antikörpertherapie in Barcelona über Spenden finanzieren zu können. Nach dem Start des Onlineaufrufs war nach einer Woche bereits eine Summe von 200.000 Euro zusammengekommen. Nach nur drei Wochen dann schon mehr als 400.000 Euro. Damit sind die reinen Kosten für die gesamte Immuntherapie ohne Reisekosten und Kosten für mögliche Komplikationen während der Antikörpertherapie gedeckt.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Große Welle an Spenden zwischenzeitlich abgeebbt</em></strong></h2><p>Die große Welle an Spenden ist abgeebbt, dennoch gehen immer noch Zahlungen ein. Wie viel letztendlich tatsächlich gespendet wurde, kann Familien Schmidt nicht beziffern. Wie hoch die Gesamtkosten für die Therapie in Barcelona sein werden, können sie ebenfalls nicht abschätzen. Allerdings gibt es bei dieser märchenhaften Geschichte auch eine Kehrseite der Medaille. So hat die Familie Neid und Missgunst erfahren müssen. Und Trittbrettfahrer – erschreckenderweise Kinder – haben die Spendenaktion genutzt, um mit falschen Spendendosen auf „Spendenjagt“ zu gehen.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Spenden sind zweckgebunden</em></strong></h2><p>Neid und Missgunst sind im Falle eines Spendenaufrufs, der durch die Dehrner Krebsnothilfe verwaltet wird, vollkommen fehl am Platz. Die Dehrner Krebsnothilfe verwaltet die eingegangenen Spenden treuhänderisch und übernimmt gegen einen Beleg des behandelnden Krankenhauses in Barcelona die Kosten der Behandlung dort. Die Familie ist es überhaupt nicht gewohnt, das Geld andere auszugeben, wird in einem <a href="https://www.fnp.de/lokales/limburg-weilburg/waldbrunn-limburg-weilburg-mathildas-krebstherapie-barcelona-beginnt-zr-12565789.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Gespräch mit der NNP deutlich</a>. Familie Schmidt würde sich täglich Gedanken darüber machen, ob sie das Geld auch richtig ausgibt. Das gilt auch für die Reisekosten nach Barcelona: „Wir brauchten Flüge mit mehr als Handgepäck und umbuchbar mussten sie auch sein.“ Rebecca Schmidt rechtfertigt sich, obwohl sie sich eigentlich gar nicht rechtfertigen muss.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Verantwortungsbewusster Umgang mit Spendengeldern</em></strong></h2><p>Dass die Familie natürlich mit dem Geld verantwortungsbewusst umgehen möchte, sollte jedem Kritiker klar sein. Schließlich zeigt die Familie eine tiefe Dankbarkeit. Dementsprechend betont Mutter Rebecca: „Wir wollen so verantwortungsbewusst wie möglich mit dem gespendeten Geld umgehen.“ Aber solch eine extreme Krankheit stellt den Alltag eben auf den Kopf. So muss sich die Familie dringend ein neues Auto kaufen. Dieses soll mit Hilfe des Privatvermögens gezahlt werden. Auf einem Dorf funktioniert es halt nicht anders, als mit einem Pkw. Und schon gar nicht, wenn ein Elternteil in Zwölf-Stunden-Schichten in Frankfurt arbeiten muss.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Familie traut sich nicht</em></strong></h2><p>Ein neues Auto wäre von Nöten, aber Familie Schmidt traut sich nicht eines zu kaufen. Sie befürchten, dass die Leute reden könnten. „Die Leute“ hätten sogar die Dehrner Krebsnothilfe angerufen und dort erfragen wollen, wie hoch das Gehalt des Geschäftsführers Andreas Kessler denn sei, das er sich genehmigt. Dass die Dehrner Krebsnothilfe ausschließlich ehrenamtlich tätig ist, ist allgemein bekannt und ist auf deren Website nachzulesen. Dies wird auch immer wieder vom Vorsitzenden des Vereins betont. Andreas Kessler stellt klar: „Wir sind da, wenn wir gebraucht werden. Und hier wurden wir gebraucht und waren da.“</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Dehrner Krebsnothilfe: Hoffen, dass wir nach Mathildas Spendenaktion im Gedächtnis der Menschen bleiben</em></strong></h2><p>Der im Zusammenhang mit dem Spendenaufruf von #TeamMathilda aufgekommene Arbeitsaufwand habe Andreas Kessler zusammen mit der Zweiten Vorsitzenden Gabriele Vitt und dem Kassierer Burkhard Sehr gestemmt. Es wurde viel gespendet. Entsprechend viele Spendenbescheinigungen mussten ausgestellt werden. Das Kurvertieren der meisten Spendenbescheinigungen hat eine Firma für Direktmarketing aus Elz kostenfrei übernommen. Die Hoffnung des Ersten Vorsitzenden Andreas Kessler hinsichtlich dieser erfolgreichen Spendenaktion ist, dass durch die Aktion die Dehrner Krebsnothilfe den Menschen im Gedächtnis bleibt. Denn der ehrenamtliche Verein ist weiterhin auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>#TeamMathilda: Einfach „Danke“ sagen</em></strong></h2><p>Was für Mutter Rebecca zum bisherigen Spendenaufkommen zu sagen bleibt: „Wir haben sehr wahrscheinlich die Kosten für die komplette Therapie zusammen.“ Und deshalb möchte das #TeamMathilda um die Familie Schmidt einfach nur „Danke“ sagen. Sie möchten allen Menschen danken, die sie unterstützt haben. Sowohl für große Spendensummen als auch für jeden einzelnen Euro, der beim Bäcker, dem Metzger, dem Frisör, bei Auftritten von Musikern beispielsweise in der WERTStadt in Limburg, in Fitnessstudios und bei vielen anderen Aktionen in der Spendendose gelandet sind.</p><figure class="wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-rich is-provider-facebook"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div id="fb-root"></div><script async="1" defer="1" crossorigin="anonymous" src="https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v3.3"></script><div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2047954552168099/?type=3&amp;eid=ARCpTtmpJ2qn7oABHhXay_x8CSlZQkD_NFuHwgfsqZjV2cKJZPulXuVg4bF4xZGesc737wRsU7MFl3Ya&amp;__xts__%5B0%5D=68.ARDm1cVgF_ykUpCzcJw3mMzRiM0YAs1OlHOXSLrg_MpvFLOE58CFRbGd0RI24clbGRHSEvE5HSBQe2pen_onBGo77gqHHrsmQL5jjcUOtW5YU5_RYTFg29v4cG9-E1AS6__phphSRbmRRqITNo8Us1hBIvc_6RgACXUKSnfa9lH0OyW_F_YHnQ4L9FwMeoOUhsZ0G3UJsk1YHtD1nu-L9B83zQYu-XYXfIV_A4U_p0tipmapAZNz45BCEbyujZgtwhi4v37CE83qQsV9LULe0js7TmiISdLnyxMTyMAVMDCy7-HME8j9E4dODhYb6r2sHLr4W4RYeLTboNhfEI4lswaB2-1a&amp;__tn__=EEHH-R" data-width="696"><blockquote cite="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2047954552168099/?type=3" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Die Maske! Viele haben sich gefragt wie so eine Maske für die Bestrahlung wohl aussehen wird.So sieht sie aus!!!Mehr&#8230;</p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/">Team Mathilda</a> am&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2047954552168099/?type=3">Mittwoch, 19. Juni 2019</a></blockquote></div>
</div></figure><p>Deshalb hat Mathilda dieses schöne Bild Ende April gemalt. Sie ist so dankbar für diese enorme Welle der Hilfsbereitschaft, die ihr und ihrer Familie zuteilwurde. Sie hat sich selbst auf dem Bild verewigt, mit langen Haaren, in einem schönen Kleid, auf einer Wiese mit Blumen und umherfliegenden Schmetterlingen, mit einem Herz-Luftballon in der Hand auf dem „Danke“ steht. Und auch wir möchte ein „Danke“ aussprechen, an all diejenigen, die diese märchenhafte Geschichte möglich gemacht haben. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass diese Geschichte auch ein schönes Ende nimmt: ein regelrechtes Happy End.</p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/team-mathilda-antikoerpertherapie-in-barcelona-kann-starten/">#TeamMathilda: Antikörpertherapie in Barcelona kann starten</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2019 19:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krebsvorsorge & Krebstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Limburg-Weilburg]]></category>
		<category><![CDATA[#TeamMathilda]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroblastom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Uns aufgefallen ist dieser Spendenaufruf, als die Leo-Sternberg-Schule am 31. März den Flyer „Mathilda braucht Dich!“ auf Facebook geteilt hat. Seither hat sich der Aufruf zu einer eigenständigen Bewegung gemausert. Grund für den Aufruf: Mathilda hat Krebs und nur eine spezielle Antikörpertherapie im Ausland kann ihr helfen – und die ist sehr teuer! Es ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/bewegender-spendenaufruf-mathilda-braucht-dich/">Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Uns aufgefallen ist dieser Spendenaufruf,
als die Leo-Sternberg-Schule am 31. März den Flyer „Mathilda braucht Dich!“ auf
Facebook geteilt hat. Seither hat sich der Aufruf zu einer eigenständigen
Bewegung gemausert. Grund für den Aufruf: Mathilda hat Krebs und nur eine spezielle
Antikörpertherapie im Ausland kann ihr helfen – und die ist sehr teuer! </em></strong></p><p>Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen spenden, ihren Beitrag und ihre Hilfe leisten. So sind viele Spendenaktionen gestartet worden. Warum: Mathilda ist fünf Jahre alt und kämpft um ihr Leben. Erkrankt ist sie an einem bösartigen Tumor, dem Neuroblastom. Nach langer und intensiver Therapie schien die Krankheit besiegt, dann kam der Rückfall mit zwei neuen Tumoren. Die kleine Mathilda aus Hintermeilingen im Westerwald ist vom <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/erkrankungen/weitere_solide_tumoren/pohneuroblpatinfo120120611/pohneuroblpatinfokurz120120611/index_ger.html" target="_blank">Neuroblastom im Stadium IV</a> betroffen, was bedeutet, dass Kinder in dem Stadium von <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/erkrankungen/weitere_solide_tumoren/pohneuroblpatinfo120120611/pohneuroblpatinfokurz120120611/index_ger.html" target="_blank">Fernmetastasen in Knochenmark, Knochen, Leber, Haut und in den entfernten Lymphknoten betroffen sein können</a>. Bei Mathilda war es 2017 ein 10x5x4 cm großer Tumor, der zunächst inoperabel war. Weiterhin wurden Metastasen an Knochen und dem Knochenmark nachgewiesen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Die letzte Chance: Eine Antikörpertherapie in Barcelona!</em></strong></h2><p>Die Familie hat nun die Hoffnung, dass <a rel="noreferrer noopener" aria-label="eine neuartige Immuntherapie in Barcelona – da dort mit der neuen Therapie die meisten Erfahrungen gesammelt wurden – helfen kann (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.sjdhospitalbarcelona.org/en/neuroblastoma" target="_blank">eine neuartige Immuntherapie in Barcelona helfen kann</a>. Der Antikörper ist in den USA entwickelt worden. Das „Hospital Sant Joan de Déu“ in Barcelona war das erste Zentrum in Europa, in dem die Antikörper in einer klinischen Studie zum Einsatz kamen. Mittlerweile wird dieser Antikörper auch in anderen Ländern Europas eingesetzt. Barcelona hat allerdings bisher die meisten Erfahrungen sammeln können. Die Immuntherapie selbst ist sehr kostspielig: 200.000 Euro muss die Familie dafür berappen. Deshalb ist sie in die Offensive gegangen und hat einen Spendenaufruf im Web gestartet. </p><table style="background-color:#f0ebe8;" class="wp-block-table is-style-regular"><tbody><tr><td><center style="margin-top: 15px;"><figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/dehrner-krebsnothilfe-spende-mathilda1008x676.jpg" alt="Hier für Mathilda bei der Dehrner Krebsnothilfe e. V. mit Spendenbescheinigung spenden. | Neues Limburg" class="wp-image-2502"></figure></center></td><td><center style="margin-top: 15px;"><figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/qr-code-teammathilda451x536jpg.jpg" alt="QR-Code scannen und Website von Team Mathilda besuchen. | Neues Limburg" class="wp-image-2503"></figure></center></td><td><center style="margin-top: 15px;"><figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/paypal-spende-teammathilda1100x676.jpg" alt="Auf PayPal für Mathilda spenden - ohne Spendenbescheinigung. | Neues Limburg" class="wp-image-2504"></figure></center></td></tr></tbody></table><p>Neben den 200.000 Euro, werden jedoch weitere
200.000 Euro für eine spezielle Impfung benötigt, sprich die Familie braucht
insgesamt 400.000 Euro. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die
Antikörperbehandlung in Spanien nicht. Die Klinik in Barcelona beginnt aber
erst mit der Behandlung, wenn der Betrag im Voraus geleistet wurde. Somit ist
die Familie auf die Spenden angewiesen. </p><p>Bei den Kosten der Antikörpertherapie über
200.000 Euro, sind weder Reisekosten berücksichtigt, noch irgendwelche möglichen
Komplikationen, die auftreten könnten. Mutter Rebecca ist klar, dass die
Familie das Geld nicht alleine aufbringen kann, aber sie würden es sich nie
verzeihen, wenn sie es nicht wenigstens versucht hätten, den Betrag in
irgendeiner Art und Weise zusammen zu kriegen. &nbsp;</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Neuroblastom:
Zweithäufigste bösartige Erkrankung des sympathischen Nervensystems</em></strong></h2><p>Das Neuroblastom ist eine bösartige Erkrankung des <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/erkrankungen/zns_tumoren/pohpatinfozns120070626/das_zns/einteilung_zns/vegetatives_nervensystem/index_ger.html" target="_blank">sympathischen Nervensystems</a>, die vor allem im frühen Kindesalter auftritt. Gerade bei Kindern ab dem ersten Lebensjahr wachsen Neuroblastome häufig schnell und ungehemmt und verbreite sich meistens über das Blutsystem, manchmal aber auch über das <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/services/glossar/index_ger.html?selected=L#_lymphatisches_system" target="_blank">Lymphsystem</a> im ganzen Körper. So bilden sich <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Metastase" target="_blank">Metastasen (Tochtergeschwülste)</a> hauptsächlich in <a href="https://www.kinderkrebsinfo.de/services/glossar/index_ger.html?selected=K#_knochenmark" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Knochenmark</a>, in der Leber, der Haut und in den entfernten <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/services/glossar/index_ger.html?selected=L#_lymphknoten" target="_blank">Lymphknoten</a>. In diesem Stadium sprechen Mediziner vom Krankheitsstadium 4. Es ist die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung bei Kindern.</p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1920" height="1280" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280.jpg" alt="Mikroskopische Ansicht eines typischen Neuroblastoms mit Rosettenbildung in 40-facher Vergrößerung. Foto: Dr. Maria Tsokos, National Cancer Institute, Public Domain" class="wp-image-2532" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-600x400.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-300x200.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-768x512.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-1024x683.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-696x464.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-1392x928.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-1068x712.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Mikroskopische Ansicht eines typischen Neuroblastoms mit Rosettenbildung in 40-facher Vergrößerung. Foto: Dr. Maria Tsokos, National Cancer Institute, Public Domain</figcaption></figure></div><p>Im Sommer 2017 klagte die fünfjährige immer häufiger über starke Bauchschmerzen und ihr ging es zunehmend schlechter. Sie verlor an Gewicht und Lebensfreude und die Sorgen der Familie wurden immer größer, <a href="https://www.teammathilda.de/unsere-geschichte" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">wie auf der Website „Team Mathilda“ zu lesen ist</a>. Unzählige Arztbesuche folgten; die Eltern und das „Kämpfermädchen“ fühlten sich nicht ernst genommen. So spricht die Familie von Krankenhausaufenthalten und schweren Fehldiagnosen, bis sie sich schlussendlich der schlimmsten Nachricht, die sie sich vorstellen konnten, ausgesetzt sahen: Ein knapp handgroßer Tumor, der mit der Hauptschlagader verwachsen war und bereits auf die Organe drückte. Dazu die aggressivste Form, die schnell wächst. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>„Da ist etwas
in Mathildas Bauch, was da nicht hingehört.“</em></strong></h2><p>Der Familie wurde mitgeteilt, dass eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://flexikon.doccheck.com/de/Raumforderung" target="_blank">Raumforderung</a> festgestellt worden sei. Für die weitere Abklärung des Befunds erhielt die Familie eine Überweisung für die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Kinderonkologie" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">pädiatrische Onkologie</a>. Es begann ein Alptraum für die Familie und Mathilda durchlief die Diagnostik der Kinderonkologie, was am Ende zur traurigen Gewissheit und zur Diagnose „Neuroblastom Stadium 4“ führte. </p><p>Die Familie glaubte, den Boden unter den Füßen zu verlieren, mobilisierte aber alle Kräfte, denn es gab einen Plan, und ab diesem Moment nur einen Weg. Die Familie ging in Kampfbereitschaft, so die Beschreibung ihres Modus‘ <a href="https://www.teammathilda.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">auf ihrer Website</a>. Sie zogen mit den Chemorittern in den Kampf ihres Lebens!</p><p style="text-align:center" class="has-background has-very-light-gray-background-color">Eine Raumforderung
ist in der Medizin jede unphysiologische Volumenzunahme einer Struktur im
Inneren des Körpers, deren Ursache unbekannt ist. Im engeren Sinn liegt dem
Begriff zugrunden, dass die Volumenzunahme zulasten des Nachbargewebes erfolgt.</p><p>Erfahren hat Mathilda von ihrer Krankheit kurz vor ihrem vierten Geburtstag. Ihre Mutter beschrieb den im September 2017 festgestellten hochaggressiven Krebs als „bösen Stein, der da in ihrem Bauch ist“. Sie würden nun mit den tapferen Chemorittern in den Kampf ziehen, um den Feind zu besiegen. Dabei würden aber auch ein paar gute Sachen kaputtgehen. Und der Kampf hat Narben hinterlassen: Die Chemotherapie hat bei Mathilda eine beidseitige Innenohrschwerhörigkeit verursacht, weswegen sie nun Hörgeräte tragen muss. Die Prognose für eine Heilung ist mehr als ungünstig: </p><ul class="wp-block-list"><li>je niedriger das Tumorstadium, desto besser die
Prognose</li><li>Betroffene des Stadiums 1 und 2 haben eine
Heilungschance von mehr als 90 Prozent,</li><li>Betroffene des Stadiums 3 und 4s etwa 60 bis 70
Prozent,</li><li>Betroffene des Stadiums 4 (Mathilda) lediglich 10 bis
20 Prozent.</li></ul><p>Je älter das Kind bei der Tumorentdeckung ist, desto
schlechter ist die Prognose. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und die Familie
kämpft weiter um das Leben des kleinen „Kämpfermädchens“. Helfen soll die
besagte Immuntherapie, die aktuell allerdings weltweit nur in vereinzelten
Kliniken für Studien an erkrankten Kindern zugelassen ist. </p><p>Die <a href="https://www.sjdhospitalbarcelona.org/en/immunotherapy-has-allowed-us-see-our-child-continue-growing" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="meiste Erfahrung hat man in Barcelona gesammelt (öffnet in neuem Tab)">meiste Erfahrung hat man in Barcelona gesammelt</a> – da will die Familie hin. Dort könnte Mathilda am Therapieprogramm teilnehmen, nachdem die aktuelle Chemotherapie hier in Deutschland beendet ist. Die Familie könnte die nächste Etappe des Kampfes gegen den „bösen Stein“ in knapp zwei Monaten antreten. </p><p>Die Mutter weiß zu berichten, dass „das Neuroblastom […]
die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung bei Kinder unter sechs Jahren“
ist. Es handele sich dabei um einen Systemtumor, welcher sich sehr schnell im
ganzen Körper verteile. Erst im fortgeschrittenen Stadium würde die Krankheit
zumeist erkannt – sieben von zehn Kindern würde daran sterben. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Facebook-Gruppe
führte die Mutter zur neuen Immuntherapie</em></strong></h2><p>Erfahren hat Mutter Rebecca von dieser Therapiemöglichkeit auf Facebook. In einer weltweiten Facebook-Gruppe von betroffenen Eltern mit Kindern, die am Neuroblastom erkrankt sind, erfuhr die Mutter, dass in <a rel="noreferrer noopener" aria-label="New York ein sehr potenter Antikörper und eine spezielle dazugehörige therapeutische Impfung  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.mskcc.org/announcements/fda-grants-breakthrough-therapy-designation-naxitamab-neuroblastoma" target="_blank">New York ein sehr potenter Antikörper</a> und eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label="spezielle dazugehörige therapeutische Impfung (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.mskcc.org/pediatrics/cancer-care/types/neuroblastoma/treatment" target="_blank">spezielle dazugehörige therapeutische Impfung</a><a rel="noreferrer noopener" aria-label="New York ein sehr potenter Antikörper und eine spezielle dazugehörige therapeutische Impfung  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.mskcc.org/announcements/fda-grants-breakthrough-therapy-designation-naxitamab-neuroblastoma" target="_blank"> </a>entwickelt wurden. Diese werde unter anderem in dem spezialisierten Zentrum in Barcelona angeboten. </p><p>Mehr als 100 Kinder hätten den Impfstoff bereits
erhalten, so die spanische Klinik. Mathildas Eltern hoffen: „Mit der Behandlung
in Spanien könnte Mathildas Immunsystem darauf sensibilisiert werden, die noch
verbleibenden Tumorzellen zu erkennen und aus eigener Kraft zu zerstören.“ Sie wollen
deshalb nichts unversucht lassen, ihrer Tochter diese Therapie zu ermöglichen.</p><p>In Deutschland wird es diese neue Behandlung irgendwann auch geben, wenn die Studien die Wirksamkeit untermauert haben. Doch diese Zeit, bis die Immuntherapie in Deutschland zugelassen wird, hat die Familie nicht. In Dänemark, England und Spanien wird sie schon genutzt. Auch die behandelnde Medizinerin der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Kinderkrebsstation Peiper (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/689.html" target="_blank">Kinderkrebsstation Peiper</a> an der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Universitätskinderklinik Gießen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_kih/index.html" target="_blank">Universitätskinderklinik Gießen</a> sehe in der Behandlung in Barcelona eine Option, so die Mutter weiter. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Odyssee
durch die Welt der Mediziner</em></strong></h2><p>Nachdem das Neuroblastom, der sich bereits im vierten
und somit letzten Stadium des Krankheitsverlaufs befand, festgestellt wurde,
hatten Mathilda und ihre Eltern bereits eine Irrfahrt durch sämtliche
Krankenhäuser und Arztpraxen hinter sich. Die Familie wandte sich an Ärzte,
weil bei Mathilda immer wieder starke Bauchschmerzen und Fieber auftraten.
Diese verschwanden, kamen aber immer wieder. </p><p>Der Kinderarzt wurde konsultiert und als es schlimmer
wurde, auch die Notaufnahme. Dabei kam es zu diversen Diagnosen: Mediziner
tippten auf eine Erkrankung der Niere, Scharlach könne es sein, Penicillin
wurde verordnet. Nach diesen Fehldiagnosen stand eine Lungenentzündung zur
Debatte, eine Unterzuckerung und eine mögliche Verstopfung. Und so fühlten sich
Rebecca und ihr Mann Patrick vor lauter Sorge um die kleine Mathilda von den
Ärzten nicht ernst genommen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Sie
war nicht mehr wie früher</em></strong></h2><p>Die Eltern aus der Gemeinde Waldbrunn kennen ihre
Tochter. Sie war, bis sich die ersten Symptome zeigten, ein lebensfrohes Kind
und voller Energie. Sie kletterte auf Bäume, sprang in Pfützen. Und plötzlich
war die Kleine nicht mehr wie früher! Die Mutter könne immer noch Heulen, wenn
sie daran denke, wie ihr Kind dalag, und keiner sie ernst genommen habe. Doch
als eine Klinik in Siegen die Familie mit einer Darmspülung wieder heimschicken
möchte, gehen die Eltern in die Luft. </p><p>Auf einmal doch: Mathilda durfte in der Klinik bleiben
und es wurden weitere Untersuchungen durchgeführt. Ein zweites Ultraschall
wurde angesetzt. Einem Arzt fällt auf, dass da was nicht stimme. Umgehend wird
ein MRT angeordnet, was die traurige Nachricht zur Folge hat, dass da was sei,
was dort nicht hingehöre. Daraufhin geht es schnell: Prompt startet die
Therapie in der Kinderonkologie der Uniklinik Gießen und die kleine Mathilda
wird in die Hochrisikogruppe eingestuft. Es galt keine Zeit zu verlieren. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Sechs
Blöcke Chemotherapie</em></strong></h2><p>In der Zeit darauf wird Mathilda vier Blöcken Hochdosis-Chemotherapie ausgesetzt. Der Tumor verkleinert sich und kann dann doch operativ entfernt werden. Danach erneut Chemo – weitere zwei Blöcke. Dann wird das „Kämpfermädchen“ einer <a href="https://www.kinderkrebsinfo.de/patienten/behandlung/behandlungsmethoden/pohkinderkrebsinfostammzelltransplantation/index_ger.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Stammzellentransplantation</a> unterzogen. Dieser Kampf hat sich erst einmal gelohnt, denn nach der Behandlung konnten keine Krebszellen mehr nachgewiesen werden. </p><p>Unglaublich tapfer habe Mathilda das alles ertragen,
weiß ihre Mutter zu berichten. Ihren vierten Geburtstag musste das Mädchen auf
der Kinderkrebsstation verbringen. Sie hatte sich kaum von der Chemotherapie
erholt, stand auch schon die Bauch-OP an, bei der ihr der bereits deutlich geschrumpfte
Tumor entfernt wurde. Für die Familie sei „das […] eine sehr schwierige Zeit“
gewesen. Nach vier Wochen Isolation und dem beglückenden Ergebnis, dass
Mathildas Körper nun „krebszellenfrei“ sei, hätten sie erstmal heim gedurft. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Kampf
gegen den Krebs trotzdem nicht gewonnen</em></strong></h2><p>Die Behandlung war damit allerdings noch nicht zu
Ende. Die Familie aber gönnte sich nach den Strapazen erst einmal eine Auszeit
und fuhr ins Disneyland nach Paris. Nach ihrer Rückkehr folgte eine
Antikörpertherapie, bestehend aus fünf Blöcken à zehntägiger stationärer Dauer.
Am Ende von einer insgesamt 14-monatigen Behandlungszeit glaubte die Familie
den Krebs besiegt zu haben. </p><p>2018 wurde Weihnachten Zuhause gefeiert. Doch vier Wochen später kam die Ernüchterung: Bei einer abschließenden Untersuchung wurde klar, dass die zunächst vier intensiven Blöcke Chemo, die Operation, die zwei weiteren Blöcke Chemo und die darauffolgende <a href="http://www.lymphome.de/InfoLymphome/DLBCL/DLBCL_Therapie/Rezidivtherapie.jsp" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Hochdosis-Chemo mit autologer Stammzellentransplantation (öffnet in neuem Tab)">Hochdosis-Chemo mit autologer Stammzellentransplantation</a> nicht gereicht haben, um die Krankheit zu besiegen. Es wurden Anfang des Jahres zwei neue Tumore festgestellt. Und Mutter Rebecca weiß: „Je früher ein Rückfall kommt, umso schlechter sind die Überlebenschancen.“</p><p>Die kleine Mathilda ist wieder operiert worden und eine neue Krebstherapie ist gestartet. Aktuell befindet sie sich in der zweiten Phase der Rückfallbehandlung, die abhängig von ihren Blutwerten noch einige Wochen dauern kann. Dann werden die neuen Krebsherde mittels <a href="https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/therapieformen/chemotherapie.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Chemotherapeutika, die in den Vermehrungszyklus der Krebszellen eingreifen, bekämpft (öffnet in neuem Tab)">Chemotherapeutika, die in den Vermehrungszyklus der Krebszellen eingreifen, bekämpft</a>. Hierzulande könnte sie noch mit den Stammzellen ihrer Eltern behandelt werden. Dabei besteht aber grundsätzlich die Gefahr, dass ihr kleiner Körper die Stammzellen abstößt. Und die Frage ist, ob der Körper der fünfjährigen überhaupt ein erneutes „Herunterfahren“ des gesamten Immunsystems überstehen würde.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>„Wir
könnten es uns nie verzeihen, wenn wir es nicht versucht hätten“</em></strong></h2><p>Der einzige Weg für die Familie führt nun nach
Barcelona. „[…] wir könnten uns nie verzeihen, wenn wir es nicht versucht
hätten“, stellt Rebecca klar. Ein Plan muss her! Die Familie berät sich und
geht progressiv nach vorn, indem sie das #TeamMathilda gründen und sie ihre
Geschichte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Mutter Rebecca, ihre zwei
Schwestern und drei Cousinen bilden das Team, das die Social-Media-Kanäle zu
bespielen weiß. </p><p>Flyer sind entworfen worden, eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.teammathilda.de/" target="_blank">Website wurde gelauncht</a>. Auf <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/teammathilda/">Instagram</a> sind entsprechende Seiten eigens für den Spendenaufruf erstellt worden. Die sechs Frauen können die Dehrner Krebsnothilfe für ihr Engagement gewinnen, die das Know-how im Umgang mit Spendengeldern mitbringen, das Spendenkonto verwalten und sich um die Bürokratie kümmern. Mutter Rebecca ist „dem Vorsitzenden Andreas Kessler und seinem Verein unendlich dankbar“, dass man sie ohne großes Zögern unterstützt habe. </p><p>Überwältigt zeigt sich Mathildas Mutter von der Dynamik, die der Spendenaufruf mittlerweile gewonnen hat. „Wir erleben eine unfassbare Welle der Solidarität und Anteilnahme, auch über die regionalen Grenzen hinaus.“ Binnen weniger Tage sei schon so viel Geld geflossen, dass damit der erste von den sechs Zyklen der Antikörperbehandlung finanziert werden kann. Privatpersonen spenden, aber auch Vereine – auch Unternehmen und Betriebe haben Aktionen zugunsten von Mathilda gestartet. So sind bereits rund 200.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Damit hätte die Familie nie gerechnet. Nun kann Mathildas erste Behandlung in Barcelona geplant und finanziert werden. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Auf nach
Barcelona</em></strong></h2><p>In zwei Monaten kann nun die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Antikörpertherapie (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.nature.com/articles/s41598-018-32659-w" target="_blank">Antikörpertherapie</a> in Barcelona losgehen. Ob diese von Erfolg geprägt sein wird, steht in den Sternen. Unterstützt wird die Familie von der behandelnden Ärztin der <a href="https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_kih/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kinderonkologie an der Uniklinik Gießen (öffnet in neuem Tab)">Kinderonkologie an der Uniklinik Gießen</a>, <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Silke Kietz (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_kih/ugi_kih_team.php" target="_blank">Silke Kietz</a>. Sie kann die Familie verstehen, dass sie es wenigstens versuchen will. Die Chancen, dass Mathilda nach dem Rückfall die Krankheit überlebe, sei leider nicht so hoch. Sie habe der Familie aber versprochen, gemeinsam mit ihnen den Weg zu gehen. &nbsp;</p><p>Für die Eltern ist klar: Sie wollen ihrer kleinen
Tochter gegenüber immer ehrlich sein. Es würde nichts passieren, was Mathilda
nicht vorher wisse. Sie haben auf der Krebsstation an der Uniklinik Gießen
viele andere betroffene Familien kennengelernt, die eben auch in ihrer schweren
Zeit zu sowas wie die eigenen Familie geworden sind. Das sind Menschen, denen
man nicht erklären müsse, wie man sich gerade fühlt. Auf der Kinderkrebsstation
hat Mathilda Kontakte geknüpft und musste auch Abschied von Kindern nehmen. So
fragte sie ihre Eltern nach ihrem Rückfall: „Mama, jetzt müssen die Ritter
wieder kämpfen. Was ist, wenn sie das nicht schaffen? Komme ich dann auch in
den Himmel?“ Ihre Eltern haben ihr versprochen: „Wir tun alles dafür, dass du
es nicht musst!“</p><p>Die Eltern können es immer noch nicht
richtig fassen, was sie in den vergangenen zwei Wochen erlebt haben. Dass
fremde Menschen innerhalb nur weniger Tage so viel Geld gespendet haben, für
die Behandlung ihrer krebskranken Tochter. Und so gilt nun das Prinzip
Hoffnung: „Durch die Solidarität und Anteilnahme bei dieser Spendenaktion haben
wir so eine positive Bestärkung erfahren. Wir wissen, wir haben das Richtige
getan und jetzt müssen wir den Weg weitergehen.“</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>So könnt
Ihr helfen</em></strong></h2><p>#TeamMathilda hat auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.instagram.com/teammathilda/" target="_blank">Instagram 9.220 Abonnenten</a> und auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank">Facebook 4.486 Likes</a>. Am 30. März ist die Spendenkampagne an den Start gegangen. Sowohl Privatpersonen als auch Geschäftsleute haben sich beteiligt. Es gab viele Benefizveranstaltungen und Spendenaktionen. Es wurde Geld in Schulen gesammelt. Überwältigend ist, wie viele Menschen ihre Hilfe geleistet haben. Um aber noch die dazugehörige therapeutische Impfung zu finanzieren, benötigt die Familie weiterhin Geld. Deshalb möchten wir gerne mit diesem Artikel erneut zum Spenden aufrufen, und so die Familie Schmidt unterstützen. Wer an Spendenaktionen und Benefizveranstaltungen teilnehmen möchte, findet auf der <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.teammathilda.de/aktionen" target="_blank">Website des #TeamMathilda eine Übersicht</a> über die Events. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Spendenkonten</em></strong></h2><p><strong>Dehrner Krebsnothilfe e. V. (mit Spendenbescheinigung)</strong><br>Kreissparkasse Limburg <br>IBAN: DE79 5115 0018 0010 0024 59 <br>BIC: HELADEF1LIM </p><p><strong>Verwendungszweck: </strong>Mathilda (und eigene Anschrift angeben, damit eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann).</p><p>Im Falle von Spendengelder, die von der Dehrner
Krebsnothilfe nicht zweckgebunden für Mathilda genutzt werden können, werden
diese an gemeinnützige Organisationen weitergeleitet.</p><p><strong>PayPal-Spende ohne Spendenbescheinigung</strong><br>Geld senden an: <a href="mailto:spende@teammathilda.de">spende@teammathilda.de</a> </p><p>Das gesammelte Geld wird nur im Zusammenhang mit
Mathildas Therapie genutzt. Nicht benötigte Spenden kommen der Arbeit der
Dehrner Krebsnothilfe zugute. </p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/bewegender-spendenaufruf-mathilda-braucht-dich/">Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>Kriminalstatistik: Polizeidirektion Limburg-Weilburg landesweit im Spitzenbereich</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 20:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kriminalstatistik]]></category>
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		<category><![CDATA[Kriminalstatistik Limburg-Weilburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahr für Jahr bessern sich die Zahlen der Kriminalstatistik des Landkreises Limburg-Weilburg. In den vergangenen vier Jahren gab es kontinuierlich weniger Strafanzeigen. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote. 2018 konnten von 7.226 angezeigten Straftaten 4.681 Anzeigen aufgeklärt werden. Damit liefert die Polizeidirektion Limburg-Weilburg landesweit einen Spitzenwert! Und wieder hat es die Polizei im Landkreis geschafft, ihre Aufklärungsquote [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/kriminalstatistik-2018-limburg-weilburg/">Kriminalstatistik: Polizeidirektion Limburg-Weilburg landesweit im Spitzenbereich</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Jahr für Jahr bessern sich die Zahlen der Kriminalstatistik des Landkreises Limburg-Weilburg. In den vergangenen vier Jahren gab es kontinuierlich weniger Strafanzeigen. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote. 2018 konnten von 7.226 angezeigten Straftaten 4.681 Anzeigen aufgeklärt werden. Damit liefert die Polizeidirektion Limburg-Weilburg landesweit einen Spitzenwert!</em></strong></p><p>Und wieder hat es die Polizei im Landkreis geschafft, ihre Aufklärungsquote zu verbessern und insgesamt zu den Landkreisen in Hessen zu zählen, die sich hinsichtlich ihrer Arbeit im Spitzenbereich bewegen. Es konnte ein Rückgang der Straftaten von 8,7 Prozent festgestellt werden. Das sind 691 Straftaten weniger als in 2017. Wurden 2017 noch 7.917 Strafanzeigen erstattet, waren es vergangenes Jahr 7.226. Davon wurden 4.681 Fälle aufgeklärt, was einer Aufklärungsquote von 64,8 Prozent entspricht. 2017 lag die Aufklärungsquote bei 64 Prozent. </p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080.jpg" alt="Entwicklung der Kriminalität in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg" class="wp-image-2458" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080-600x338.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080-300x169.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080-768x432.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080-1024x576.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080-696x392.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080-1392x783.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080-1068x601.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_kriminalitaet-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm2-1920x1080-747x420.jpg 747w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Entwicklung der Kriminalität in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg</figcaption></figure></div><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Kriminalstatistik enthält alle bekannt gewordenen Straftaten</em></strong></h2><p>Die <a href="https://www.polizei.hessen.de/dienststellen/polizeipraesidium-westhessen/ueber-uns/statistik/binarywriterservlet?imgUid=27a603a2-8f47-b961-c23d-d0a3278f8ace&amp;uBasVariant=11111111-1111-1111-1111-111111111111" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Polizei Westhessen macht aber in ihrer Presseinformation</a> klar, dass in der Kriminalstatistik bekannt gewordene Straftaten einschließlich strafbarer Versuche erfasst sind. Strafverfolgungsaufträge der Staatsanwaltschaft oder Steuerfahndung sind in der Statistik nicht erfasst, da solche Fälle ohne Beteiligung der Polizei vollzogen werden. Genauso werden „nur“ Verkehrsdelikte wie folgt berücksichtigt: Gefährliche Eingriffe in den Straßen-, Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr sowie Nötigungen im Straßenverkehr. </p><p>Weiter wird darauf hingewiesen, dass die Statistik nur der Polizei bekannt gewordene Straftaten enthalten kann. Deliktspezifisch geht die Polizei von einer mehr oder weniger großen Dunkelziffer aus, die aus verschiedensten Gründen nicht angezeigt wurden. Dunkelfeldforschungen belegen, dass grundsätzlich mehr Straftaten begangen werden, die nicht zur Anzeige gebracht werden. Mit Hilfe der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ufigkeitszahl" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Häufigkeitszahl</a> wird eine Aussage zur Kriminalitätsbelastung des Landkreises getroffen. Berechnet wird diese aus der Anzahl registrierter Straftaten fiktiv bezogen auf 100.000 Einwohner. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Rekord-Aufklärungsquote: Straftaten in Hessen</em></strong></h2><p>In Hessen sind vergangenes Jahr insgesamt 372.798 Straftaten polizeilich aktenkundig geworden. 2.834 Fälle beziehungsweise 0,8 Prozent weniger als 2017. Rekord-Aufklärungsquote: In ganz Hessen liegt die Aufklärungsquote damit bei 64,2 Prozent, und somit auf dem höchsten Wert seit Einführung der EDV-gestützten <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polizeiliche_Kriminalstatistik_(Deutschland)" target="_blank">Polizeilichen Kriminalstatistik</a> (<a href="https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2018/pks2018_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">PKS</a>) 1971.</p><p>Die Häufigkeitszahl (HZ), wie
oben bereits angesprochen, ist eine statistische Vergleichsgröße zur
Kriminalitätsbelastung (Anzahl von Straftaten pro 100.000 Einwohner). Im
Landkreis Limburg-Weilburg liegt sie mit 4.202 Straftaten pro 100.000 Einwohner
deutlich unter dem landesweiten Durchschnitt von 5.971 Straftaten pro 100.000
Einwohner.&nbsp; </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Leitung der Polizeidirektion
Limburg-Weilburg zieht positive Bilanz</em></strong></h2><p>Frank Göbel, Leiter der
Polizeidirektion Limburg-Weilburg, zog eine positive Bilanz für das vergangene
Jahr und bedankte sich bei seinen Mitarbeitern für die sehr gute Arbeit. Er
zeigte sich zufrieden mit den Zahlen, die sowohl einen Rückgang an Straftaten
als auch die erneute Steigerung der Aufklärungsquote widerspiegeln.
Zurückzuführen sei dies auf die erfolgreiche Ermittlungs- und Fahndungsarbeit
sowie auf die gute Präventionsarbeit der Polizei. Aber auch sei ein hoher
Anteil des Erfolgs des vergangenen Jahres couragierten und aufmerksamen Bürgern
zuzurechnen, die nicht wegschauten, sondern Auffälligkeiten meldeten und auch
als Zeugen zur Verfügung standen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Größter Anteil der
Straftaten sind </em></strong><strong><em>Eigentumsdelikte</em></strong><strong><em></em></strong></h2><p>Eigentumsdelikte machen mit 53,7 Prozent den größten Anteil der Straftaten in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Limburg-Weilburg" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Limburg-Weilburg</a> aus. 2017 waren es noch 58 Prozent. Bei den einfachen Diebstählen konnte ein deutlicher Rückgang festgestellt werden. So hat sich die Zahl um 164 Straftaten auf 1.363 Anzeigen reduziert. Ein Minus von 10,7 Prozent! Genauso hat sich die Zahl der schweren Diebstähle verringert, und zwar um 70 Delikte auf 832 Strafanzeigen, was 7,8 Prozent weniger ist im Vergleich zum Vorjahr. </p><p>Neben den oben genannten Eigentumsdelikten zählen auch Betrugsfälle zu diesem Deliktsbereich. Auch beim Straftatbestand Betrug konnte 2018 ein deutlicher Rückgang von über 20 Prozent festgestellt werden. So kam es zu 1.327 Betrugsfällen, was 430 und somit 22 Prozent weniger angezeigte Straftaten bedeutet. </p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080.jpg" alt="Struktur der Gesamtkriminalität in Limburg-Weilburg 2018. © Neues Limburg" class="wp-image-2461" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080-600x338.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080-300x169.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080-768x432.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080-1024x576.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080-696x392.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080-1392x783.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080-1068x601.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/struktur-gesamtkriminalitaet-lm-weil-3d-tort1920x1080-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Struktur der Gesamtkriminalität in Limburg-Weilburg 2018. © Neues Limburg</figcaption></figure></div><p>Rechnen wir die in der Grafik zu
sehenden Eigentumsdelikte „Einfacher Diebstahl“, „Schwerer Diebstahl“ und
„Betrug“ zusammen, kommen wir statt auf 53,7 Prozent auf 48,8 Prozent. Das
liegt daran, dass noch Straftatbestände wie „Unterschlagung“, „Veruntreuung“ und so
weiter hinzuzurechnen sind, wodurch die Eigentumsdelikte über die Hälfte aller
Straftaten im Landkreis ausmachen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Rauschgiftdelikte haben wieder zugenommen</em></strong></h2><p>Den Eigentumsdelikten folgen weitere
Straftatbestände. So gab es vergangenes Jahr 726 angezeigte Körperverletzungen
(KV) im Landkreis. 27 und damit 3,6 Prozent weniger als 2017. Des Weiteren kam
es zu 622 Sachbeschädigung, die sich um 55 und so um 8,1 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr reduziert haben. Eine überdurchschnittliche Steigerung gab es bei
den Rauschgiftdelikten. Hier wurden 555 Straftaten erfasst, was eine Erhöhung
von 14,2 Prozent bedeutet – 69 mehr Anzeigen, als in 2017. Die restlichen 1.801
Straftaten verteilen sich über das übrige Strafgesetzbuch und sämtliche
strafrechtlichen Nebengesetze. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Die wesentlichsten Deliktsbereiche</em></strong></h2><h3 class="wp-block-heading"><strong>Straftaten gegen das Leben</strong></h3><p>Die Kripo Limburg hat 2018 in
sieben Fällen wegen Straftaten gegen das Leben ermittelt. Das sind vier weniger
als 2017, was eine Reduzierung um 36,4 Prozent bedeutet. Sechs Verfahren wegen
Totschlags wurden eingeleitet. Ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes. Drei
dieser Taten sind als Versuchsdelikte erfasst worden, darunter auch das
Verfahren wegen Mordes. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Sexualdelikte – Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung</strong></h3><p>Hier wurden 111 Strafanzeigen
erfasst, was gegenüber 2017 lediglich zwei Fälle weniger sind. Die Aufklärungsquote
(AQ) in diesem Deliktbereich ist allerdings konstant auf einem hohen Niveau.
Sie liegt laut Kriminalstatistik bei 87,4 Prozent. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Rohheitsdelikte: Raub,
Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Nötigung…</em></strong></h3><p>Unter den Begriff Rohheitsdelikte
fallen Raubstraftaten, Körperverletzungen, Freiheitsberaubungen, Nötigungen,
Bedrohungen und Nachstellungen (Stalking). Rohheitsdelikte erzeugen bei Opfern
dessen Ängste und Schmerzen. In Limburg-Weilburg gab es 2018 einen minimalen
Rückgang von nur 1,5 Prozent. In Zahlen: Es wurden 1.119 Fälle erfasst, was 17
weniger sind als im Vorjahr. Den stärksten Rückgang gab es bei den
Körperverletzungen. Diese sind von 753 auf 726 Taten zurückgegangen. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Raub</strong></h3><p>61 Raubstraftaten wurden 2018 im
Landkreis verübt. Ein Anstieg von 21 Fällen – 52,5 Prozent. Aber auch hier ist
die Aufklärungsquote hoch: So konnten 43 Fälle aufgeklärt werden, was eine AQ
von 70,5 Prozent bedeutet. </p><h4 class="wp-block-heading"><strong><em>Spektakulärer Raub 2018 in Limburg: Zeugenaufruf in „Aktenzeichen XY ungelöst“ gestartet. </em></strong></h4><p>Beamte des Limburger
Fachkommissariats beschäftigen sich bis dato mit einem Überfall auf einen
Geldtransporter im vergangenen September. Hinter dem Globus Markt in der
Mundipharmastraße passte einer der Täter den Werttransporter ab. Der Geldbote
wurde mit einer Langwaffe – ähnlich einer Kalaschnikow – bedroht und
aufgefordert, sich auf den Boden zu legen. Daraufhin bemächtigte sich der Täter
der Waffe des Mitarbeiters und raubte eine Geldkassette mit einer hohen Menge
an Bargeld. </p><p>Geflüchtet ist der Täter mit
einem Komplizen, der in einem schwarzen VW Tiguan gewartet hat. Das Täter-Duo
flüchtete zunächst in unbekannte Richtung. Kurz nach dem Überfall meldete ein
Zeuge ein brennendes Fahrzeug auf dem Offheimer Sportplatz: der VW Tiguan. Dieser
brannte trotz Löschmaßnahmen komplett aus. Das amtliche Kennzeichen HU-SM 571
des Wagens war am 2. Juli im hessischen Erlensee gestohlen worden. Das
Fahrzeug, ursprüngliches Kennzeichen M-GB 2131, war Ende Juli in München
entwendet worden. Die Limburger Kriminalpolizei arbeitet eng mit anderen
Polizeidienststellen zusammen, da es bundesweit ähnliche Vorfälle gab. In der
ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ wurde ein Zeugenaufruf gestartet. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Körperverletzungen im Landkreis</strong></h3><p>Wie bereits erwähnt, gab es
insgesamt 726 Körperverletzungsdelikte, was 27, und somit 3,6 Prozent weniger
erfasste KV-Delikte sind, als im Jahr zuvor. Die Aufklärungsquote ist hier
ebenfalls sehr hoch. Sie liegt bei 91 Prozent. Unter Körperverletzungen fallen
sowohl die einfache Körperverletzung als auch die gefährlichen und schweren
Körperverletzungen, die unter Nutzung einer Waffe, mittels eines hinterlistigen
Überfalls oder auch von mehreren Tätern gemeinschaftlich begangen werden. Auch
diese Form der Körperverletzungen sind vergangenes Jahr zurückgegangen. So
wurden 231 Fälle angezeigt, was einen Rückgang von 11 Fällen (- 4,5 Prozent) darstellt.
</p><p>Den größten Teil der angezeigten Körperverletzung nehmen die vorsätzlich leichten Körperverletzungen mit 462 Fällen ein. Hier konnte ein Rückgang von nur 8 Fällen festgestellt werden. Von den 726 Anzeigen wegen KV konnten 710 Tatverdächtige ermittelt werden. Von diesen 710 Verdächtigen waren 237 Tatverdächtig nichtdeutsch. 67 der Verdächtigen standen zum Zeitpunkt der Straftat unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen (Betäubungsmittel). </p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg" alt="Körperverletzungsdelikte in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg" class="wp-image-2464" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-600x338.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-300x169.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-768x432.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1024x576.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-696x392.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1392x783.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1068x601.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/190327_koerperverletzungen-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Körperverletzungsdelikte in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg</figcaption></figure></div><h3 class="wp-block-heading"><strong>Nachstellungen (Stalking) und Nötigung im Straßenverkehr</strong></h3><p>2018 gab es 6 Fälle mehr in
diesem Deliktsbereich, und damit insgesamt 138 Fälle. Das macht eine Erhöhung
von 4,5 Prozent im Vergleich zu 2017 aus. Aber auch in diesem Deliktsfeld ist
die Aufklärungsquote hoch: Sie liegt bei 89,1 Prozent. Der Großteil der
Anzeigen, und zwar 84 an der Zahl, wurden wegen Nötigung im Straßenverkehr
gestellt. Die Stalkingfälle (Nachstellungen) stiegen um zehn Anzeigen auf
nunmehr 45 Fälle, was eine Erhöhung von 28,6 Prozent bedeutet. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Häusliche Gewalt</strong></h3><p>Die Fälle von häuslicher Gewalt
sind im Vergleich zu 2017 um 7 Fälle auf 171 Anzeigen insgesamt gestiegen. Diese
sowohl innerhalb ehelicher als auch innerhalb nichtehelicher
Lebensgemeinschaften. </p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Was machen im Falle häuslicher Gewalt</strong></h4><p>Im Falle häuslicher Gewalt leitet
die Polizei grundsätzlich ein Ermittlungsverfahren ein, um die schützende
Anonymität des Täters innerhalb der eigenen vier Wände zu durchbrechen. Opfer
genießen einen besonderen Schutz und eine besondere gesetzliche Fürsorge durch
das Gewaltschutzgesetz. Durch dieses gibt es frühzeitige und konsequente
Interventionsmöglichkeiten, um so auch die Anzeigenbereitschaft zu fördern. </p><p>Außerdem können Oper häuslicher Gewalt zügig Hilfsangebote über die Koordinierungsstelle Häusliche Gewalt der <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.opferhilfe-limburg-weilburg.de/" target="_blank">Opferhilfe Limburg-Weilburg e. V.</a> bekommen. Die Opferhilfe arbeitet eng mit der Hilfsorganisation <a href="https://weisser-ring.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Weißer Ring</a> zusammen und vermittelt im Bedarfsfall Angebote der Hilfsorganisation an die Opfer weiter. Des Weiteren gibt es seit 2009 im Landkreis ein Gruppenangebot für gewalttätige Männer, in dem sie lernen Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Träger ist die Förderung der Bewährungshilfe in Hessen e. V. in Kooperation mit der Gerichtshilfe bei der Staatsanwaltschaft Limburg.</p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg" alt="Häusliche Gewalt in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg" class="wp-image-2466" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-600x338.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-300x169.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-768x432.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1024x576.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-696x392.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1392x783.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1068x601.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/haeusliche-gewalt-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Häusliche Gewalt in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg</figcaption></figure></div><h3 class="wp-block-heading"><strong>Diebstähle in Limburg-Weilburg</strong></h3><p>Bei den bereits erwähnten
Eigentumsdelikten sind einfache Diebstähle mit 1.363 Fälle in die Statistik eingegangen.
Bei den einfachen Diebstählen konnte ein Rückgang um 164 Fälle festgestellt
werden, was 10,7 Prozent weniger sind, wie noch 2017. Ladendiebstähle, die
ebenfalls unter einfache Diebstähle fallen, haben hingegen etwas zugenommen.
Waren es 2017 noch 375, wurden vergangenes Jahr 397 Ladendiebstähle angezeigt.
Eine Steigerung um 5,9 Prozent (22 Fälle). Bei Diebstählen unter erschwerenden
Umständen, also Einbrüche und Aufbrüche, zeigt die Statistik, dass 2018 mit 832
Strafanzeigen ein Rückgang um 70 Fällen (7,8 Prozent) festgestellt werden
konnte. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Wohnungseinbrüche 2018</strong></h3><p>2018 gab es bei den
Wohnungseinbrüchen, wie bereits in den Jahren 2016 und 2017, einen Rückgang.
Insgesamt konnten im Landkreis 185 Wohnungseinbrüche festgestellt werden. Das
sind 10 (- 5,1 Prozent) Wohnungseinbrüche weniger, als 2017. 47 dieser Einbrüche
haben tagsüber stattgefunden. 75 Einbrecher sind bereits beim Versuch eines
Wohnungseinbruchs gescheitert. </p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg" alt="Wohnungseinbrüche in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg" class="wp-image-2478" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-600x338.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-300x169.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-768x432.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1024x576.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-696x392.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1392x783.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1068x601.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/wohnungseinbrueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Wohnungseinbrüche in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg</figcaption></figure></div><h4 class="wp-block-heading"><strong>30 Einbrüche durch einen 32-jährigen Hadamarer</strong></h4><p>Seit November 2017 gab es in der
Gegend um Hadamar und in Hadamar eine Vielzahl an Einbrüchen in Geschäftsräume
und Wohnungen. Die umfangreichen Ermittlungen führten die Limburger
Kriminalpolizei letztendlich auf die Spur eines 32-jährigen Mannes aus Hadamar.
Gegen ihn wurde in 30 Fällen ermittelt. Im März 2018 wurde ein
Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes erwirkt, jedoch wurde er
bevor die Durchsuchung stattfand bei einem Einbruch in ein Geschäft auf
frischer Tat ertappt. Bei der Durchsuchung danach durch die Polizei wurde
umfangreiches Diebesgut in der Wohnung aufgefunden. Mittlerweile sitzt der Mann
über drei Jahre ab. Weitere Verfahren gegen 20-, 25- und 28-jährige Männer aus
Hadamar wurden eingeleitet, die als Mittäter des 32-Jährigen gelten. </p><p>Mehrere Kellereinbrüche in
Blumenrod konnten durch die Ermittlungen der Limburger Kriminalpolizei
aufgeklärt werden. So wurde eine 26-jährige Frau aus Limburg festgenommen, die
in der anschließenden Vernehmung zugab, insgesamt acht Einbrüche begangen zu
haben. Das gesamte Diebesgut wurde bei der darauffolgenden Wohnungsdurchsuchung
sichergestellt. </p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Kostenlose kriminalpolizeiliche Beratung für Bürger</strong></h4><p>Die hessische Polizei setzt nicht nur auf eine erfolgreiche Länderkooperation mit täterorientierten Ermittlungen, sondern berät auch Bürger kostenlos über <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.limburg.de/Leben/Gesundheit-Sicherheit/Einbruchschutz-Tipps-der-Polizei" target="_blank">Präventivmaßnahmen und Einbruchsschutz</a>. So werden von Fachleuten der Polizei fundierte Informationen zur Sicherung von Fenstern und Türen gegeben, sowie zu Fragen in Sachen Überfall- und Einbruchmeldeanlagen, Zutrittskontrollen und Videoüberwachung. Dieses Beratungsangebot können nicht nur Bürger nutzen, sondern auch Firmen, Gaststätten und Geschäfte. Ansprechpartnerin bei der Polizeilichen Beratungsstelle der <a href="https://www.polizei.hessen.de/icc/internetzentral/nav/57e/broker.jsp?uCon=341f6db4-e11a-f336-2d61-611142c388eb&amp;uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59&amp;uMen=57e7072e-35bb-6441-479d-3f220ef798e7" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Polizeidirektion Limburg-Weilburg ist Polizeioberkommissarin Marianna Wüst</a>, die unter der Rufnummer 06431 9140-241 zu erreichen ist. </p><h4 class="wp-block-heading"><strong>Vorträge zu Einbruchsschutz und Computer liefert per Wahrscheinlichkeitsrechnung Einbruchsbrennpunkte</strong></h4><p>100 <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/" target="_blank">Beratungsgespräche</a> wurden 2018 zum Thema <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.k-einbruch.de/" target="_blank">Einbruchsschutz</a> geführt. Darüber hinaus gab knapp 20 Veranstaltungen als auch Vorträge im Landkreis zu dem Thema. Der Polizei Hessen steht außerdem mit <a href="https://www.polizei.hessen.de/icc/internetzentral/nav/f7b/broker.jsp?uCon=50460710-abca-6f51-a3ac-106409c082ee&amp;uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59&amp;uMen=f7b602ef-e369-b951-df5a-47e60ef798e7" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">„KLB-operativ“ eine effektive Computersoftware</a> zu Verfügung, das Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen hinsichtlich künftiger Einbruchsbrennpunkte liefert. Auf Basis gespeicherter Daten von vorherigen Einbrüchen werden räumliche und zeitliche Schwerpunkte abgeleitet und Verhaltensmuster der Täter extrahiert. Dadurch können verstärkt und zielgerichtet Einsatzkräfte eingesetzt werden, wodurch sich die Prävention erhöht. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Einbrüche in Gewerbeobjekte, Verkaufsräume sowie Aufbruch von Automaten</strong></h3><p>136-mal wurde in Büros
eingebrochen, was 7,5 Prozent weniger ist, als 2017. Gaststätten waren 28-mal
betroffen – Reduzierung um 22 Prozent. Verkaufs- und Geschäftsräume waren 33-mal
betroffen (- 5,7 Prozent). Automaten wurden in 22 Fällen Opfer von Verbrechern.
Hier wurden aber vergangenes Jahr 44 Straftaten weniger erfasst, was eine
Reduzierung von 66,7 Prozent bedeutet. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Diebstahl von Kraftfahrzeugen im Landkreis</strong></h3><p>Wesentlich weniger schwere
Diebstähle von Kraftfahrzeugen wurde 2018 verzeichnet. Waren es 2017 noch 31
Fälle, sank die Zahl vergangenes Jahr auf 17, was eine Reduzierung von 45,2
Prozent bedeutet. Die Aufklärungsquote ist hingegen deutlich gestiegen, und
zwar von 21,1 Prozent in 2017 auf 70,6 Prozent in 2018. Motorräder, Roller und
Mofas wurden allerdings vergangenes Jahr etwas häufiger gestohlen. 4 Anzeigen
mehr wurden registriert, was insgesamt 21 Fälle ausmacht. Hinzu kommen noch 13
gestohlene motorisierte Zweiräder, die ungesichert abgestellt worden waren. </p><p>Osteuropäische Tätergruppen haben
sich auf den Diebstahl von teuren Fahrzeugen spezialisiert. Vor allem stammen
diese Tätergruppen aus Polen und Litauen. Obwohl die Fahrzeuge
Sicherungseinrichtungen gegen Diebstahl besitzen, gelingt es den Banden mit
Hilfe speziell dafür entwickelter Technik die Autos zu öffnen. Das zum Beispiel
durch den Einsatz von Funkwellenverlängerern bei Keyless-Go-Schlüsseln. Die
meisten Fahrzeuge werden über die deutsch-polnische oder deutsch-tschechische Grenzen
nach Litauen oder Polen gebracht. Auch werden die Pkw meistens bereits in
Deutschland in Einzelteile zerlegt, um die Fahrzeugteile unauffälliger außer
Landes zu bringen. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Diebstahl aus Pkw</strong></h3><p>Die Zahl
der Pkw-Aufbrüche in Limburg-Weilburg sind im Vergleich zu 2017 minimal
zurückgegangen. Mit 191 gemeldeten Fahrzeugaufbrüchen wurden nur drei weniger
angezeigt. Die Aufklärungsquote ist ebenfalls gering und liegt nur bei 38,7
Prozent. </p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg" alt="Anzahl der Autoaufbrüche in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg" class="wp-image-2480" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-600x338.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-300x169.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-768x432.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1024x576.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-696x392.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1392x783.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-1068x601.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kfz-aufbueche-lm-weil-2009-2018-3d-balkendiagramm1920x1080-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Anzahl der Autoaufbrüche in Limburg-Weilburg 2009 bis 2018. © Neues Limburg</figcaption></figure></div><h3 class="wp-block-heading"><strong>Diebstähle von Fahrrädern</strong></h3><p>Leicht gesunken ist die Zahl der
Fahrraddiebstähle. Wurden 2017 noch 81 Fahrräder gestohlen, waren es
vergangenes Jahr 2 weniger. Und zwar 79 Stück, was eine Reduzierung von 2,5
Prozent bedeutet. 36 der gestohlenen Fahrräder waren allerdings zum Zeitpunkt
des Diebstahls nicht gesichert. Wären diese Fahrräder gesichert gewesen, wären
sie gegebenenfalls nicht gestohlen worden. Gelegenheit macht Diebe.</p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Vermögens- und Fälschungsdelikte</strong></h3><p>Deutlich weniger Vermögens- und
Fälschungsdelikte gab es vergangenes Jahr in Limburg-Weilburg. 2017 wurden noch
2.159 Straftaten angezeigt. 2018 sank die Zahl auf insgesamt 1.683, was ein
Minus von 476 (- 22 Prozent) Anzeigen bedeutet. Dabei schlug sich der größte
Rückgang auf die Betrugsfälle nieder. Insgesamt 1.327 Betrugsdelikte wurden
erfasst; 430 weniger als noch in 2017. Einen Zuwachs gab es bei Betrügereien im
Web, dies vor allem auf Verkaufsplattformen. Die Aufklärungsquote in dem
Bereich liegt mit 74,5 Prozent glücklicherweise im höheren Bereich. </p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Delikte nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG)</strong></h3><p>2018 wurden 555 Rauschgiftdelikte
aufgedeckt und strafrechtlich verfolgt, was eine Zunahme von 69 Fällen
bedeutet. Straftaten nach BtMG werden meist durch Überwachung und polizeiliche
Kontrolle aufgedeckt, weswegen die Aufklärungsquote in diesem Bereich mit 96
Prozent naturgemäß deutlich hoch ist. 237 Fälle der 555 Rauschgiftdelikte
standen im Zusammenhang mit Cannabisprodukten, was den größten Anteil der
Delikte in diesem Strafrechtsbereich ausmacht. Gefolgt nach Häufigkeit wird
Cannabis von Amphetaminen in Pulver- oder Tablettenform (Ecstasy) und Kokain. </p><p>Bei 86 BtMG-Straftaten ging es um
den Handel oder Schmuggel von Betäubungsmitteln. Hier stehen Drogendealer
besonders im Fokus der ermittelnden Beamten. Bei 31 Fällen vergangenes Jahr
spielte die Menge des gehandelten Rauschgifts eine Rolle und wurde als
bedeutend eingestuft, was sich auf das Strafmaß vor Gericht auswirkt. Eine
Person im Landkreis ist vergangenes Jahr an den direkten Folgen des Konsums
illegaler Substanzen verstorben. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Kriminalitätsbelastungen in den einzelnen Kommunen</em></strong></h2><h4 class="wp-block-heading"><strong>In folgenden 14 Kommunen konnte ein Rückgang angezeigter Straftaten festgestellt werden.</strong></h4><table class="wp-block-table is-style-stripes"><tbody><tr><td>Gemeinde</td><td>Fälle 2018</td><td>Rückgang zum Vorjahr</td><td>Prozent</td></tr><tr><td>Limburg</td><td>2.859</td><td>-400</td><td>-12,27%</td></tr><tr><td>Bad Camberg</td><td>753</td><td>-190</td><td>-20,15%</td></tr><tr><td>Waldbrunn</td><td>140</td><td>-49</td><td>-25,93%</td></tr><tr><td>Weilmünster</td><td>249</td><td>-36</td><td>-12,63%</td></tr><tr><td>Weilburg</td><td>628</td><td>-30</td><td>-4,56%</td></tr><tr><td>Merenberg</td><td>72</td><td>-24</td><td>-25,00%</td></tr><tr><td>Weinbach</td><td>63</td><td>-22</td><td>-25,88%</td></tr><tr><td>Elbtal</td><td>45</td><td>-20</td><td>-30,77%</td></tr><tr><td>Dornburg</td><td>224</td><td>-18</td><td>-7,44%</td></tr><tr><td>Villmar</td><td>120</td><td>-17</td><td>-12,41%</td></tr><tr><td>Löhnberg</td><td>106</td><td>-15</td><td>-12,40%</td></tr><tr><td>Mengerskirchen</td><td>135</td><td>-12</td><td>-8,16%</td></tr><tr><td>Brechen</td><td>165</td><td>-8</td><td>-4,62%</td></tr><tr><td>Elz</td><td>283</td><td>-2</td><td>-0,70%</td></tr></tbody></table><p>In Limburg konnte insgesamt mit 400 weniger angezeigter Straftaten ein Rückgang festgestellt werden. Das ergibt ein Minus von 12,3 Prozent im Vergleich zu 2017. Markant zurückgegangen sind hierbei die Vermögens- und Fälschungsdelikten, die sich um 240 Fälle reduziert haben. Ebenso war ein Rückgang mit 99 Fällen bei den Diebstahlsdelikten festzustellen, und Körperverletzungen wurden 26-mal weniger angezeigt. Vermögens- und Fälschungsdelikte verringerten sich auch in Bad Camberg, das um 182 Straftaten. Auch die Diebstahlsdelikte haben sich um 30 in der Kurstadt reduziert. </p><h4 class="wp-block-heading"><strong>In gewissen Gemeinden kam es aber doch zum Anstieg der Fallzahlen. Davon betroffen sind folgende Kommunen.</strong></h4><table class="wp-block-table is-style-stripes"><tbody><tr><td>Gemeinde</td><td>Fälle 2018</td><td>Rückgang zum Vorjahr</td><td>Prozent</td></tr><tr><td>Runkel</td><td>238</td><td>+40</td><td>+14,39%</td></tr><tr><td>Hadamar</td><td>557</td><td>+33</td><td>+5,59%</td></tr><tr><td>Hünfelden</td><td>214</td><td>+26</td><td>+10,83%</td></tr><tr><td>Beselich</td><td>175</td><td>+17</td><td>+8,85%</td></tr></tbody></table><p>In Runkel haben sich die Anzeigen um 14,4 Prozent erhöht, was 40 Fälle mehr bedeutet. Ein Anstieg speziell bei Diebstählen und Körperverletzungen um jeweils 9 Fälle konnte festgestellt werden. In Hadamar kam es 29-mal häufiger zu Verstößen gegen das BtMG. </p><h5 class="wp-block-heading"><strong>Update und Berichtigung der Grafik unten</strong></h5><p>In der Grafik unten stimmt die Summe aller Straftaten nicht, die laut der PKS 2018 für den Kreis Limburg-Weilburg 7.226 betragen müsste. Das liegt daran, dass wir die Zahlen aus einer &#8222;fehlerhaften&#8220; Tabelle in der PKS übernommen haben. Also einem kleinen Flüchtigkeitsfehler, der jedem mal passieren kann. Werden die Zahlen unten für das Jahr 2018 summiert, ergeben sich 7.026 Straftaten. Am Ende der aktuellen PKS gibt es aber eine Tabelle die vollständig ist, und wo die insgesamt 7.226 Fälle aufgelistet sind. Wir hatten über Facebook die Polizei Westhessen kontaktiert. Heute kam die Antwort zu dem kleinen Fehler: </p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Hallo Herr X, ich habe bereits eine Antwort vorliegen. Auf Seite 13/14 der PKS hat sich tatsächlich der Fehlerteufel eingeschlichen. Es fehlen die Zahlen der Gemeinde Selters. Jedoch sind auf Seite 21 alle Kommunen aufgelistet, sodass die Zahlen aus Selters so ergänzt werden können. Wir bitten um Entschuldigung! Viele Grüße Florian Y, Polizeioberkommissar Team soziale Medien</p><cite>Polizeipräsidium Westhessen </cite></blockquote><p>Wir bedanken uns recht herzlich für die schnelle Bearbeitung unserer Anfrage. Dem Diagramm unten werden wir die fehlende Gemeinde Selters hinzufügen. </p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1920" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920.jpg" alt="Kriminalitätsbelastungen in den einzelnen Kommunen. © Neues Limburg" class="wp-image-2470" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-300x300.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-100x100.jpg 100w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-600x600.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-150x150.jpg 150w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-768x768.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-1024x1024.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-696x696.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-1392x1392.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-1068x1068.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/kriminalitaetsbelastung-lm-weil-kommunen-2017-u-2018-1920x1920-420x420.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Kriminalitätsbelastungen in den einzelnen Kommunen. © Neues Limburg</figcaption></figure></div><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/kriminalstatistik-2018-limburg-weilburg/">Kriminalstatistik: Polizeidirektion Limburg-Weilburg landesweit im Spitzenbereich</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien: Klimaschutz im Landkreis in der Praxis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 08:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klima & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Limburg-Weilburg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Klimaschutz in der Praxis aussieht, ist in Beselich beim AWB (Abfallwirtschaftbetrieb) gut zu beobachten. Denn das alte Verwaltungsgebäude hat nicht nur eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, auch sind zwei neue Ladensäule vor dem 2018 neu erbauten Verwaltungsgebäude in Passivbauweise zu sehen. Das Passivhaus ist mit nachhaltigen Baustoffen errichtet und mit einer Dämmung aus Recyclingmaterial [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/ag-erneuerbare-energien-klimaschutz-im-landkreis/">Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien: Klimaschutz im Landkreis in der Praxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Wie Klimaschutz in der Praxis aussieht, ist in Beselich beim AWB (Abfallwirtschaftbetrieb) gut zu beobachten. Denn das alte Verwaltungsgebäude hat nicht nur eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Photovoltaikanlage (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaikanlage" target="_blank">Photovoltaikanlage</a> auf dem Dach, auch sind zwei neue Ladensäule vor dem <a href="https://www.neueslimburg.de/wirtschaft/unternehmen/awb-zeigt-wie-effizientes-bauen-geht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="2018 neu erbauten Verwaltungsgebäude in Passivbauweise (öffnet in neuem Tab)">2018 neu erbauten Verwaltungsgebäude in Passivbauweise</a> zu sehen. Das Passivhaus ist mit nachhaltigen Baustoffen errichtet und mit einer Dämmung aus Recyclingmaterial versehen worden. </em></strong></p><p>In unmittelbarer Nähe des Gebäudes ist ein Gaskraftwerk, das anfallende Deponiegase über ein <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Blockheizkraftwerk (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Blockheizkraftwerk" target="_blank">Blockheizkraftwerk</a> mit einem Acht-Zylinder-Motor in Strom und Wärme umwandelt. Der dadurch erzeugte Strom wird zum Teil für die Kläranlage der Deponie und der Deponiegebäude genutzt. So wird eine Abdeckung von knapp 90 Prozent des Strombedarfs der Kreisabfalldeponie erreicht. Überschüssiger Strom wird in das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetz" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Stromnetzt (öffnet in neuem Tab)">Stromnetzt</a> eingespeist. Die vom Motor erzeugte Abwärme wird ebenfalls für die Gebäude genutzt, die noch eine aktive Heizung in Betrieb haben. </p><h3 class="wp-block-heading"><em>Lesen Sie auch:</em> </h3><figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-neues-limburg-das-newsportal-fur-limburg"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="rzq5QHERWU"><a href="https://www.neueslimburg.de/wirtschaft/unternehmen/awb-zeigt-wie-effizientes-bauen-geht/">AWB zeigt wie effizientes Bauen geht</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  src="https://www.neueslimburg.de/wirtschaft/unternehmen/awb-zeigt-wie-effizientes-bauen-geht/embed/#?secret=rzq5QHERWU" data-secret="rzq5QHERWU" width="600" height="338" title="&#8222;AWB zeigt wie effizientes Bauen geht&#8220; &#8212; Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure><p>Die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/wissenswertes/region-mit-energie.html" target="_blank">Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien</a> vertreten von Landwirtschaft, Energieversorgung, Politik und Bürgerschaft waren zum jährlichen Treffen zu Gast beim AWB. Die Teilnehmer durften sich dann bei einer Führung über das <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Gelände des AWB (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.awb-lm.de/" target="_blank">Gelände des AWB</a>s selbst von den vorbildlichen Aktivitäten des Unternehmens überzeugen. Im Anschluss fanden sich die Besucher im Sitzungsraum wieder, wo der <a href="https://www.helmut-jung.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Erste Kreisabgeordnete Helmut Jung (öffnet in neuem Tab)">Erste Kreisabgeordnete Helmut Jung</a> einen Rückblick über die Aktivitäten der Arbeitsgruppe gab. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Regenerative Energien im Landkreis Limburg-Weilburg</em></strong></h2><p>Unter Leitung des Büros des Ersten Kreisabgeordneten trifft sich die Arbeitsgruppe bereits seit Mai 2007 regelmäßig, um über die Möglichkeiten regenerativer Energien im Landkreis Limburg-Weilburg zu diskutieren. Dabei werden ein breites Spektrum an Themen rund um den Klimaschutz be- und angesprochen. Die Themen reichen von Biomasse, Windkraft, Solarenergie bis hin zu Energieeinsparmöglichkeiten, Energieeffizienz und Elektromobilität. Vergangenes Jahr ist noch das momentan sehr präsente Thema Klimafolgeanpassung hinzugekommen. Klimaschutzmanagerin des Landkreises <a href="https://www.landkreis-limburg-weilburg.de/unser-landkreis/oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/nachrichtendetail/archive/2016/february/article/klimaschutz-im-landkreis-hat-ein-gesicht-verena-nijssen-setzt-sich-fuer-die-umwelt-ein.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Verena Nijssen (öffnet in neuem Tab)">Verena Nijssen</a> präsentierte einen Rückblick auf drei Jahre Klimaschutzmanagement in Limburg-Weilburg und einen Ausblick darauf, was bis Ende 2020 geplant ist. </p><p>Zum Ende hin bedankten sich die Teilnehmer beim Ersten
Kreisabgeordneten Helmut Jung für seinen Einsatz und seine Unterstützung für
den Klimaschutz und erneuerbare Energien während seiner Amtszeit. Um für die
drängendsten Fragen unserer heutigen Zeit Lösungen zu finden, wird sich die
Arbeitsgruppe auch in Zukunft treffen. Dabei werden Energiewende, Wärmewende,
Mobilitätswende und Klimawandel die dominierenden Themen der Arbeitsgruppe des
Landkreises bleiben. </p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/ag-erneuerbare-energien-klimaschutz-im-landkreis/">Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien: Klimaschutz im Landkreis in der Praxis</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Schwere Regenfällen führen zur Sperrung der Bahnstrecke in Hadamar</title>
		<link>https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/starkregen-sperrung-der-bahnstrecke-in-hadamar/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 15:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Limburg-Weilburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen skurrilen Einsatz erlebte die Freiwillige Feuerwehr Hadamar in Hadamar. Dort musste sie Aale aus dem Gleisbett der Bahnstrecke retten. Das Unwetter hielt die Feuerwehren im Landkreis Limburg-Weilburg nach Sturmtief Eberhard am Wochenende erneut in Alarmbereitschaft. So waren Straßen überschwemmt, Keller und Tiefgaragen liefen voll. Sintflutartige Regenfälle haben zu zahlreichen Überschwemmungen geführt. Die ersten Notrufe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/starkregen-sperrung-der-bahnstrecke-in-hadamar/">Schwere Regenfällen führen zur Sperrung der Bahnstrecke in Hadamar</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Einen skurrilen Einsatz erlebte die Freiwillige Feuerwehr Hadamar in
Hadamar. Dort musste sie Aale aus dem Gleisbett der Bahnstrecke retten. Das
Unwetter hielt die Feuerwehren im Landkreis Limburg-Weilburg nach Sturmtief
Eberhard am Wochenende erneut in Alarmbereitschaft. So waren Straßen
überschwemmt, Keller und Tiefgaragen liefen voll.</em></strong></p><p>Sintflutartige Regenfälle haben zu zahlreichen
Überschwemmungen geführt. Die ersten Notrufe gingen Freitag auf Samstag gegen
drei Uhr nachts bei der Feuerwehr ein. Aufgrund des Dauerregens, der
Freitagabend eingesetzt hatte, musste in Hadamar die Bahnstrecke der Hessischen
Landesbahn gesperrt werden. Die Gleise waren überflutet und eine Unterspülung
dieser schien möglich. Die Regenfälle haben einen Großeinsatz der Feuerwehren
im Kreis ausgelöst. Mehrere Keller mussten abgepumpt werden. </p><p>Bis zum Samstagnachmittag wurde für die Regionalbahn 90
zwischen Limburg und Westerburg ein Ersatzverkehr eingerichtet. Ab 14 Uhr fuhren
die Bahnen wieder regulär. Die Kanalisation kam wegen des Starkregens mit den
Wassermassen nicht zurecht, woraufhin die Straße unter Wasser standen. Aber
nicht nur diese!&nbsp; </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Aale im Gleisbett</em></strong></h2><p>Die Aale, die die Hadamarer Feuerwehr aus dem Gleisbett rettete, wurden wieder in den Fluss gesetzt. Wehrführer Markus Lanio sagte der <a href="https://www.fnp.de/lokales/limburg-weilburg/hadamar-ort88147/hadamar-hessen-limburg-weilburg-hochwasser-ueberschwemmt-nordkreis-11861800.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="NNP, dass er so etwas noch nie erlebt hätte (öffnet in neuem Tab)">NNP, dass er so etwas noch nie erlebt hätte</a>. Verursacht wurden die Überschwemmungen in Hadamar nicht hauptsächlich vom Elbbach, sondern vielmehr vom Fischteich oben beim Schwimmbad. </p><p>Das Wasser hat sich seinen Weg gesucht: Es ist die Alte Chaussee
hinuntergeflossen. So liefen in Hadamar Keller und Tiefgarage voll. Auch Autos
waren betroffen. Die Feuerwehr war mit 25 Mann bis 23 Uhr im Einsatz. Seit 1:30
Uhr der Nacht zuvor seien sie laut eigenen Angaben im Einsatz gewesen. </p><p>Am Samstagmorgen musste die 80 Einsatzkräfte den Bereich um den Penny-Markt von Schlamm befreien. Ursache dafür, dass der Parkplatz des Marktes, Keller und Tiefgaragen unter Wasser gesetzt wurden, war das verstopfte Rückhalterechen des Weiersbach. Der eben auch die Bahngleise überschwemmte. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Trotz Überschwemmung durch das Hochwasser</em></strong></h2><p>Neben Hadamar waren aber auch andere Orten im Landkreis
betroffen. In Niederhadamar trat der Elbbach über seine Ufer, wodurch die
Straße zwischen Niederhadamar und Offheim bereits früh unter Wasser stand. Drei
Junge Frauen blieben mit ihren Wagen stecken, als sie trotz Hochwassers
versuchten durchzukommen. Sie wurden mit Hilfe eines Traktors aus ihrer
misslichen Lage befreit. </p><p>Mit einem Bagger wurde in Oberzeuzheim ein Teil der
Waldstraße Richtung B54 vom Dreck befreit. Hier lag der Grund des Hochwassers
ebenfalls bei einem verstopften Rückhalterechen, weswegen die Wassermassen
Teile der Bundesstraße überfluteten. In Frickhofen stand die Bergstraße unter
Wasser. Auch hier kam ein Bagger zum Einsatz, der den Ablauf freibaggerte. </p><p>Die Elzer Feuerwehr musste hingegen im Industriegebiet eine
überflutete Lagerhalle leerpumpen. Der Weg zum Steg des Erbachs von Lattengasse
gen Weberstraße ist durch das Wasser weggeschwemmt worden. Die Umleitung am
Fleckenberg war ebenfalls im unteren Bereich überschwemmt. Die Neumühle stand
auch unter Wasser. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Vorausschauender Elbtaler Bauhof</em></strong></h2><p>In zwei Wohnhäusern in Limburg war Grundwasser eingedrungen.
Auch hier musste die Feuerwehr aktiv werden. Vorausschauend hatte der Elbtaler
Bauhof bereits am Donnerstagabend den Rückhalterechen am Mühlbach von Dreck
befreit. Darüber hinaus hatte die Feuerwehr laut Kreisbrandinspektor Georg
Hauch auch an der Weil Vorkehrungen getroffen, da diese bereits stark
anschwoll. </p><p>Gemeindebrandinspektor Stefan Wingenbach vermeldete für Waldbrunn keine Probleme. Der häufig kritische Lastenbach stand zwar „nur recht hoch“, aber es blieb lediglich bei einem hohen Stand, der zu keiner Überflutung führte. Georg Hauch meldete für den Südkreis und für die Oberlahn gar keine Schäden. Die Pegelstände sanken dann aber bereits am Samstagmittag im Nordkreis wieder langsam, sodass in den meisten Orten wieder Normalität einkehrte. </p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/starkregen-sperrung-der-bahnstrecke-in-hadamar/">Schwere Regenfällen führen zur Sperrung der Bahnstrecke in Hadamar</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>„Elysium“: Betreiber der Kinderporno-Plattform wandern hinter Gitter</title>
		<link>https://neueslimburg.de/panorama/cyberkriminalitaet/elysium-prozess-haftstrafen-verkuendet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 22:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cyberkriminalität & Darknet]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Limburg]]></category>
		<category><![CDATA[Limburg-Weilburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Missbrauch von Kindern und Babys! Dafür stand die Kinderporno-Plattform „Elysium“ im Darknet. 80.000 User haben dort kinderpornografisches Material ausgetauscht. 111.000 registrierte Nutzer aus der ganzen Welt waren in Chats und im Forum aktiv. In Bad Camberg wurde der Server dafür betrieben. Heute wurden die Hauptakteure vor dem Landgericht Limburg verurteilt. &#8222;Wir haben doch nur Bilder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/panorama/cyberkriminalitaet/elysium-prozess-haftstrafen-verkuendet/">„Elysium“: Betreiber der Kinderporno-Plattform wandern hinter Gitter</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="wp-block-heading"><em><strong>Missbrauch von Kindern und Babys! Dafür stand die Kinderporno-Plattform „Elysium“ im Darknet. 80.000 User haben dort kinderpornografisches Material ausgetauscht. 111.000 registrierte Nutzer aus der ganzen Welt waren in Chats und im Forum aktiv. In Bad Camberg wurde der Server dafür betrieben. Heute wurden die Hauptakteure vor dem Landgericht Limburg verurteilt. </strong></em></h5><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/><h2 class="wp-block-heading"><strong>&#8222;Wir haben doch nur Bilder geguckt&#8220;</strong></h2><p>Richter Marco Schneider wollte zum Ende der
Urteilsverkündung und des Prozesses den vier Angeklagten noch einmal deutlich
sagen, dass hinter jedem einzelnen Bild und hinter jedem einzelnen Video auf
der Plattform der Missbrauch eines Kindes stehen würde. &#8222;Zu sagen, wir
haben doch nur Bilder geguckt, ist eine Bagatellisierung, die im Zusammenhang
mit Kinderpornografie nichts zu suchen hat.&#8220; Das soll jedem Nutzer der
Plattform gesagt sein!</p><p>Der letzte Verhandlungstag des „Elysium“-Prozesses begann etwas verspätet. Richter Marco Schneider sprach nach siebenmonatiger Verhandlung um kurz nach 12 Uhr das Urteil. Die vier Hauptakteure der Plattform sind von der 1. großen Jugendkammer des Limburger Landgerichts zu Haftstrafen zwischen knapp vier und knapp zehn Jahren verurteilt worden. </p><h5 class="wp-block-heading"><strong><em>Das unter anderem wegen:</em></strong></h5><ul class="wp-block-list"><li>Beteiligung an der Missbrauchsplattform „Elysium“,</li>

<li>wegen bandenmäßiger Verbreitung und Besitzes von<br>Kinderpornografie,</li>

<li>und teilweise wegen Anstiftung zum<br>Kindesmissbrauch und schweren sexuellen Missbrauchs.</li></ul><p>Verhandelt wurde der Prozess vor der Jugendkammer wegen der
missbrauchten Kinder. Die hätten vor Gericht aussagen müssen, was den Kindern
aber erspart blieb. Nicht wegen der zwischen 41 und 63 Jahren alten Angeklagten.
</p><p>Durch die vier Täter Frank M., Joachim P., Michael G. und Bernd M. war es zehntausenden von User weltweit möglich, ab dem Sommer 2015 Bilder und Videos missbrauchter Kinder zu sehen. Erst auf der Darknet-Plattform &#8222;The Giftbox Exchange&#8220; mit zeitweise über 67.000 Nutzern, und später auf „Elysium“ mit weltweit mehr als 111.000 Nutzerkonten. Ausgeschaltet wurde „Elysium“ im Juni 2017, nachdem das BKA den Standort des Servers ermittelt hatte.</p><h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>„Babies &amp; Toddlers“ – Missbrauch an Kleinkinder bis zu vier Jahren</strong></h2><p>„Elysium“ ist Ende 2016 im Darknet online gegangen. Die Chatbereiche
der Plattform waren in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch
verfügbar. Im Forum sind in dem halben Jahr des Betriebs knapp 1.870 Threads
durch User erstellt worden. Es wurden nicht nur kinderpornografische Inhalte
ausgetauscht. </p><p>Die Nutzer der Plattform haben sich auch zum sexuellen Missbrauch von Kindern verabredet. Unter der Forumskategorie „Babies &amp; Toddlers“ wurden Bilder und Videos von Missbrauch an Kleinstkinder im Alter bis zu vier Jahren ausgetauscht. Bilder auf der Plattform zeigten Vergewaltigungen von Säuglingen, von Kleinkindern, von Mädchen und Jungen, bis hin zu Sodomie- und SM-Darstellungen mit Kindern. </p><p>Am letzten Tag der Verhandlung vermeidet es Richter Marco Schneider
bei den grausamen Taten erneut ins Detail zu gehen. Allerdings wird er im Falle
von Michael G. aus dem bayerischen Landsberg am Lech deutlich. Auch wenn der
63-jährige Grafiker kopfschüttelnd in Vermeidungshaltung die Urteilsverkündung
über sich ergehen lässt, in seinem Vollbart und zum Pferdeschwanz gebundenen
weißen Haar, muss er die Freiheitsstrafe von neun Jahren und neun Monaten mit
anschließender Sicherungsverwahrung hinnehmen. Die Kammer sieht es als erwiesen
an, dass der Bayer nicht nur Administrator sowohl von &#8222;The Giftbox
Exchange&#8220; als auch „Elysium“ war, sondern dass er des schweren
Kindesmissbrauchs schuldig ist. Durch seine Pädophilie, vor allem aber durch
seine Weigerung, die Verantwortung für sein Tun zu übernehmen, sei G. weiterhin
eine Gefahr für Kinder.</p><h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Für fünf Tage zum Missbrauch von Kindern nach Wien</strong></h2><p>Der Richter erklärt: &#8222;Pädophilie ist nichts, wofür man sich entscheidet.“ Entscheidend sei aber, wie man mit seiner Pädophile umgehe. Und das sei es, was man Herrn G. vorwerfen könne. Der gelernte Erzieher war in den Neunzigern bereits wegen Missbrauch zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. </p><p>Als Administrator habe er den Austausch mit Gleichgesinnten als Selbsttherapie betrachtet. Er habe andere davon abhalten wollen, Kindern etwas anzutun, hatte Michael G. an einem vorherigen Prozesstag erklärt. Das glaubten ihm die Richter nicht. Für sie habe er genau das Gegenteil gemacht, was sie auch deutlich machten. So hat G. anderen Tipps gegeben, wie Kinder zu missbrauchen sind, damit diese sich möglichst nicht wehren. </p><p>Erwiesen ist auch, dass Michael G. im August 2016 zu einem Chatpartner aus Wien, den er auf der Plattform kennengelernt hatte, reiste. Der alleinerziehende Wiener hatte seine sechsjährige Tochter und seinen vierjährigen Sohn bereits über Jahre hinweg missbraucht. </p><p>G. wurde vom mittlerweile wegen Missbrauchs verurteilten zweifachen Vater eingeladen, damit dieser die Kinder missbrauchen kann, und um Fotos und Videos des Missbrauchs zu machen. Fünf Tag war der Angeklagte in Wien. Die Aufnahmen teilte er danach mit Chatpartnern auf „Elysium“.</p><h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Größte Kinderporno-Plattform im Darknet, die deutsche Ermittler bisher ausheben konnten</strong></h2><p>Die Verhandlung hat vor dem Landgericht Limburg stattgefunden, weil der Hauptangeklagte Frank M. aus Bad Camberg ist. Den Server der Plattform betrieb er dort in seiner Kfz-Werkstatt. Der Hesse und Vater zweier Kinder war Administrator von „Elysium“ und davor bereits auch von der Vorgängerplattform. Er wurde zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt. Acht Jahre, nicht nur, weil er Administrator von „Elysium“ war, sondern weil er den Haupttäter im Staufener Missbrauchsfall, Christian L., zum schweren sexuellen Missbrauch eines Neunjährigen angestiftet haben soll. </p><center><figure class="wp-block-embed-twitterwp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="de" dir="ltr">Hohe Haftstrafen wegen Kindesmissbrauchs &amp; Betreibens einer kinderpornografischen Plattform!<br><br>Das LG Limburg verurteilte die vier Betreiber der kinderpornografischen Plattform <a href="https://twitter.com/hashtag/Elysium?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Elysium</a> heute zu Haftstrafen von 3 Jahren &amp; 10 Monaten bis 9 Jahren &amp; 9 Monaten + Sicherungsverwahrung <a href="https://t.co/CkLPfi4F1v">pic.twitter.com/CkLPfi4F1v</a></p>&mdash; Bundeskriminalamt (@bka) <a href="https://twitter.com/bka/status/1103636496190500864?ref_src=twsrc%5Etfw">March 7, 2019</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure></center><br><p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/freiburg-staufener-missbrauchsfall-lange-haftstrafen-a-1221965.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Im Staufener Missbrauchsfall hatte Christian L. den Sohn seiner Lebensgefährtin Berrin T. gemeinsam mit ihr über Jahre missbraucht</a>. Darüber hinaus haben sie den Jungen im Darknet angeboten und Männern aus dem In- und Ausland gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen. Für das Gericht steht fest, das Frank M. Christan L. aufgefordert hatte, Bilder der Missbrauchstaten zu erstellen. Die Vergehen bestreitet der Vater aus Camberg. Er hätte nur bei der Plattform mitgemacht, um als verdeckter Ermittler Beweise zu sammeln und Täter zu überführen. Er lehne Kinderpornografie ab und sei nicht pädophil veranlagt. Nur glaubt ihm das keiner der Richter. </p><h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Der Erschaffer von „Elysium“</strong></h2><p>Der Moderator von „Elysium“, Bernd M., 57 Jahre alt, ist
verheiratet und Vater eines Sohnes. Er bestritt eine pädophile Neigung. Dem
Hilfsarbeiter aus Baden-Württemberg sei es nur um die Technik gegangen. Allerdings
soll er Usern „Sicherheitshinweise“ zu einem vor Strafverfolgungsbehörden
sicheren Surfen gegeben haben. Der Mann aus Boxberg (Baden) ist vom Gericht zu
einer Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. </p><p>Dem Einzigen, dem das Gericht die Reue glaubt, ist der 59-Jährige
Joachim P. aus Baden-Württemberg. Er ist Erschaffer der Plattform. Er hat „Elysium“
programmiert und eingerichtet und war Hauptadministrator. Der Mann aus Rottenburg
am Neckar hat früh mit den Ermittlungsbehörden kooperiert. Trotzdem wurde er zu
einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt. </p><h2 class="wp-block-heading has-text-align-left"><strong>Sie sind nun mal der Vater von „Elysium“</strong></h2><p>Die vergleichbare niedrige Strafe begründete das Gericht mit
Joachim P’s Geständigkeit und mit seiner Mitwirkung bei der Aufklärung des
Falls. Aber Richter Marco Schneider machte auch hier klar: &#8222;Sie sind nun
mal der Vater von ,Elysium&#8216;, ohne Sie hätte es diese Plattform nicht
gegeben.&#8220; Sein Verteidiger ist mit dem Urteil nicht einverstanden, und
kündigte Berufung an. </p><p>Den ersten Hinweis auf „Elysium“ erhielt das BKA von australischen Behörden. So fanden die Ermittler den Weg zur Kfz-Werkstatt von Frank M. Für die Fahnder ein Standort, der vor dem Hintergrund der internationalen Dimension, völlig überraschte. So sagte Staatsanwältin Julia Bussweiler: &#8222;Dass man dann diese Plattform in den heimischen Gefilden lokalisiert, ist durchaus ungewöhnlich.&#8220; Rechtskräftig sind die Verurteilungen noch nicht. Die Verteidigung kündigte Revision an, oder diese vom Bundesgerichtshof überprüfen zu lassen. </p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/panorama/cyberkriminalitaet/elysium-prozess-haftstrafen-verkuendet/">„Elysium“: Betreiber der Kinderporno-Plattform wandern hinter Gitter</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>Straßenbau: Diese Straßen werden im Kreis saniert</title>
		<link>https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/diese-strassen-werden-im-kreis-saniert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 15:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Limburg-Weilburg]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren wurden vor allem die A3 instand gesetzt und die B49 ausgebaut. Dieses Jahr wird der Fokus Straßensanierung auf Landstraßen gelegt. Dabei wird es vor allem im Oberlahnkreis und im Südkreis zu Vollsperrungen wegen Straßenbauarbeiten kommen. Besonders betroffen: Merenberg und Villmar. Den Gemeinden stehen mehrere Maßnahmen bevor. Pendlern aus Limburg-Weilburg bleiben dieses [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/diese-strassen-werden-im-kreis-saniert/">Straßenbau: Diese Straßen werden im Kreis saniert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>In den vergangenen Jahren wurden vor allem die A3 instand gesetzt und die B49 ausgebaut. Dieses Jahr wird der Fokus Straßensanierung auf Landstraßen gelegt. Dabei wird es vor allem im Oberlahnkreis und im Südkreis zu Vollsperrungen wegen Straßenbauarbeiten kommen. Besonders betroffen: Merenberg und Villmar. Den Gemeinden stehen mehrere Maßnahmen bevor. </em></strong></p><p>Pendlern aus Limburg-Weilburg bleiben dieses Jahr Bauarbeiten auf der A3 erspart. Zumindest auf den Teilen der A3, die im Landkreis liegen. Genauso <a href="https://www.hessenschau.de/wirtschaft/b49-jetzt-im-gesamten-kreis-limburg-weilburg-vierspurig-befahrbar,teilabschnitt-bundesstrasse-100.html">ist der vierstreifige Ausbau der B49 weitestgehend abgeschlossen</a>. Nur die Anschlussstelle zwischen Beselich und der Kreisabfalldeponie soll laut Hessen Mobil bis Mai/Juni dieses Jahres noch abgeschlossen werden. </p><h3 class="wp-block-heading">Die dieses Jahr geplanten Straßenarbeiten finden auf folgenden
Landstraßen statt:</h3><h4 class="wp-block-heading">Limburg</h4><ul class="wp-block-list"><li><strong>Vollsperrung
L3020 (Landstraße) zwischen Limburg-Eschhofen und Runkel-Ennerich: </strong>Zwischen
Juli und August wird die Fahrbahn erneuert.</li><li><strong>Brückenvorstadt
zwischen Schleusenweg und Offheimer Weg:</strong> Juni 2019 bis April 2020 werden
Kanal- und Straßensanierungsarbeiten durchgeführt.</li><li><strong>Graupfortstraße
(Marienschule):</strong> 1. Juli bis 9. August wird der Kanal erneuert. Die geplante
Neugestaltung der Straße wird später umgesetzt. Das hängt davon ab, wann das
Bistum das Katharina-Kasper-Haus wegen Asbest saniert. </li></ul><h4 class="wp-block-heading">Oberlahn</h4><ul class="wp-block-list"><li><strong>Vollsperrung
Sanierung Villmar Ortsdurchfahrt L3063</strong>: Seit Oktober 2016 eine
Dauerbaustelle, die aber bis Frühjahr abgeschlossen sein soll.</li><li><strong>Villmar
L3063:</strong> Juni/Juli Instandsetzung einer Straßenstützwand. Wahrscheinlich
kommt es zu einer Vollsperrung. </li><li><strong>Vollsperrung
Villmar-Aumenau L3323:</strong> April bis Juni Beseitigung eines Böschungsrutsches.</li><li><strong>Sanierung
Lahnbrücke Villmar-Aumenau K469:</strong> August bis November kommt es zur
Vollsperrung. Eine Gehwegseite bleibt für Fußgänger allerdings geöffnet. </li><li><strong>Vollsperrung
Ortsdurchfahrt Mengerskirchen-Waldernbach K451: </strong>Konkreter Termin für die
Baumaßnahmen steht noch nicht fest. Sie sollen im zweiten Halbjahr dieses
Jahres beginnen und auch abgeschlossen sein. Auf einer Länge von 210 Meter wird
saniert. </li><li><strong>Vollsperrung
Mengerskirchen-Dillenhausen L3281: </strong>Ebenfalls kein Termin bekannt. Im
zweiten Halbjahr sollen Bauarbeiten beginnen. Zufahrten zur Schampenmühle und
Kläranlage bleiben frei. </li><li><strong>Vollsperrung
Löhnberg-Obershausen K450: </strong>Mai bis November wird Straßenbelag und Kanal auf
einer Länge von etwa 170 Metern erneuert. </li><li><strong>Ortsdurchfahrt
Merenberg und freie Strecke Richtung B49 L3109: </strong>Fahrbahnsanierung startet
im Spätsommer. Im Herbst wird dort eine Vollsperrung sein. </li><li><strong>Vollsperrung
zwischen Merenberg-Barig-Selbenhausen und Mengerskirchen-Probbach L3370: </strong>August
bis November Fahrbahnsanierung. </li><li><strong>Bau eines
Kreisels für Westumgehung Merenberg K448: </strong>Start im Juni, geplantes Ende im
November. </li><li><strong>Vollsperrung
zwischen Merenberg und Barig-Selbenhausen und Reichenborn K451: </strong>Baumaßnahmen
im Laufe des Aprils.</li><li><strong>Vollsperrung
zwischen Weilmünster-Ernsthausen und Essershausen L3025: </strong>Juni bis Dezember
Fahrbahnsanierung mit Bau in mehreren Abschnitten. </li><li><strong>Vollsperrung
zwischen Abzweigung Weinbach und Abzweigung Grävenbeck L3323: </strong>August bis
Dezember Fahrbahnsanierung. </li><li><strong>Felshangsicherung
Weinbach-Freienfels L3021: </strong>Juni bis August. </li></ul><h4 class="wp-block-heading">Nordkreis</h4><ul class="wp-block-list"><li><strong>Vollsperrung
zwischen Dornburg-Frickhofen und Elbtal-Dorchheim L3046: </strong>September/Oktober Fahrbahnsanierung.</li><li><strong>Vollsperrung
Ortsdurchfahrt Elbtal-Dorchheim L3046: </strong>März bis November Fahrbahnsanierung
und Ausbau des Knotenpunkts. B54 ist verengt. </li><li><strong>Vollsperrung
Erneuerung Elbbachbrücke Elz, Offheimer Straße K477:</strong> August 2019 bis
September 2020. Für Vollsperrung gibt es eine Umleitung über Staffel und
Offheim. Für Anlieger wird eine einspurige Behelfsbrücke mit Gehweg
bereitgestellt. Autos und Krankenwagen können die Brücke befahren, Lkw
allerdings nicht. Genauso kann sie nicht von Schulbussen befahren werden.
Schulkinder, die am Fleckenberg wohnen, müssen über die Brücke bis zur
Hadamarer Straße laufen, um dort den Bus zu nehmen. </li></ul><h4 class="wp-block-heading">Südkreis</h4><ul class="wp-block-list"><li><strong>Ortsdurchfahr Bad Camberg (B8) zwischen L3031 bis Ortsausgang: </strong>Juli bis September wird dort saniert. </li><li><strong>Vollsperrung zwischen Hünfelden-Dauborn und Gnadenthal L3030: </strong>Mai bis Juni wird Richtung Bad Camberg die Fahrbahn erneuert. </li><li><strong>Vollsperrung zwischen Hünfelden-Gnadenthal und A3 L3030: </strong>Juni bis August Fahrbahnsanierung. </li><li><strong>Voll oder einspurig zwischen A3 und Bad Camberg gesperrt L3031: </strong>Juli bis August Fahrbahnsanierung. </li><li><strong>Vollsperrung Ortsdurchfahrt Hünfelden-Mensfelden K502: </strong>Mai 2019 bis voraussichtlich März 2020 Erneuerung der Fahrbahn auf einer Länge von 500 Metern. </li><li><strong>Instandsetzung Emsbachbrücke Bad Camberg-Würges K515: </strong>Baubeginn voraussichtlich Mai, August geplantes Bauende.</li><li><strong>Vollsperrung Bahnübergang Niederselters K507:</strong> 25. Bis 31. Juli – Baumaßnahmen werden von der Deutschen Bahn durchgeführt. </li></ul><h4 class="wp-block-heading">Rheinland-Pfalz</h4><ul class="wp-block-list"><li><strong>Vollsperrung
zwischen Holzappel und Laurenburg B417:</strong> Bis Mitte, Ende des Jahres soll die
Mitte vergangenen Jahres begonnene Fahrbahnsanierung beendet sein. Umleitung
steht dort zur Verfügung. </li><li><strong>Ortsdurchfahrt
Niederneisen und Flacht B417:</strong> Frühjahr bis Herbst wird die Fahrbahndecke
erneuert. Währenddessen steht dort eine Ampelanlage. Die Asphaltarbeiten haben
eine Vollsperrung zur Folge. </li><li><strong>Vollsperrung
und Umleitung zwischen Molsberg und der Landesgrenze Hessen L315:</strong> Frühjahr
bis Herbst Ausbau der Landstraße.</li><li><strong>Vollsperrung
und Umleitung Ortsdurchfahrt K156: </strong>Frühjahr 2019 bis Frühjahr 2020 Ausbau
der Kreisstraße.</li></ul><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/diese-strassen-werden-im-kreis-saniert/">Straßenbau: Diese Straßen werden im Kreis saniert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>&#8222;Elysium&#8220;-Prozess: Lange Haftstrafen für Betreiber der Kinderporno-Plattform gefordert</title>
		<link>https://neueslimburg.de/panorama/cyberkriminalitaet/elysium-prozess-lange-haftstrafen-gefordert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2019 09:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cyberkriminalität & Darknet]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Limburg]]></category>
		<category><![CDATA[Limburg-Weilburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier Angeklagte sollen für ihre Führungsrolle beim Betrieb der Kinderporno-Plattform „Elysium“ zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Im bis dato größten Gerichtsprozess um Kinderpornografie in Deutschland fordert die Staatsanwaltschaft wegen bandenmäßiger Verbreitung von kinderpornografischer Schriften Haftstrafen von bis zu neun Jahren mit darauffolgender Sicherungsverwahrung für einen der Täter wegen schweren Kindesmissbrauchs. Der angeklagte aus Bad Camberg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/panorama/cyberkriminalitaet/elysium-prozess-lange-haftstrafen-gefordert/">&#8222;Elysium&#8220;-Prozess: Lange Haftstrafen für Betreiber der Kinderporno-Plattform gefordert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Vier Angeklagte sollen für ihre Führungsrolle beim Betrieb der Kinderporno-Plattform „Elysium“ zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Im bis dato größten Gerichtsprozess um Kinderpornografie in Deutschland fordert die Staatsanwaltschaft wegen bandenmäßiger Verbreitung von kinderpornografischer Schriften Haftstrafen von bis zu neun Jahren mit darauffolgender Sicherungsverwahrung für einen der Täter wegen schweren Kindesmissbrauchs. Der angeklagte aus Bad Camberg hatte für seine Beteiligung eine „hanebüchene“ Erklärung.</em></strong></p><p>Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat am Donnerstag teils hohe Strafen gegen die Angeklagten vor dem Landgericht Limburg gefordert. Die Beweisaufnahme hätte die Vorwürfe „vollumfänglich bestätigt“, so die Staatsanwältin Dr. Julia Bussweiler. So waren von den abenteuerlichen und dummdreisten Erklärungen, mit denen die Angeklagten zu Beginn der Beweisaufnahme ihre Rollen darstellten, beim Prozess am Donnerstag nichts mehr zu hören. Kleinlaut gaben sich nun wenigstens drei der vier Männer in ihrem „letzten Wort“ und räumten ihre Taten ein und zeigten Reue. „Es tut mir unheimlich leid“, sagte etwa der Bad Camberger Frank M. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Drei bis neun Jahre Haft gefordert</em></strong></h2><p>Die Anträge der Anklagevertreterin reichten beim Strafmaß
von drei Jahren und zehn Monaten bis zu neun Jahren Gefängnis für die Männer
aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Darüber hinaus soll der 63 Jahre alte
Angeklagte wegen wiederholten Kindesmissbrauchs nach der Haftstrafe in
Sicherungsverwahrung verbleiben. Er soll zwei Kinder schwer missbraucht haben!</p><p>Der 41 Jahre alte Familienvater aus Bad Camberg war
verantwortlicher Betreiber der Kinderporno-Plattform „Elysium“, auf der sich im
Darknet weltweit 111.000 User über Nutzerkonten kinderpornografisches Material,
wie Fotos und Videos, angeschaut haben. Des Weiteren gab es regen Austausch in
Foren und in Chats zwischen den Nutzern der Plattform. In seiner Kfz-Werkstatt
betrieb der 41-jährige Mann aus dem Landkreis Limburg-Weilburg den Server für
die Plattform. &#8222;Elysium&#8220; wurde im Juni 2017 abgeschaltet.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>„Elysium“ wie ein Onlinehandel, nur mit Kinderpornos</em></strong></h2><p>Diesen hätte er laut Staatsanwältin jederzeit vom Netz nehmen können. Stattdessen haben die Angeklagten – nach ihrer Beteiligung an einer Vorgängerplattform – „Elysium“ im Darknet ähnlich wie einen Onlineshop betrieben: Nutzer hätten sich dort mit den illegalen Inhalten versorgen können. Der Camberger soll sogar Bilder von Kindern in sexualisierten Posen angefordert haben, wogegen er sich wiederholt wehrte. Auf eines dieser Bilder soll er ejakuliert haben, was sein Verteidiger einräumte, da es eindeutig aus den Beweisen hervorgeht. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Server für Plattform in Kfz-Werkstatt betrieben</em></strong></h2><p>Weiter gab der Betreiber des Servers an, er habe keine Ahnung gehabt, welche Konsequenzen sein Handeln gehabt hätte und bedauere das Leid, das er dadurch hervorgerufen habe. Es sei alles vollkommen anonym gewesen und hätte mit der Realität nicht zu tun gehabt. Er hätte ausgeblendet, dass doch etwas Reales dahinterstecke. Er hätte eine Rolle gespielt und könne Kindern selbst so etwas nie antun. </p><p>„Schöpfer“ von „Elysium“ ist aus Sicht der Staatsanwaltschaft der technisch versierte 58-Jährige aus Baden-Württemberg. Der Camberger soll demnach den zweitgrößten Einfluss gehabt haben. Die zwei weiteren Angeklagten, ein 57-jähriger Baden-Württemberger und der 63-jährige Bayer, waren laut Anklage Moderatoren, die die Chats betreut haben. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Haarsträubende Erklärungen zur eigenen Verteidigung</em></strong></h2><p>Den Angeklagten kamen ihre Geständnisse zugute, auch wenn
diese &#8222;teils haarsträubende Erklärungen&#8220; für ihre Motive geäußert
hätten. So hat der 41-jährige Camberger zunächst behauptet, er sei als
Privatermittler auf der Plattform aktiv gewesen, um Beweise zu sammeln und zu
sichern, die er dann der Polizei übermitteln wollte. Ein weiterer Mann auf der
Anklagebank will nur aus technischem Interesse mitgemacht haben, der 63-jährige
Bayer, um sich in einer „Art Selbsttherapie“ mit anderen Pädophilen
auszutauschen, erklärte die Staatsanwältin.</p><p>Die Staatsanwaltschaft sah vor allem beim 58-Jährigen ein
vollumfängliches Geständnis, der auch eine pädophile Neigung eingeräumt hatte.
Seine Aussage hätte den Ermittlern weitergeholfen. Deshalb sprach sich die
Staatsanwältin für eine Strafrahmenverschiebung aus – eine Art Rabatt. Auch der
63-jährige Bayer und der 41-jährige Hesse seien kooperativ gewesen und hätten
zu Aufklärung beigetragen, wodurch auch sie mit einer milderen Strafe rechnen
können. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Interesse an Technik sei der Hauptgrund gewesen</em></strong></h2><p>Der Verteidiger des 41-jährigen Hessen bat, nachdem er sich
auf kein Strafmaß festlegen wollte, darum, bei der Verurteilung an die Kinder
von Frank M. zu denken. Sie seien unschuldig, verdeutlichte der Weilburger
Anwalt Andreas Götz. Bei zwei konkreten Anklagepunkten, dem Anstiften zum
Missbrauch und das Teilen kinderpornografischer Dateien, forderte der
Verteidiger Freispruch. Sein Mandant käme aus der Hacker-Szene, die Technik sei
sein Hauptgrund gewesen. </p><p>Der Rechtsanwalt führt weiter aus, dass sich sein Klient im Gefängnis wegen pädophiler Neigungen untersuchen lassen möchte und sich wenn nötig entsprechend behandeln lassen möchte. Mittlerweile sei Frank M. in die Privatinsolvenz gegangen, jede wirtschaftliche Grundlage sei verloren. Seine Familie sei aber weiterhin für ihn da. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Im Darknet in Parallelwelt gelebt</em></strong></h2><p>Die Verteidigung verdeutlichte insgesamt, dass ihre Mandanten der Realität entfliehen wollten und im Darknet in einer Parallelwelt gelebt hätten. „Man sieht die Opfer nicht und denkt, man ist unbeobachtet“, so Rechtsanwalt Götz. Alle Angeklagten hätten durch ihre hierarchischen Positionen im Betrieb der Plattform die Anerkennung erhalten, die ihnen im wahren Leben verwehrt geblieben wären. Dass gerade der Camberger nach Geltung und Anerkennung suchte, ist überraschend. Schließlich stammt er aus einer angesehenen Familie, hat ein Unternehmen geleitet und war als Berufsschullehrer in Limburg aktiv. </p><p>Die anderen drei Täter hingegen scheinen aus einem ruinierten Leben heraus gehandelt zu haben. Der Rechtsanwalt des 63-jährige Uwe G. aus Landau, Dr. David Herrmann, hat seinem Mandanten eine „unerträglich Larmoyanz“ attestiert und hat von einem „schrecklichen Narzissmus“ gesprochen. So hat das letzte Wort des Mannes aus Landau auch länger gedauert, als die Plädoyers seiner zwei Verteidiger zusammen. </p><p>Für ihn hat Staatsanwältin Dr. Julia Bussweiler eine neunjährige Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung gefordert. Es seien künftig weitere schwere sexuelle Missbräuche zu erwarten. Diese Erwartungshaltung begründete die Anklagevertreterin mit Uwe G‘s Straftaten bei einem Ausflug nach Wien. Dort habe er einen vierjährigen Jungen und ein sechsjähriges Mädchen zum Oralverkehr gezwungen und durch „beischlafähnliche Handlungen misshandelt“.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Voraussetzungen für Sicherungsverwahrung erfüllt </em></strong></h2><p>Die Voraussetzungen für eine Sicherungsverwahrung seien laut
Bussweiler erfüllt. Zum einen wegen des Hangs zum Missbrauch, für das andere
wegen der Gefährlichkeitsprognose. Die Verteidigung und Uwe G. bestritten die
zwei von der Staatsanwaltschaft vorgebrachten Voraussetzungen. So habe sich Uwe
G. nach verbüßter Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs 30 Jahre als Betreuer
von behinderten Kindern unter Kontrolle gehabt. Nur in Wien hätte er „unsäglich
versagt“. Der Landauer hoffe „endlich einmal ordentlich begutachte und im
Gefängnis in einer therapeutischen Abteilung untergebracht“ zu werden. </p><p>Die anderen zwei Angeklagten wünschen sich auch eine
Therapie. Der 56-Jährige Joachim P. aus Rottenburg am Neckar gestand, das
Portal „The Giftbox Exchange“ betrieben zu haben, dessen Daten gesichert zu
haben und mit eben diesen „Elysium“ aufgebaut zu haben. „Vom Inhalt, Umfang und
den Auswirkungen her, ist das schon ein Brett“, so Anwalt Thomas Weiskirchner
aus Tübingen. Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft soll er für fünf Jahre und
acht Monate hinter Gitter</p><p>Eine untergeordnete Rolle im ganzen Konstrukt spielte Max M. Es sei als Chat-Moderator nur ein „Mitläufertyp“ gewesen, so Verteidiger Christoph Fockenberg aus Gießen. Die Anklagevertreterin hat für den 57-jährigen aus Boxberg (Baden) eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und zehn Monaten gefordert. Das mehr als zweistündige Plädoyer von Dr. Julia Bussweiler bewertete sogar Anwalt Herrmann als „glänzend.“</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Im Knast nicht mehr sicher</em></strong></h2><p>In den Plädoyers der Verteidigung wiesen die Anwälte auf die
schwierigen Haftbedingungen der Mandanten hin. Wer etwas mit Kindesmissbrauch
zu tun hat, steht in der Knast-Hierarchie auf der untersten Stufe“, sagte unter
anderem Andreas Götz, Anwalt von Frank M. Der Camberger sei von anderen
Gefangenen bedroht worden, sie würden ihn zusammenschlagen und umbringen.
Deswegen scheue Andreas Götz‘ Mandant den Gang nach draußen und säße so in
Einzelhaft. Bei den anderen zwei Angeklagten, Bernd M. und Joachim P., sei es
nach Angaben ihrer Verteidiger eben nicht nur bei Drohungen geblieben. Bernd M.
sei in der JVA und Joachim P. im Gefangenentransport angegriffen worden. </p><p>Zum Abschluss drückten die Angeklagten ihr Bedauern über die Taten aus. &#8222;Für mich war das alles total anonym&#8220;, sagte der 41-Jährige. &#8222;Das war für mich nicht real.&#8220; Der 58-Jährige erklärte, er hoffe auf Hilfe und Therapie. Er wolle seine Fehler nicht wiederholen. Die Verteidigung der im Wesentlichen geständigen Männer verzichtete teilweise auf Anträge und stellte die Strafen „ins Ermessen des Gerichts“ oder plädierten für „milde Strafen“. Bei vereinzelten Anklagepunkten forderten sie aus Mangel an Beweisen Freispruch und stellten sich gegen eine Sicherungsverwahrung. <strong>Das Gericht will am 7. März die Urteile verkünden!</strong></p><p>(lm)</p><p>Quellen: </p><ol class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Nassauische Neue Presse (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/limburg-weilburg/limburg-hessen-staatsanwaltschaft-fordert-haftstrafe-camberger-wegen-kinderpornographie-11813426.htmld" target="_blank">Nassauische Neue Presse</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Hessenschau (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.hessenschau.de/panorama/haftstrafen-in-kinderporno-prozess-gefordert,elysium-prozess-100.html" target="_blank">Hessenschau</a></li></ol><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/panorama/cyberkriminalitaet/elysium-prozess-lange-haftstrafen-gefordert/">&#8222;Elysium&#8220;-Prozess: Lange Haftstrafen für Betreiber der Kinderporno-Plattform gefordert</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Limburg-Weilburg: Zulassungen von Dieselfahrzeugen sind kaum gesunken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 09:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dieselfahrverbot & Dieselgate]]></category>
		<category><![CDATA[Limburg-Weilburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen haben vergangenes Jahr in Limburg-Weilburg trotz des Dieselskandals kaum nachgelassen. Autohändler im Landkreis&#160;beklagen dennoch einen niedrigen Absatz ihrer Fahrzeuge. Und auch die Nachfrage nach Elektroautos hält sich in Grenzen. Nach wie vor beschäftigt der Dieselskandal die gesamte Bundesrepublik. Dieselfahrer sind besonders betroffen und müssen mit ansehen, wie sie eine Stadt nach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/zulassungen-dieselfahrzeuge-kaum-gesunken/">Limburg-Weilburg: Zulassungen von Dieselfahrzeugen sind kaum gesunken</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Die Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen haben vergangenes Jahr in Limburg-Weilburg trotz des Dieselskandals kaum nachgelassen. Autohändler im Landkreis&nbsp;beklagen dennoch</em></strong> <strong><em>einen niedrigen Absatz ihrer Fahrzeuge. Und auch die Nachfrage nach Elektroautos hält sich in Grenzen.</em></strong> </p><p>Nach wie vor beschäftigt <a href="https://www.heise.de/tp/thema/Dieselgate" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="der Dieselskandal (öffnet in neuem Tab)">der Dieselskandal</a> die gesamte Bundesrepublik. Dieselfahrer sind besonders betroffen und müssen mit ansehen, wie sie eine Stadt nach der anderen an das Dieselfahrverbot verlieren. Der Skandal – allgemein als <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Dieselgate (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.autobild.de/artikel/vw-abgasskandal-aktuelle-news-und-updates-6077591.html" target="_blank">Dieselgate</a> bekannt – hat seinen Ursprung in Schummelsoftware in bestimmten Dieseln mit Motoren des Typs EA189. Am vergangenen Mittwoch konnte in Wiesbaden zwar ein Dieselfahrverbot abgewendet werden, <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Limburg jedoch ist beispielsweise noch nicht aus dem Schneider und nach wie vor bedroht (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.hessenschau.de/wirtschaft/weitere-klage-angekuendigt-auch-in-limburg-droht-ein-diesel-fahrverbot,dieselfahrverbot-klage-limburg-100.html" target="_blank">Limburg jedoch ist beispielsweise noch nicht aus dem Schneider und nach wie vor bedroht</a>.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Nachfrage nach Elektroautos steigt nur langsam</em></strong></h2><p>Während die Autohändler mangelnden Absatz beklagen, setzen
Autofahrer weiterhin auf Fahrzeuge angetrieben durch fossile Brennstoffe. Die
Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigt hingegen nur langsam. Trotz der
drohenden Fahrverbote und die damit einhergehende Verunsicherung fahren viele
Bürger des Landkreises weiterhin Diesel. Ende 2018 waren insgesamt 49.009
Dieselfahrzeuge zugelassen. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr
lediglich um 0,75 Prozent verringert. </p><h3 class="wp-block-heading"><em>Lesen sie auch:</em></h3><figure style="margin-bottom:30px;" class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-neues-limburg-das-newsportal-fur-limburg"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="DrPsCnYhRd"><a href="https://www.neueslimburg.de/mobilitaet/neuheiten-und-tests/vox-magazin-auto-mobil-testet-continentals-neue-katalysatortechnik/">VOX-Magazin „auto mobil“ testet Continentals neue Katalysatortechnik</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  src="https://www.neueslimburg.de/mobilitaet/neuheiten-und-tests/vox-magazin-auto-mobil-testet-continentals-neue-katalysatortechnik/embed/#?secret=DrPsCnYhRd" data-secret="DrPsCnYhRd" width="600" height="338" title="&#8222;VOX-Magazin „auto mobil“ testet Continentals neue Katalysatortechnik&#8220; &#8212; Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure><p>Ähnlich verhält es sich mit den Neuzulassungen. Die haben
sich im vergangenen Jahr kaum verändert. Wurden 2017 noch 14.285 Diesel
zugelassen, waren es vergangenes Jahr nur 56 Fahrzeuge weniger. Allerdings wird
nicht zwischen der Zulassung von Neu- und Gebrauchtwagen unterschieden,
weswegen die Entwicklung nicht sehr aussagekräftig ist. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Nicht nur Bürger betroffen</em></strong></h2><p>Nicht nur die Bürger des Landkreises sind betroffen, sondern auch die Autohändler. <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/limburg-weilburg/folgen-dieselskandals-11767052.html" target="_blank">Die NNP hat sich in diversen Unternehmen umgehört</a>. Genaue Zahlen geben die Betriebe allerdings nicht preis. So sei der Absatz von Dieselfahrzeugen im Privatkundensegment bei der <a href="https://autobach.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Auto Bach Unternehmensgruppe (öffnet in neuem Tab)">Auto Bach Unternehmensgruppe</a> rückläufig. Nicht so im B2B-Bereich: Gewerbliche Kunden mit großem Fuhrpark setzen nach wie vor auf Diesel. Hier kann Auto Bach keinen Rückgang des Absatzes feststellen.</p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="540" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/02/vw-ID-id-familie960x540.jpg" alt="Als erster kompakter Volkswagen setzt sich der I.D. der ID. Familie aus dem neu entwickelten modularen Elektrifizierungsbaukasten, kurz MEB, zusammen. © Volkswagen 2019" class="wp-image-1953" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/02/vw-ID-id-familie960x540.jpg 960w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/02/vw-ID-id-familie960x540-600x338.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/02/vw-ID-id-familie960x540-300x169.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/02/vw-ID-id-familie960x540-768x432.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/02/vw-ID-id-familie960x540-696x392.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/02/vw-ID-id-familie960x540-747x420.jpg 747w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption>Als erster kompakter Volkswagen setzt sich der I.D. der ID. Familie aus dem neu entwickelten modularen Elektrifizierungsbaukasten, kurz MEB, zusammen. © Volkswagen 2019</figcaption></figure></div><p>Beim Kauf eines Diesels würde Volkswagen eine Prämie zahlen, um die Nachfrage auf diesem Wege nicht zu sehr absinken zu lassen. „Zudem ist das Interesse an Elektroautos stark gestiegen“, erklärt Dirk Buchinski von Auto Bach. Der <a href="https://www.volkswagen.de/de/electric-mobility/id-family.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Autokonzern werde auch 2020 die ID-Familien  (öffnet in neuem Tab)">Autokonzern werde auch 2020 die ID-Familien </a>auf den Markt bringen, die ausschließlich aus Elektrofahrzeugen bestehe. Damit möchte VW für ein noch weitgefächertes Angebot an alternativen Automobilen sorgen. „Insgesamt ist die Verunsicherung der Kunden weiter zu spüren. Dies scheint der Hauptgrund für den schlechten Absatz von Dieselfahrzeugen im ganzen Land zu sein“, so Buchinski.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Informationslage für Bürger denkbar schlecht</em></strong></h2><p>„Die Informationslage für die Bürger ist denkbar schlecht“, sagt auch Werner Orth, Geschäftsführer der <a href="https://www.orth-automobile.de/startseite.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Automobile Orth GmbH in Beselich (öffnet in neuem Tab)">Automobile Orth GmbH in Beselich</a>. Potenzielle Dieselkäufer und Eigentümer wüssten aufgrund der Uneinigkeiten in Politik und Gesundheitswesen, wie sie mit dem Thema umgehen sollen. Der Mercedes-Benz-Servicepartner versucht seine Kunden aufzuklären und so viele Informationen wie möglich zu liefern. Trotzdem haben sich die Absatzzahlen bei Dieselfahrzeugen reduziert. Für Kunden scheinen Elektroautos immer interessanter und zu einer realistischen Alternative zu werden. Eine immer interessanter werdende Alternative scheinen Elektroautos zu sein. „Das Interesse der Kunden an diesem Fahrzeugtyp ist sehr hoch, jedoch ist das aktuelle Angebot überschaubar, was sich allerdings im Verlauf des Jahres stark ändern wird“, so Orth weiter. Auf Basis dessen wären die Verkaufszahlen von E-Autos nicht nennenswert gestiegen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Absatzsteigerung bei Benzinern</em></strong></h2><p>Besorgt blickt der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Toyotahändler, das Autohaus Mollier aus Bad Camberg (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.toyota-mollier.de/" target="_blank">Toyota-Händler, das Autohaus Mollier aus Bad Camberg</a>, auf die Entwicklung. Der japanische Konzern stellt einfach keine Dieselfahrzeuge für den europäischen Markt mehr her, weswegen eben keine Diesel-Neuwagen angeboten werden. Diesel-Nutzfahrzeuge allerdings sind weiterhin im Portfolio. In den vergangenen Monaten konnte das 1962 gegründete Unternehmen seine Verkaufszahlen vor allem beim Verkauf von Benzinern steigern.</p><p>Im Rahmen des Gebrauchtwagenhandels bietet das Camberger Autohaus noch Diesel an. Allerdings wird Auto-Mollier die Fahrzeuge nicht los. Das Interesse an gebrauchten Dieseln sei seitens der Kunden schlichtweg nicht mehr vorhanden. Toyota hat sich in Europa ganz für den Weg alternative Antriebstechniken entschieden. So setzt der Hersteller auf Brennstoffzellenautos, die mit Wasserstoff angetrieben werden. „<a href="https://www.toyota.de/innovation/wasserstoff/was-ist-wasserstoff" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Wasserstoff ist sauber, sicher und nahezu unbegrenzt verfügbar. Tatsächlich ist dieses Element so häufig, dass es rund 70 % aller Materie auf der Welt ausmacht. Das bedeutet, dass sich Wasserstoff aufgrund seines derart reichen Vorkommens stets auch lokal gewinnen lässt</a>“, ist der Website des Autokonzerns zu entnehmen.</p><p>Genauso unerfreut über die Probleme und Entwicklung, die der Dieselskandal mit sich gebracht hat, ist das <a href="https://www.opel-erlemann-villmar.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Autohaus Erlemann aus Villmar (öffnet in neuem Tab)">Autohaus Erlemann aus Villmar</a>. „Die Politiker müssen nun Nägel mit Köpfen machen und sinnvolle Entscheidungen treffen, um die Bevölkerung zufrieden zu stellen“, moniert Geschäftsführer Heinz Erlemann. Der Absatz bei gebrauchten Dieseln sei in den vergangenen Monaten eingebrochen. Der Opelhändler weist auf die Eintauschprämie hin, über die alte Dieselfahrzeuge durch neuere Modelle ersetzt werden können. Dadurch könnten Kunden Geld sparen. Elektroautos seien nach wie vor nicht gefragt. Grund dafür: Die Entsorgung der Batterien sei weiterhin ein großes Problem. Darüber hinaus gebe es allgemein zu wenige Ladestationen. </p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/zulassungen-dieselfahrzeuge-kaum-gesunken/">Limburg-Weilburg: Zulassungen von Dieselfahrzeugen sind kaum gesunken</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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