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	<title>Leben &amp; Gesundheit | Neues Limburg</title>
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	<description>Neues Limburg ist das neue Newsportal für Limburg. Alles Wichtige rund um Limburg, über die Region, über Hessen und die Welt.</description>
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		<title>#TeamMathilda: Antikörpertherapie in Barcelona kann starten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2019 08:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krebsvorsorge & Krebstherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. Juni ist das Kämpfermädchen Mathilda mit ihrer Familie nach Barcelona aufgebrochen. In kürzester Zeit hatte das #TeamMathilda das Geld für die Antikörpertherapie mit Hilfe ihres Spendenaufrufs zusammen. Nun kann die Antikörpertherapie in Barcelona starten. &#8222;Wir wollen Danke sagen für jeden Euro&#8220; Ein fröhliches Bild hat das #Kämpfermädchen Mathilda als Dankeschön für die Hilfe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/team-mathilda-antikoerpertherapie-in-barcelona-kann-starten/">#TeamMathilda: Antikörpertherapie in Barcelona kann starten</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Am 23. Juni ist das Kämpfermädchen Mathilda mit ihrer Familie nach Barcelona aufgebrochen. In kürzester Zeit hatte das #TeamMathilda das Geld für die Antikörpertherapie mit Hilfe ihres Spendenaufrufs zusammen. Nun kann die Antikörpertherapie in Barcelona starten. </em></strong></p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>&#8222;Wir wollen Danke sagen für jeden Euro&#8220;</em></strong></h2><p>Ein fröhliches Bild hat das <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">#Kämpfermädchen</a> Mathilda als Dankeschön für die Hilfe tausender Spender gemalt. Auf dem Bild zu sehen: Ein kleines Mädchen mit einem Herz-Luftballon in der Hand, worauf „Danke“ steht. Eine Blumenwiese ziert den Untergrund, der Himmel blau, es scheint gutes Wetter zu sein, Schmetterlinge fliegen durch die Luft und ein kleines Haus ist im Hintergrund zu erkennen. Der Schein dieses Idylls trügt, denn die kleine Mathilda aus Hintermeilingen leidet an einer aggressiven Form des Krebses: dem Neuroblastom.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Was ist das Neuroblastom?</em></strong></h2><p>Das Neuroblastom ist eine bösartige Erkrankung des <a href="https://www.kinderkrebsinfo.de/erkrankungen/zns_tumoren/pohpatinfozns120070626/das_zns/einteilung_zns/vegetatives_nervensystem/index_ger.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">sympathischen Nervensystems</a>, die vor allem die jungen Menschen unter uns trifft. Die Krankheit tritt vorwiegend im frühen Kindesalter auf. Im ersten Lebensjahr wächst diese aggressive Art des Krebses meist ungehemmt und schnell. Das Neuroblastom verbreitet sich fast immer rasch über das Blutsystem, hin und wieder auch über das <a href="https://www.kinderkrebsinfo.de/services/glossar/index_ger.html?selected=L#_lymphatisches_system" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lymphsystem</a>, im ganzen Körper. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Metastase" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Metastasen (Tochtergeschwülste)</a> bilden sich hauptsächlich in Knochenmark, in der Leber, der Haut und in den entfernten Lymphknoten. Hat sich das Neuroblastom bereits soweit ausgebreitet, sprechen Mediziner vom Krankheitsstadium 4. Diese Form des Krebses ist die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung bei Kindern. Hier ein Überblick über die vier Stadien:</p><ul class="wp-block-list"><li>je niedriger das Tumorstadium, desto besser die Prognose</li><li>Betroffene des Stadiums 1 und 2 haben eine Heilungschance von mehr als 90 Prozent,</li><li>Betroffene des Stadiums 3 und 4s etwa 60 bis 70 Prozent,</li><li>Betroffene des Stadiums 4 (Mathilda) lediglich 10 bis 20 Prozent.</li></ul><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Ein schönes Bild mit einer tragischen Geschichte dahinter</em></strong></h2><p>Das von Mathilda gemalte Bild ist gezeichnet von Lebensfreude, es transportiert Hoffnung und Dankbarkeit zugleich. Dabei kämpft Mathilda mit den <a href="https://www.neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/bewegender-spendenaufruf-mathilda-braucht-dich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Chemorittern bereits seit dem Herbst 2017 gegen den bösartigen Krebs in ihrem Körper</a>. Ihr Leben ist seitdem schon lange nicht mehr schön und bunt, denn sie kämpft um ihr Leben. Ihre Hoffnung setzt die Familie auf eine neuartige Antikörpertherapie im Ausland, genauer gesagt auf eine Therapie im „<a href="https://www.sjdhospitalbarcelona.org/en/neuroblastoma">Hospital Sant Joan de Déu</a>“ in Barcelona. Besagte Klinik konnte bisher die meisten Erfahrungen mit dieser speziellen Antikörpertherapie sammeln.</p><figure class="wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-rich is-provider-facebook"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div id="fb-root"></div><script async="1" defer="1" crossorigin="anonymous" src="https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v3.3"></script><div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2053340718296149/?type=3&amp;eid=ARB7Vrk6vBYVz5RX6PNeKhxWb63xw4b_7cvGZG6xS_yuiqSOTeLUStLZHrlLwF79fy_uapHWlSi90-N2&amp;__xts__%5B0%5D=68.ARD0zZSAv-ip_e4kKrdzuidHSQqMZk2ca5y8oZ4Y_EZ59MPTkNk9KvQKsBoGxpdvkj12fi3ny_xAuURRghBhsJfhmIV_u5WGgUS9tXs0un1NCbqfKc3FMrSKZdT-n2fTOXqLJMx4wlPXOiYfiUirBPXAx4qB41iqvmHx1pORXTjE-01F4CMBbXsD-trCT1AfKTjvjeUIRvfXUhmKpnof0-wrt_QHdiy68dX1OhWO4eaMz9VkN0E7TF1ewixt60aDbruqebbfwLlprmiyoQRed0BNarz-LTNPvfPPuZgQFW-RcViPwxlpKyBzuc5BlYFmYS4-CnGFQ70eAI5ajsHToOGMSrXp&amp;__tn__=EEHH-R" data-width="696"><blockquote cite="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2053340718296149/?type=3" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Die ersten Tage sind geschafft. Nach den Strapazen der letzten Wochen hatten wir gerade mal einen Tag zum Durchatmen,&#8230;</p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/">Team Mathilda</a> am&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2053340718296149/?type=3">Donnerstag, 27. Juni 2019</a></blockquote></div>
</div></figure><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Spender machen kostenintensive Immuntherapie möglich</em></strong></h2><p>Was am Anfang schier unmöglich schien, ist nun durch die Vielzahl an Spendern möglich: Die sehr kostenintensive Antikörpertherapie in Barcelona kann dank der zahlreichen Aktionen im Landkreis Limburg-Weilburg, und über seine Grenzen hinweg, angegangen werden. Die Immuntherapie kostet insgesamt 200.000 Euro. Darin noch nicht enthalten: Mögliche Komplikationen, die sich im Laufe der Immuntherapie bei dem kleinen Kämpfermädchen ergeben können. Ebenfalls sind die Reisekosten und Unterkunft in der Kalkulation nicht berücksichtigt. Zu diesen Kosten kommt noch eine spezielle Antikörper-Impfung hinzu. Die alleine Kosten schon 200.000 Euro. Bedingung für den Beginn der Immuntherapie in Barcelona war, die Kosten im Voraus zu leisten. Das kann die Familie mit Hilfe der bei der <a href="https://www.dehrner-krebsnothilfe.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Dehrner Krebsnothilfe</a> eingegangenen Spenden nun auch.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Welle der Hilfsbereitschaft sucht seinesgleichen</em></strong></h2><p>Die Welle der Hilfsbereitschaft hatte die Familie schon Anfang Mai die Sprache verschlagen. Es haben sich unglaublich viele Menschen an den Spenden beteiligt: Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Gruppen, Musiker, Vereine und Verbände haben gespendet und Spendenaktionen lanciert. So kam viel Geld zusammen, weshalb die Behandlung in Barcelona nun angegangen werden kann. Und damit ist die Zeit gekommen, sich bei allen Spendern zu bedanken, weswegen Mathilda dieses schöne Bild als Dankeschön gemalt hat. Auf der Rückseite hat das kleine Kämpfermädchen mit Unterstützung ihrer Mutter eine Danksagung niedergeschrieben.</p><h3 class="wp-block-heading">Lesen Sie auch:</h3><p>>> <a href="https://www.neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/bewegender-spendenaufruf-mathilda-braucht-dich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich! (öffnet in neuem Tab)">Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich!</a></p><p>„Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken. Dennoch möchte ich mich von ganzem Herzen für die unglaubliche Welle an Hilfsbereitschaft und bedingungsloser Unterstützung bedanken. Du hast einen Teil dazu beigetragen, dass ich eine weitere Therapie machen kann, die hoffentlich mein Leben retten wird. Ich habe dieses Bild gemalt, weil ich ‚Danke‘ sagen möchte.“</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Jetzt wird ein individueller Behandlungsplan erstellt</em></strong></h2><p>Dem schönen Bild mit der Danksagung haben die Eltern noch hinzugefügt: „Wir wollen damit Danke sagen für jeden Euro, für all die Unterstützung und dass die Menschen so zusammengerückt sind. Ende Juni geht es los. Dann entscheidet sich vor Ort, wie es weitergeht. Dort wird nach den Untersuchungen ein individueller Behandlungsplan erstellt werden.“ Die Immuntherapie soll das Leben des kleinen Kämpfermädchens retten, damit sie wieder fröhlich und unbelastet über ihre so schön gemalte Blumenwiese laufen kann, wie sie es in ihrem Bild visualisiert hat.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Ende März ging der Spendenaufruf an den Start</em></strong></h2><p>„Du weißt nie, wie stark du bist, bis stark sein die einzige Wahl ist, die du hast.“ Dieses Zitat von Bob Marley war Ende März auf Instagram der Startschuss für den Spendenaufruf unter dem Hashtag <a href="https://www.teammathilda.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">#TeamMathilda</a>. Die Familie sah einfach keinen anderen Ausweg, um ihre Tochter zu retten. Nach einer mutmaßlichen Heilung von der aggressiven Krebserkrankung, kam Anfang dieses Jahres die Ernüchterung. Bei einer abschließenden Untersuchung wurden wieder zwei neue Tumore festgestellt. Deshalb ging die Familie in die Offensive und startete einen Spendenaufruf auf <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/teammathilda/?hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Instagram</a>.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Familie vereint im Kampf gegen das Neuroblastom</em></strong></h2><p>Die Familie vereinte sich: Mutter Rebecca, ihre zwei Schwestern und drei Cousinen bildeten das #TeamMathilda, die als Team die Social-Media-Kanäle zu bespielen wussten. Die Familie ging mit der bewegenden Geschichte der kleinen Mathilda an die Öffentlichkeit. Es wurden Flyer erstellt und gedruckt, worauf die Öffentlichkeit um finanzielle Unterstützung gebeten wurde. Vor dem Hintergrund, dass die <a href="https://www.sjdhospitalbarcelona.org/en/neuroblastoma" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Immuntherapie in Barcelona das Leben des Kämpfermädchens retten könnte</a>, diese aber zugleich für die Familie schlichtweg unbezahlbar war, wurde der Spendenaufruf ins Leben gerufen. Als es absehbar war, dass der Spendenaufruf hohe Wellen schlagen würde, stieg die Dehrner Krebsnothilfe ins Projekt ein und unterstützte das #TeamMathilda. Was sich die Wochen darauf entwickelte, lässt sich als modernes Märchen beschreiben.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Spendenaufruf verbreitet sich über soziale Netzwerke wie ein Lauffeuer</em></strong></h2><p>Der Flyer von #TeamMathilda, mit einem Foto von Mathilda mit ihren strahlenden braunen Augen, einer rosa Tüllschleife und dem von der Krebstherapie gezeichneten kahlen Kopf, verbreitet sich auf Facebook und Instagram wie ein Lauffeuer. Ein Sturm der Hilfsbereitschaft wird losgetreten. Viele Menschen möchten der krebskranken Mathilda helfen. Und so starten Privat- und Geschäftsleute, Vereine, Musiker, Kindergärten, Schulen und viele andere Spendenaktionen für das Kämpfermädchen. Sie alle haben entweder über PayPal oder dem Spendenkonto der Dehrner Krebsnothilfe gespendet. Mittlerweile folgen auf <a href="https://www.instagram.com/teammathilda/?hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Instagram 9.378</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Facebook 5.075</a> User dem #TeamMathilda.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Grundschule Nentershausen spendet noch 2.400 Euro</em></strong></h2><p><p>Die große Welle der Spenden ist zwar vorbei, dennoch starten hier und da noch Spendenaktionen für das Kämpfermädchen. So fand noch diesen Montag, dem 24. Juni, an der <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.gs-nentershausen.de/" target="_blank">Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule in Nentershausen</a> ein Sponsorenlauf für das krebskranke Mädchen statt, bei dem die Schüler einen Spendenbetrag erlaufen konnten, der von ihren Eltern dann gezahlt wurde. Dabei konnten die Kinder mit ihren Eltern einen Betrag pro Runde festlegen, wodurch dann Runde für Runde eine Gesamtspende zustande kam. Durch diesen Sponsorenlauf haben 200 Kinder insgesamt 4.800 Euro erlaufen, wovon die Hälfte für #TeamMathilda an die Dehrner Krebsnothilfe geht. Die andere Hälfte dient zu schulinternen Zwecken. So haben die 200 Schüler durchschnittlich 24 Euro erlaufen, was durch die Eltern gespendet wurde.</p></p><figure class="wp-block-image"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2560" height="1920" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920.jpg" alt="Mit einem Sponsorenlauf haben 200 Kinder der Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule in Nentershausen insgesamt 2.400 Euro für das #TeamMathilda erlaufen. © Luís Matos" class="wp-image-3326" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920.jpg 2560w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-600x450.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-300x225.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-768x576.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-1024x768.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-80x60.jpg 80w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-160x120.jpg 160w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-265x198.jpg 265w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-696x522.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-1392x1044.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-1068x801.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-560x420.jpg 560w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/06/gs-nenetershausen-spendenlauf-mathilda2560x1920-1920x1440.jpg 1920w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption>Mit einem Sponsorenlauf haben 200 Kinder der <a href="http://gs-nentershausen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Pfarrer-Toni-Sode-Grundschule in Nentershausen</a> insgesamt 2.400 Euro für das #TeamMathilda erlaufen. © Luís Matos</figcaption></figure><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>„Wir hätten nie mit einer solchen Resonanz gerechnet“</em></strong></h2><p>Rebecca Schmidt zeigt sich überwältigt: „Wir hätten nie mit einer solchen Resonanz gerechnet.“ Am Anfang habe die Familie gehofft, den ersten Therapieabschnitt der Antikörpertherapie in Barcelona über Spenden finanzieren zu können. Nach dem Start des Onlineaufrufs war nach einer Woche bereits eine Summe von 200.000 Euro zusammengekommen. Nach nur drei Wochen dann schon mehr als 400.000 Euro. Damit sind die reinen Kosten für die gesamte Immuntherapie ohne Reisekosten und Kosten für mögliche Komplikationen während der Antikörpertherapie gedeckt.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Große Welle an Spenden zwischenzeitlich abgeebbt</em></strong></h2><p>Die große Welle an Spenden ist abgeebbt, dennoch gehen immer noch Zahlungen ein. Wie viel letztendlich tatsächlich gespendet wurde, kann Familien Schmidt nicht beziffern. Wie hoch die Gesamtkosten für die Therapie in Barcelona sein werden, können sie ebenfalls nicht abschätzen. Allerdings gibt es bei dieser märchenhaften Geschichte auch eine Kehrseite der Medaille. So hat die Familie Neid und Missgunst erfahren müssen. Und Trittbrettfahrer – erschreckenderweise Kinder – haben die Spendenaktion genutzt, um mit falschen Spendendosen auf „Spendenjagt“ zu gehen.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Spenden sind zweckgebunden</em></strong></h2><p>Neid und Missgunst sind im Falle eines Spendenaufrufs, der durch die Dehrner Krebsnothilfe verwaltet wird, vollkommen fehl am Platz. Die Dehrner Krebsnothilfe verwaltet die eingegangenen Spenden treuhänderisch und übernimmt gegen einen Beleg des behandelnden Krankenhauses in Barcelona die Kosten der Behandlung dort. Die Familie ist es überhaupt nicht gewohnt, das Geld andere auszugeben, wird in einem <a href="https://www.fnp.de/lokales/limburg-weilburg/waldbrunn-limburg-weilburg-mathildas-krebstherapie-barcelona-beginnt-zr-12565789.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Gespräch mit der NNP deutlich</a>. Familie Schmidt würde sich täglich Gedanken darüber machen, ob sie das Geld auch richtig ausgibt. Das gilt auch für die Reisekosten nach Barcelona: „Wir brauchten Flüge mit mehr als Handgepäck und umbuchbar mussten sie auch sein.“ Rebecca Schmidt rechtfertigt sich, obwohl sie sich eigentlich gar nicht rechtfertigen muss.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Verantwortungsbewusster Umgang mit Spendengeldern</em></strong></h2><p>Dass die Familie natürlich mit dem Geld verantwortungsbewusst umgehen möchte, sollte jedem Kritiker klar sein. Schließlich zeigt die Familie eine tiefe Dankbarkeit. Dementsprechend betont Mutter Rebecca: „Wir wollen so verantwortungsbewusst wie möglich mit dem gespendeten Geld umgehen.“ Aber solch eine extreme Krankheit stellt den Alltag eben auf den Kopf. So muss sich die Familie dringend ein neues Auto kaufen. Dieses soll mit Hilfe des Privatvermögens gezahlt werden. Auf einem Dorf funktioniert es halt nicht anders, als mit einem Pkw. Und schon gar nicht, wenn ein Elternteil in Zwölf-Stunden-Schichten in Frankfurt arbeiten muss.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Familie traut sich nicht</em></strong></h2><p>Ein neues Auto wäre von Nöten, aber Familie Schmidt traut sich nicht eines zu kaufen. Sie befürchten, dass die Leute reden könnten. „Die Leute“ hätten sogar die Dehrner Krebsnothilfe angerufen und dort erfragen wollen, wie hoch das Gehalt des Geschäftsführers Andreas Kessler denn sei, das er sich genehmigt. Dass die Dehrner Krebsnothilfe ausschließlich ehrenamtlich tätig ist, ist allgemein bekannt und ist auf deren Website nachzulesen. Dies wird auch immer wieder vom Vorsitzenden des Vereins betont. Andreas Kessler stellt klar: „Wir sind da, wenn wir gebraucht werden. Und hier wurden wir gebraucht und waren da.“</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Dehrner Krebsnothilfe: Hoffen, dass wir nach Mathildas Spendenaktion im Gedächtnis der Menschen bleiben</em></strong></h2><p>Der im Zusammenhang mit dem Spendenaufruf von #TeamMathilda aufgekommene Arbeitsaufwand habe Andreas Kessler zusammen mit der Zweiten Vorsitzenden Gabriele Vitt und dem Kassierer Burkhard Sehr gestemmt. Es wurde viel gespendet. Entsprechend viele Spendenbescheinigungen mussten ausgestellt werden. Das Kurvertieren der meisten Spendenbescheinigungen hat eine Firma für Direktmarketing aus Elz kostenfrei übernommen. Die Hoffnung des Ersten Vorsitzenden Andreas Kessler hinsichtlich dieser erfolgreichen Spendenaktion ist, dass durch die Aktion die Dehrner Krebsnothilfe den Menschen im Gedächtnis bleibt. Denn der ehrenamtliche Verein ist weiterhin auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>#TeamMathilda: Einfach „Danke“ sagen</em></strong></h2><p>Was für Mutter Rebecca zum bisherigen Spendenaufkommen zu sagen bleibt: „Wir haben sehr wahrscheinlich die Kosten für die komplette Therapie zusammen.“ Und deshalb möchte das #TeamMathilda um die Familie Schmidt einfach nur „Danke“ sagen. Sie möchten allen Menschen danken, die sie unterstützt haben. Sowohl für große Spendensummen als auch für jeden einzelnen Euro, der beim Bäcker, dem Metzger, dem Frisör, bei Auftritten von Musikern beispielsweise in der WERTStadt in Limburg, in Fitnessstudios und bei vielen anderen Aktionen in der Spendendose gelandet sind.</p><figure class="wp-block-embed-facebook wp-block-embed is-type-rich is-provider-facebook"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div id="fb-root"></div><script async="1" defer="1" crossorigin="anonymous" src="https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v3.3"></script><div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2047954552168099/?type=3&amp;eid=ARCpTtmpJ2qn7oABHhXay_x8CSlZQkD_NFuHwgfsqZjV2cKJZPulXuVg4bF4xZGesc737wRsU7MFl3Ya&amp;__xts__%5B0%5D=68.ARDm1cVgF_ykUpCzcJw3mMzRiM0YAs1OlHOXSLrg_MpvFLOE58CFRbGd0RI24clbGRHSEvE5HSBQe2pen_onBGo77gqHHrsmQL5jjcUOtW5YU5_RYTFg29v4cG9-E1AS6__phphSRbmRRqITNo8Us1hBIvc_6RgACXUKSnfa9lH0OyW_F_YHnQ4L9FwMeoOUhsZ0G3UJsk1YHtD1nu-L9B83zQYu-XYXfIV_A4U_p0tipmapAZNz45BCEbyujZgtwhi4v37CE83qQsV9LULe0js7TmiISdLnyxMTyMAVMDCy7-HME8j9E4dODhYb6r2sHLr4W4RYeLTboNhfEI4lswaB2-1a&amp;__tn__=EEHH-R" data-width="696"><blockquote cite="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2047954552168099/?type=3" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Die Maske! Viele haben sich gefragt wie so eine Maske für die Bestrahlung wohl aussehen wird.So sieht sie aus!!!Mehr&#8230;</p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/">Team Mathilda</a> am&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/2000197430277145/photos/a.2000965373533684/2047954552168099/?type=3">Mittwoch, 19. Juni 2019</a></blockquote></div>
</div></figure><p>Deshalb hat Mathilda dieses schöne Bild Ende April gemalt. Sie ist so dankbar für diese enorme Welle der Hilfsbereitschaft, die ihr und ihrer Familie zuteilwurde. Sie hat sich selbst auf dem Bild verewigt, mit langen Haaren, in einem schönen Kleid, auf einer Wiese mit Blumen und umherfliegenden Schmetterlingen, mit einem Herz-Luftballon in der Hand auf dem „Danke“ steht. Und auch wir möchte ein „Danke“ aussprechen, an all diejenigen, die diese märchenhafte Geschichte möglich gemacht haben. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass diese Geschichte auch ein schönes Ende nimmt: ein regelrechtes Happy End.</p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/team-mathilda-antikoerpertherapie-in-barcelona-kann-starten/">#TeamMathilda: Antikörpertherapie in Barcelona kann starten</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2019 19:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krebsvorsorge & Krebstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Limburg-Weilburg]]></category>
		<category><![CDATA[#TeamMathilda]]></category>
		<category><![CDATA[Neuroblastom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Uns aufgefallen ist dieser Spendenaufruf, als die Leo-Sternberg-Schule am 31. März den Flyer „Mathilda braucht Dich!“ auf Facebook geteilt hat. Seither hat sich der Aufruf zu einer eigenständigen Bewegung gemausert. Grund für den Aufruf: Mathilda hat Krebs und nur eine spezielle Antikörpertherapie im Ausland kann ihr helfen – und die ist sehr teuer! Es ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/bewegender-spendenaufruf-mathilda-braucht-dich/">Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Uns aufgefallen ist dieser Spendenaufruf,
als die Leo-Sternberg-Schule am 31. März den Flyer „Mathilda braucht Dich!“ auf
Facebook geteilt hat. Seither hat sich der Aufruf zu einer eigenständigen
Bewegung gemausert. Grund für den Aufruf: Mathilda hat Krebs und nur eine spezielle
Antikörpertherapie im Ausland kann ihr helfen – und die ist sehr teuer! </em></strong></p><p>Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen spenden, ihren Beitrag und ihre Hilfe leisten. So sind viele Spendenaktionen gestartet worden. Warum: Mathilda ist fünf Jahre alt und kämpft um ihr Leben. Erkrankt ist sie an einem bösartigen Tumor, dem Neuroblastom. Nach langer und intensiver Therapie schien die Krankheit besiegt, dann kam der Rückfall mit zwei neuen Tumoren. Die kleine Mathilda aus Hintermeilingen im Westerwald ist vom <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/erkrankungen/weitere_solide_tumoren/pohneuroblpatinfo120120611/pohneuroblpatinfokurz120120611/index_ger.html" target="_blank">Neuroblastom im Stadium IV</a> betroffen, was bedeutet, dass Kinder in dem Stadium von <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/erkrankungen/weitere_solide_tumoren/pohneuroblpatinfo120120611/pohneuroblpatinfokurz120120611/index_ger.html" target="_blank">Fernmetastasen in Knochenmark, Knochen, Leber, Haut und in den entfernten Lymphknoten betroffen sein können</a>. Bei Mathilda war es 2017 ein 10x5x4 cm großer Tumor, der zunächst inoperabel war. Weiterhin wurden Metastasen an Knochen und dem Knochenmark nachgewiesen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Die letzte Chance: Eine Antikörpertherapie in Barcelona!</em></strong></h2><p>Die Familie hat nun die Hoffnung, dass <a rel="noreferrer noopener" aria-label="eine neuartige Immuntherapie in Barcelona – da dort mit der neuen Therapie die meisten Erfahrungen gesammelt wurden – helfen kann (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.sjdhospitalbarcelona.org/en/neuroblastoma" target="_blank">eine neuartige Immuntherapie in Barcelona helfen kann</a>. Der Antikörper ist in den USA entwickelt worden. Das „Hospital Sant Joan de Déu“ in Barcelona war das erste Zentrum in Europa, in dem die Antikörper in einer klinischen Studie zum Einsatz kamen. Mittlerweile wird dieser Antikörper auch in anderen Ländern Europas eingesetzt. Barcelona hat allerdings bisher die meisten Erfahrungen sammeln können. Die Immuntherapie selbst ist sehr kostspielig: 200.000 Euro muss die Familie dafür berappen. Deshalb ist sie in die Offensive gegangen und hat einen Spendenaufruf im Web gestartet. </p><table style="background-color:#f0ebe8;" class="wp-block-table is-style-regular"><tbody><tr><td><center style="margin-top: 15px;"><figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/dehrner-krebsnothilfe-spende-mathilda1008x676.jpg" alt="Hier für Mathilda bei der Dehrner Krebsnothilfe e. V. mit Spendenbescheinigung spenden. | Neues Limburg" class="wp-image-2502"></figure></center></td><td><center style="margin-top: 15px;"><figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/qr-code-teammathilda451x536jpg.jpg" alt="QR-Code scannen und Website von Team Mathilda besuchen. | Neues Limburg" class="wp-image-2503"></figure></center></td><td><center style="margin-top: 15px;"><figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/paypal-spende-teammathilda1100x676.jpg" alt="Auf PayPal für Mathilda spenden - ohne Spendenbescheinigung. | Neues Limburg" class="wp-image-2504"></figure></center></td></tr></tbody></table><p>Neben den 200.000 Euro, werden jedoch weitere
200.000 Euro für eine spezielle Impfung benötigt, sprich die Familie braucht
insgesamt 400.000 Euro. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die
Antikörperbehandlung in Spanien nicht. Die Klinik in Barcelona beginnt aber
erst mit der Behandlung, wenn der Betrag im Voraus geleistet wurde. Somit ist
die Familie auf die Spenden angewiesen. </p><p>Bei den Kosten der Antikörpertherapie über
200.000 Euro, sind weder Reisekosten berücksichtigt, noch irgendwelche möglichen
Komplikationen, die auftreten könnten. Mutter Rebecca ist klar, dass die
Familie das Geld nicht alleine aufbringen kann, aber sie würden es sich nie
verzeihen, wenn sie es nicht wenigstens versucht hätten, den Betrag in
irgendeiner Art und Weise zusammen zu kriegen. &nbsp;</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Neuroblastom:
Zweithäufigste bösartige Erkrankung des sympathischen Nervensystems</em></strong></h2><p>Das Neuroblastom ist eine bösartige Erkrankung des <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/erkrankungen/zns_tumoren/pohpatinfozns120070626/das_zns/einteilung_zns/vegetatives_nervensystem/index_ger.html" target="_blank">sympathischen Nervensystems</a>, die vor allem im frühen Kindesalter auftritt. Gerade bei Kindern ab dem ersten Lebensjahr wachsen Neuroblastome häufig schnell und ungehemmt und verbreite sich meistens über das Blutsystem, manchmal aber auch über das <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/services/glossar/index_ger.html?selected=L#_lymphatisches_system" target="_blank">Lymphsystem</a> im ganzen Körper. So bilden sich <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Metastase" target="_blank">Metastasen (Tochtergeschwülste)</a> hauptsächlich in <a href="https://www.kinderkrebsinfo.de/services/glossar/index_ger.html?selected=K#_knochenmark" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Knochenmark</a>, in der Leber, der Haut und in den entfernten <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kinderkrebsinfo.de/services/glossar/index_ger.html?selected=L#_lymphknoten" target="_blank">Lymphknoten</a>. In diesem Stadium sprechen Mediziner vom Krankheitsstadium 4. Es ist die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung bei Kindern.</p><div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1920" height="1280" src="https://www.neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280.jpg" alt="Mikroskopische Ansicht eines typischen Neuroblastoms mit Rosettenbildung in 40-facher Vergrößerung. Foto: Dr. Maria Tsokos, National Cancer Institute, Public Domain" class="wp-image-2532" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280.jpg 1920w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-600x400.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-300x200.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-768x512.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-1024x683.jpg 1024w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-696x464.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-1392x928.jpg 1392w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-1068x712.jpg 1068w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/04/Neuroblastom_rosetten1920x1280-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><figcaption>Mikroskopische Ansicht eines typischen Neuroblastoms mit Rosettenbildung in 40-facher Vergrößerung. Foto: Dr. Maria Tsokos, National Cancer Institute, Public Domain</figcaption></figure></div><p>Im Sommer 2017 klagte die fünfjährige immer häufiger über starke Bauchschmerzen und ihr ging es zunehmend schlechter. Sie verlor an Gewicht und Lebensfreude und die Sorgen der Familie wurden immer größer, <a href="https://www.teammathilda.de/unsere-geschichte" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">wie auf der Website „Team Mathilda“ zu lesen ist</a>. Unzählige Arztbesuche folgten; die Eltern und das „Kämpfermädchen“ fühlten sich nicht ernst genommen. So spricht die Familie von Krankenhausaufenthalten und schweren Fehldiagnosen, bis sie sich schlussendlich der schlimmsten Nachricht, die sie sich vorstellen konnten, ausgesetzt sahen: Ein knapp handgroßer Tumor, der mit der Hauptschlagader verwachsen war und bereits auf die Organe drückte. Dazu die aggressivste Form, die schnell wächst. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>„Da ist etwas
in Mathildas Bauch, was da nicht hingehört.“</em></strong></h2><p>Der Familie wurde mitgeteilt, dass eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://flexikon.doccheck.com/de/Raumforderung" target="_blank">Raumforderung</a> festgestellt worden sei. Für die weitere Abklärung des Befunds erhielt die Familie eine Überweisung für die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Kinderonkologie" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">pädiatrische Onkologie</a>. Es begann ein Alptraum für die Familie und Mathilda durchlief die Diagnostik der Kinderonkologie, was am Ende zur traurigen Gewissheit und zur Diagnose „Neuroblastom Stadium 4“ führte. </p><p>Die Familie glaubte, den Boden unter den Füßen zu verlieren, mobilisierte aber alle Kräfte, denn es gab einen Plan, und ab diesem Moment nur einen Weg. Die Familie ging in Kampfbereitschaft, so die Beschreibung ihres Modus‘ <a href="https://www.teammathilda.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">auf ihrer Website</a>. Sie zogen mit den Chemorittern in den Kampf ihres Lebens!</p><p style="text-align:center" class="has-background has-very-light-gray-background-color">Eine Raumforderung
ist in der Medizin jede unphysiologische Volumenzunahme einer Struktur im
Inneren des Körpers, deren Ursache unbekannt ist. Im engeren Sinn liegt dem
Begriff zugrunden, dass die Volumenzunahme zulasten des Nachbargewebes erfolgt.</p><p>Erfahren hat Mathilda von ihrer Krankheit kurz vor ihrem vierten Geburtstag. Ihre Mutter beschrieb den im September 2017 festgestellten hochaggressiven Krebs als „bösen Stein, der da in ihrem Bauch ist“. Sie würden nun mit den tapferen Chemorittern in den Kampf ziehen, um den Feind zu besiegen. Dabei würden aber auch ein paar gute Sachen kaputtgehen. Und der Kampf hat Narben hinterlassen: Die Chemotherapie hat bei Mathilda eine beidseitige Innenohrschwerhörigkeit verursacht, weswegen sie nun Hörgeräte tragen muss. Die Prognose für eine Heilung ist mehr als ungünstig: </p><ul class="wp-block-list"><li>je niedriger das Tumorstadium, desto besser die
Prognose</li><li>Betroffene des Stadiums 1 und 2 haben eine
Heilungschance von mehr als 90 Prozent,</li><li>Betroffene des Stadiums 3 und 4s etwa 60 bis 70
Prozent,</li><li>Betroffene des Stadiums 4 (Mathilda) lediglich 10 bis
20 Prozent.</li></ul><p>Je älter das Kind bei der Tumorentdeckung ist, desto
schlechter ist die Prognose. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und die Familie
kämpft weiter um das Leben des kleinen „Kämpfermädchens“. Helfen soll die
besagte Immuntherapie, die aktuell allerdings weltweit nur in vereinzelten
Kliniken für Studien an erkrankten Kindern zugelassen ist. </p><p>Die <a href="https://www.sjdhospitalbarcelona.org/en/immunotherapy-has-allowed-us-see-our-child-continue-growing" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="meiste Erfahrung hat man in Barcelona gesammelt (öffnet in neuem Tab)">meiste Erfahrung hat man in Barcelona gesammelt</a> – da will die Familie hin. Dort könnte Mathilda am Therapieprogramm teilnehmen, nachdem die aktuelle Chemotherapie hier in Deutschland beendet ist. Die Familie könnte die nächste Etappe des Kampfes gegen den „bösen Stein“ in knapp zwei Monaten antreten. </p><p>Die Mutter weiß zu berichten, dass „das Neuroblastom […]
die zweithäufigste bösartige Krebserkrankung bei Kinder unter sechs Jahren“
ist. Es handele sich dabei um einen Systemtumor, welcher sich sehr schnell im
ganzen Körper verteile. Erst im fortgeschrittenen Stadium würde die Krankheit
zumeist erkannt – sieben von zehn Kindern würde daran sterben. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Facebook-Gruppe
führte die Mutter zur neuen Immuntherapie</em></strong></h2><p>Erfahren hat Mutter Rebecca von dieser Therapiemöglichkeit auf Facebook. In einer weltweiten Facebook-Gruppe von betroffenen Eltern mit Kindern, die am Neuroblastom erkrankt sind, erfuhr die Mutter, dass in <a rel="noreferrer noopener" aria-label="New York ein sehr potenter Antikörper und eine spezielle dazugehörige therapeutische Impfung  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.mskcc.org/announcements/fda-grants-breakthrough-therapy-designation-naxitamab-neuroblastoma" target="_blank">New York ein sehr potenter Antikörper</a> und eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label="spezielle dazugehörige therapeutische Impfung (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.mskcc.org/pediatrics/cancer-care/types/neuroblastoma/treatment" target="_blank">spezielle dazugehörige therapeutische Impfung</a><a rel="noreferrer noopener" aria-label="New York ein sehr potenter Antikörper und eine spezielle dazugehörige therapeutische Impfung  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.mskcc.org/announcements/fda-grants-breakthrough-therapy-designation-naxitamab-neuroblastoma" target="_blank"> </a>entwickelt wurden. Diese werde unter anderem in dem spezialisierten Zentrum in Barcelona angeboten. </p><p>Mehr als 100 Kinder hätten den Impfstoff bereits
erhalten, so die spanische Klinik. Mathildas Eltern hoffen: „Mit der Behandlung
in Spanien könnte Mathildas Immunsystem darauf sensibilisiert werden, die noch
verbleibenden Tumorzellen zu erkennen und aus eigener Kraft zu zerstören.“ Sie wollen
deshalb nichts unversucht lassen, ihrer Tochter diese Therapie zu ermöglichen.</p><p>In Deutschland wird es diese neue Behandlung irgendwann auch geben, wenn die Studien die Wirksamkeit untermauert haben. Doch diese Zeit, bis die Immuntherapie in Deutschland zugelassen wird, hat die Familie nicht. In Dänemark, England und Spanien wird sie schon genutzt. Auch die behandelnde Medizinerin der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Kinderkrebsstation Peiper (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/689.html" target="_blank">Kinderkrebsstation Peiper</a> an der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Universitätskinderklinik Gießen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_kih/index.html" target="_blank">Universitätskinderklinik Gießen</a> sehe in der Behandlung in Barcelona eine Option, so die Mutter weiter. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Odyssee
durch die Welt der Mediziner</em></strong></h2><p>Nachdem das Neuroblastom, der sich bereits im vierten
und somit letzten Stadium des Krankheitsverlaufs befand, festgestellt wurde,
hatten Mathilda und ihre Eltern bereits eine Irrfahrt durch sämtliche
Krankenhäuser und Arztpraxen hinter sich. Die Familie wandte sich an Ärzte,
weil bei Mathilda immer wieder starke Bauchschmerzen und Fieber auftraten.
Diese verschwanden, kamen aber immer wieder. </p><p>Der Kinderarzt wurde konsultiert und als es schlimmer
wurde, auch die Notaufnahme. Dabei kam es zu diversen Diagnosen: Mediziner
tippten auf eine Erkrankung der Niere, Scharlach könne es sein, Penicillin
wurde verordnet. Nach diesen Fehldiagnosen stand eine Lungenentzündung zur
Debatte, eine Unterzuckerung und eine mögliche Verstopfung. Und so fühlten sich
Rebecca und ihr Mann Patrick vor lauter Sorge um die kleine Mathilda von den
Ärzten nicht ernst genommen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Sie
war nicht mehr wie früher</em></strong></h2><p>Die Eltern aus der Gemeinde Waldbrunn kennen ihre
Tochter. Sie war, bis sich die ersten Symptome zeigten, ein lebensfrohes Kind
und voller Energie. Sie kletterte auf Bäume, sprang in Pfützen. Und plötzlich
war die Kleine nicht mehr wie früher! Die Mutter könne immer noch Heulen, wenn
sie daran denke, wie ihr Kind dalag, und keiner sie ernst genommen habe. Doch
als eine Klinik in Siegen die Familie mit einer Darmspülung wieder heimschicken
möchte, gehen die Eltern in die Luft. </p><p>Auf einmal doch: Mathilda durfte in der Klinik bleiben
und es wurden weitere Untersuchungen durchgeführt. Ein zweites Ultraschall
wurde angesetzt. Einem Arzt fällt auf, dass da was nicht stimme. Umgehend wird
ein MRT angeordnet, was die traurige Nachricht zur Folge hat, dass da was sei,
was dort nicht hingehöre. Daraufhin geht es schnell: Prompt startet die
Therapie in der Kinderonkologie der Uniklinik Gießen und die kleine Mathilda
wird in die Hochrisikogruppe eingestuft. Es galt keine Zeit zu verlieren. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Sechs
Blöcke Chemotherapie</em></strong></h2><p>In der Zeit darauf wird Mathilda vier Blöcken Hochdosis-Chemotherapie ausgesetzt. Der Tumor verkleinert sich und kann dann doch operativ entfernt werden. Danach erneut Chemo – weitere zwei Blöcke. Dann wird das „Kämpfermädchen“ einer <a href="https://www.kinderkrebsinfo.de/patienten/behandlung/behandlungsmethoden/pohkinderkrebsinfostammzelltransplantation/index_ger.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Stammzellentransplantation</a> unterzogen. Dieser Kampf hat sich erst einmal gelohnt, denn nach der Behandlung konnten keine Krebszellen mehr nachgewiesen werden. </p><p>Unglaublich tapfer habe Mathilda das alles ertragen,
weiß ihre Mutter zu berichten. Ihren vierten Geburtstag musste das Mädchen auf
der Kinderkrebsstation verbringen. Sie hatte sich kaum von der Chemotherapie
erholt, stand auch schon die Bauch-OP an, bei der ihr der bereits deutlich geschrumpfte
Tumor entfernt wurde. Für die Familie sei „das […] eine sehr schwierige Zeit“
gewesen. Nach vier Wochen Isolation und dem beglückenden Ergebnis, dass
Mathildas Körper nun „krebszellenfrei“ sei, hätten sie erstmal heim gedurft. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Kampf
gegen den Krebs trotzdem nicht gewonnen</em></strong></h2><p>Die Behandlung war damit allerdings noch nicht zu
Ende. Die Familie aber gönnte sich nach den Strapazen erst einmal eine Auszeit
und fuhr ins Disneyland nach Paris. Nach ihrer Rückkehr folgte eine
Antikörpertherapie, bestehend aus fünf Blöcken à zehntägiger stationärer Dauer.
Am Ende von einer insgesamt 14-monatigen Behandlungszeit glaubte die Familie
den Krebs besiegt zu haben. </p><p>2018 wurde Weihnachten Zuhause gefeiert. Doch vier Wochen später kam die Ernüchterung: Bei einer abschließenden Untersuchung wurde klar, dass die zunächst vier intensiven Blöcke Chemo, die Operation, die zwei weiteren Blöcke Chemo und die darauffolgende <a href="http://www.lymphome.de/InfoLymphome/DLBCL/DLBCL_Therapie/Rezidivtherapie.jsp" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Hochdosis-Chemo mit autologer Stammzellentransplantation (öffnet in neuem Tab)">Hochdosis-Chemo mit autologer Stammzellentransplantation</a> nicht gereicht haben, um die Krankheit zu besiegen. Es wurden Anfang des Jahres zwei neue Tumore festgestellt. Und Mutter Rebecca weiß: „Je früher ein Rückfall kommt, umso schlechter sind die Überlebenschancen.“</p><p>Die kleine Mathilda ist wieder operiert worden und eine neue Krebstherapie ist gestartet. Aktuell befindet sie sich in der zweiten Phase der Rückfallbehandlung, die abhängig von ihren Blutwerten noch einige Wochen dauern kann. Dann werden die neuen Krebsherde mittels <a href="https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/therapieformen/chemotherapie.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Chemotherapeutika, die in den Vermehrungszyklus der Krebszellen eingreifen, bekämpft (öffnet in neuem Tab)">Chemotherapeutika, die in den Vermehrungszyklus der Krebszellen eingreifen, bekämpft</a>. Hierzulande könnte sie noch mit den Stammzellen ihrer Eltern behandelt werden. Dabei besteht aber grundsätzlich die Gefahr, dass ihr kleiner Körper die Stammzellen abstößt. Und die Frage ist, ob der Körper der fünfjährigen überhaupt ein erneutes „Herunterfahren“ des gesamten Immunsystems überstehen würde.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>„Wir
könnten es uns nie verzeihen, wenn wir es nicht versucht hätten“</em></strong></h2><p>Der einzige Weg für die Familie führt nun nach
Barcelona. „[…] wir könnten uns nie verzeihen, wenn wir es nicht versucht
hätten“, stellt Rebecca klar. Ein Plan muss her! Die Familie berät sich und
geht progressiv nach vorn, indem sie das #TeamMathilda gründen und sie ihre
Geschichte der Öffentlichkeit zugänglich machen. Mutter Rebecca, ihre zwei
Schwestern und drei Cousinen bilden das Team, das die Social-Media-Kanäle zu
bespielen weiß. </p><p>Flyer sind entworfen worden, eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.teammathilda.de/" target="_blank">Website wurde gelauncht</a>. Auf <a href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/teammathilda/">Instagram</a> sind entsprechende Seiten eigens für den Spendenaufruf erstellt worden. Die sechs Frauen können die Dehrner Krebsnothilfe für ihr Engagement gewinnen, die das Know-how im Umgang mit Spendengeldern mitbringen, das Spendenkonto verwalten und sich um die Bürokratie kümmern. Mutter Rebecca ist „dem Vorsitzenden Andreas Kessler und seinem Verein unendlich dankbar“, dass man sie ohne großes Zögern unterstützt habe. </p><p>Überwältigt zeigt sich Mathildas Mutter von der Dynamik, die der Spendenaufruf mittlerweile gewonnen hat. „Wir erleben eine unfassbare Welle der Solidarität und Anteilnahme, auch über die regionalen Grenzen hinaus.“ Binnen weniger Tage sei schon so viel Geld geflossen, dass damit der erste von den sechs Zyklen der Antikörperbehandlung finanziert werden kann. Privatpersonen spenden, aber auch Vereine – auch Unternehmen und Betriebe haben Aktionen zugunsten von Mathilda gestartet. So sind bereits rund 200.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Damit hätte die Familie nie gerechnet. Nun kann Mathildas erste Behandlung in Barcelona geplant und finanziert werden. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Auf nach
Barcelona</em></strong></h2><p>In zwei Monaten kann nun die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Antikörpertherapie (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.nature.com/articles/s41598-018-32659-w" target="_blank">Antikörpertherapie</a> in Barcelona losgehen. Ob diese von Erfolg geprägt sein wird, steht in den Sternen. Unterstützt wird die Familie von der behandelnden Ärztin der <a href="https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_kih/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kinderonkologie an der Uniklinik Gießen (öffnet in neuem Tab)">Kinderonkologie an der Uniklinik Gießen</a>, <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Silke Kietz (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_kih/ugi_kih_team.php" target="_blank">Silke Kietz</a>. Sie kann die Familie verstehen, dass sie es wenigstens versuchen will. Die Chancen, dass Mathilda nach dem Rückfall die Krankheit überlebe, sei leider nicht so hoch. Sie habe der Familie aber versprochen, gemeinsam mit ihnen den Weg zu gehen. &nbsp;</p><p>Für die Eltern ist klar: Sie wollen ihrer kleinen
Tochter gegenüber immer ehrlich sein. Es würde nichts passieren, was Mathilda
nicht vorher wisse. Sie haben auf der Krebsstation an der Uniklinik Gießen
viele andere betroffene Familien kennengelernt, die eben auch in ihrer schweren
Zeit zu sowas wie die eigenen Familie geworden sind. Das sind Menschen, denen
man nicht erklären müsse, wie man sich gerade fühlt. Auf der Kinderkrebsstation
hat Mathilda Kontakte geknüpft und musste auch Abschied von Kindern nehmen. So
fragte sie ihre Eltern nach ihrem Rückfall: „Mama, jetzt müssen die Ritter
wieder kämpfen. Was ist, wenn sie das nicht schaffen? Komme ich dann auch in
den Himmel?“ Ihre Eltern haben ihr versprochen: „Wir tun alles dafür, dass du
es nicht musst!“</p><p>Die Eltern können es immer noch nicht
richtig fassen, was sie in den vergangenen zwei Wochen erlebt haben. Dass
fremde Menschen innerhalb nur weniger Tage so viel Geld gespendet haben, für
die Behandlung ihrer krebskranken Tochter. Und so gilt nun das Prinzip
Hoffnung: „Durch die Solidarität und Anteilnahme bei dieser Spendenaktion haben
wir so eine positive Bestärkung erfahren. Wir wissen, wir haben das Richtige
getan und jetzt müssen wir den Weg weitergehen.“</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>So könnt
Ihr helfen</em></strong></h2><p>#TeamMathilda hat auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.instagram.com/teammathilda/" target="_blank">Instagram 9.220 Abonnenten</a> und auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.facebook.com/Team-Mathilda-2000197430277145/" target="_blank">Facebook 4.486 Likes</a>. Am 30. März ist die Spendenkampagne an den Start gegangen. Sowohl Privatpersonen als auch Geschäftsleute haben sich beteiligt. Es gab viele Benefizveranstaltungen und Spendenaktionen. Es wurde Geld in Schulen gesammelt. Überwältigend ist, wie viele Menschen ihre Hilfe geleistet haben. Um aber noch die dazugehörige therapeutische Impfung zu finanzieren, benötigt die Familie weiterhin Geld. Deshalb möchten wir gerne mit diesem Artikel erneut zum Spenden aufrufen, und so die Familie Schmidt unterstützen. Wer an Spendenaktionen und Benefizveranstaltungen teilnehmen möchte, findet auf der <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.teammathilda.de/aktionen" target="_blank">Website des #TeamMathilda eine Übersicht</a> über die Events. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Spendenkonten</em></strong></h2><p><strong>Dehrner Krebsnothilfe e. V. (mit Spendenbescheinigung)</strong><br>Kreissparkasse Limburg <br>IBAN: DE79 5115 0018 0010 0024 59 <br>BIC: HELADEF1LIM </p><p><strong>Verwendungszweck: </strong>Mathilda (und eigene Anschrift angeben, damit eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann).</p><p>Im Falle von Spendengelder, die von der Dehrner
Krebsnothilfe nicht zweckgebunden für Mathilda genutzt werden können, werden
diese an gemeinnützige Organisationen weitergeleitet.</p><p><strong>PayPal-Spende ohne Spendenbescheinigung</strong><br>Geld senden an: <a href="mailto:spende@teammathilda.de">spende@teammathilda.de</a> </p><p>Das gesammelte Geld wird nur im Zusammenhang mit
Mathildas Therapie genutzt. Nicht benötigte Spenden kommen der Arbeit der
Dehrner Krebsnothilfe zugute. </p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg-weilburg/bewegender-spendenaufruf-mathilda-braucht-dich/">Bewegender Spendenaufruf: Mathilda braucht Dich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 16:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Limburg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe Limburg-Weilburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Limburg hat sich eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen gegründet. Die Gründung ist von der Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg unterstützt worden. Die Gruppe trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Gruppenraum der Selbsthilfekontaktstelle in der Diezer Straße 13 in Limburg. Mitbürger, die unter einer psychischen Erkrankung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg/neue-selbsthilfegruppe-psychische-erkrankungen/">Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>In Limburg hat sich eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen gegründet. Die Gründung ist von der Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt des Landkreises Limburg-Weilburg unterstützt worden. Die Gruppe trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat um 18 Uhr im Gruppenraum der Selbsthilfekontaktstelle in der Diezer Straße 13 in Limburg. </em></strong></p><p>Mitbürger, die unter einer psychischen Erkrankung leiden, können alternativ auch gerne in die bereits länger bestehende Gruppe „Seelenschnupfen“ gehen. Diese findet jeden zweiten Mittwoch im Monat um 19 Uhr in Eschhofen statt. Die Gruppe „Seelenschnupfen“ ist in Eschhofen in der Dietkircher Straße 3 beim Malteser Hilfsdienst zu finden. Alle neuen Teilnehmer sind herzlichst eingeladen am 4. April um 18 Uhr in Limburg beziehungsweise am 8. Mai in Eschhofen die Gruppen zu besuchen. Wie für Selbsthilfegruppen gewöhnlich sind sie kostenlos. Alles Besprochene bleibt in den Gruppen. </p><h3 class="wp-block-heading"><em>Lesen Sie auch:</em></h3><figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-neues-limburg-das-newsportal-fur-limburg"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="YpeDyrZPfF"><a href="https://www.neueslimburg.de/gesundheit/diagnose-und-therapie/wissenschaftlicher-durchbruch-in-diabetes-forschung/">Wissenschaftlicher Durchbruch in Diabetes-Forschung: Diabetiker dürfen hoffen</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  src="https://www.neueslimburg.de/gesundheit/diagnose-und-therapie/wissenschaftlicher-durchbruch-in-diabetes-forschung/embed/#?secret=YpeDyrZPfF" data-secret="YpeDyrZPfF" width="600" height="338" title="&#8222;Wissenschaftlicher Durchbruch in Diabetes-Forschung: Diabetiker dürfen hoffen&#8220; &#8212; Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure><p>Trotz der Aufklärung in unserer Gesellschaft heutzutage, werden Menschen mit psychischen Erkrankungen und Störungen stigmatisiert. Das führt dazu, dass betroffene Menschen nach wie vor die Angst umtreibt, zurückgewissen oder ausgegrenzt zu werden. Neben der Erkrankung selbst stellen diese Umstände eine zusätzliche Belastung dar. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland
betroffen</em></strong></h2><p>Dabei kann es jeden treffen: Ob <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/borderline-stoerung/was-ist-eine-borderline-persoenlichkeitsstoerung-bps/" target="_blank">Borderline</a>, <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/erkrankungen/depressionen/was-ist-eine-depression/#c393" target="_blank">Depression</a>, <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/demenz/was-ist-eine-demenz/#c647" target="_blank">Demenz</a>, <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/erkrankungen/angsterkrankungen/was-sind-angsterkrankungen/" target="_blank">Angststörung</a>, <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/erkrankungen/aufmerksamkeitsdefizit-hyperaktivitaetsstoerung-adhs/was-ist-adhs/#c416" target="_blank">ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung)</a> oder <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/erkrankungen/posttraumatische-belastungsstoerung-ptbs/was-ist-eine-posttraumatische-belastungsstoerung-ptbs/#c336" target="_blank">Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)</a> – um nur ein paar zu nennen. So leidet <a href="https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/933a83524dd5459f46f2d2885ff57a0b69264cef/Factsheet_Psychiatrie.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung</a>. Auch wenn die Akzeptanz in der Gesellschaft dafür größer geworden ist, werden Betroffene und ihre Angehörigen nach wie vor an den Pranger gestellt. </p><p>So kommt es dazu, dass in ihrer Abwesenheit abfällig über
die Krankheit gesprochen wird. Häufig werden sie als unberechenbar beschrieben.
Arbeitskollegen gehen auf Distanz und Freunde brechen den Kontakt ab. Menschen
mit psychischen Erkrankungen kämpfen noch heute mit den Folgen der landläufigen
Stigmatisierung. Gerade ihre Angst vor Ausgrenzung und Zurückweisung ist eine
enorme zusätzliche Belastung, die sich äußerst negativ auf den
Krankheitsverlauf auswirkt. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong>Angst Hilfe zu suchen</strong></h2><p>Hilfe zu suchen kommt für die Erkrankten häufig auch nicht in Frage, denn sie haben Angst davor. Menschen mit <a href="https://www.neueslimburg.de/gesundheit/psychologie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="psychischen Erkrankungen (öffnet in neuem Tab)">psychischen Erkrankungen</a> passen trotz wichtiger Fortschritte hinsichtlich der gesellschaftlichen Akzeptanz nicht so recht in das Bild unserer Leistungsgesellschaft. Zwar ist ein Umdenken vielerorts zu beobachten, jedoch ist es noch ein weiter Weg bis die gesamtgesellschaftliche Teilhabe und Integration der Kranken und Angehörigen in allen Lebensbereichen erreicht ist.  </p><p>Dabei sind die meisten Menschen, die von einer psychischen Krankheit betroffen sind, selbst nicht verantwortlich für das Krankheitsbild. Es können etwa schwere Schicksalsschläge sein, wie der Verlust eines geliebten Menschen, die eine Krankheit hervorrufen. Genauso kann Stress auf der Arbeit, Störung und Krankheit begünstigen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Auslöser: Schwierige Lebensphase oder genetische
Disposition</em></strong></h2><p>Psychische Erkrankungen treten in vielen Formen auf. Ob es nun die schwierige Lebensphase oder eine genetische Disposition ist, Menschen mit einer seelischen Erkrankung leiden ungemein darunter. Aufgrund dessen werden gesellschaftliche Anforderung oft als sehr große Belastung empfunden und die eigenen Probleme als unüberwindbar wahrgenommen. </p><p>Daher können gerade Selbsthilfegruppen Betroffene mit psychischen Belastungen und Erkrankungen, ihre Angehörigen und Interessierte, dabei helfen, sich über Themen rund um die psychische Gesundheit und häufige Krankheitsbilder informieren. Sie können eine erste Anlaufstelle sein und Hilfe bieten. Ein Ort, an dem sich die Betroffenen austauschen können, wo sie ihr Leid mit anderen, die unter ähnlichen Belastungen leiden, teilen können. </p><p>Denn in einer Selbsthilfegruppe finden Betroffene Mitgefühl und Verständnis, können sich ihre Probleme von der Seele reden, oder sich die Erfahrungen anderer Gruppenmitglieder anhören. Das stärkt das Selbstvertrauen und schenkt einem Kraft. Interessierte können sich vertrauensvoll an die Selbsthilfekontaktstelle telefonisch unter 06431 296-635 oder per Mail an <a href="mailto:selbsthilfe@limburg-weilburg.de?subject=Informationen zu Selbsthilfegruppen mit dem Schwerpunkt psychische Erkrankungen | Neues Limburg">selbsthilfe[at]limburg-weilburg.de</a>. Weitere Informationen gibt es unter <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de" target="_blank">www.selbsthilfe-limburg-weilburg.de</a>.</p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/lokales/limburg/neue-selbsthilfegruppe-psychische-erkrankungen/">Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>Bierbauch-Risiko: Brauereien informieren künftig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 22:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Fitness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Brauereien möchten zukünftig Konsumenten bereits auf dem Etikett über den Kaloriengehalt des Deutschen liebsten alkoholischen Getränks, dem Bier, informieren. Gleichzeitig drängen die Brauer die Wein- und Spirituosenproduzenten es ihnen gleichzutun. Was sich Biertrinker immer mal wieder fragen: Macht Bier dick? Ob es so ist, erfahren Verbraucher künftig direkt auf dem Etikett des Gerstensafts. Genauer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/gesundheit/ernaehrung-und-fitness/bierbauch-risiko-brauereien-informieren-kuenftig/">Bierbauch-Risiko: Brauereien informieren künftig</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Deutsche Brauereien möchten zukünftig Konsumenten bereits auf dem Etikett über den Kaloriengehalt des Deutschen liebsten alkoholischen Getränks, dem Bier, informieren. Gleichzeitig drängen die Brauer die Wein- und Spirituosenproduzenten es ihnen gleichzutun. </em></strong></p><p>Was sich Biertrinker immer mal wieder fragen: Macht Bier dick?
Ob es so ist, erfahren Verbraucher künftig direkt auf dem Etikett des Gerstensafts.
Genauer gesagt wollen Brauereien Verbraucher freiwillig auf allen Bieren und
Biermischgetränken über Kaloriengehalt der Getränke in Kenntnis setzen. Das
teilte der <a href="https://www.brauer-bund.de/">Deutsche Brauer-Bund</a> und
der <a href="https://www.private-brauereien.de/">Verband Privater Brauereien in
Deutschland</a> mit. Bisher sind diese Angaben für Biertrinker auf den
Getränken nicht ersichtlich. </p><p>Hintergrund der Initiative: Alkoholische Getränke müssen
bisher in der EU nicht mit Nährwertangaben gekennzeichnet sein. Die EU-Kommission
drängt jedoch bereits seit Jahren auf die freiwillige Angabe durch die
Hersteller. Das <a href="https://www.insa-consulere.de/">Meinungsforschungsinstitut
INSA</a> hat im Auftrag des Brauer-Bundes eine Umfrage unter Konsumenten
durchgeführt. 52 Prozent der Befragten würden es begrüßen, wenn bald auf allen
alkoholischen Getränken wie Bier, Wein oder Whisky die Kalorienangaben aufgedruckt
wären.</p><p>Für <a href="https://de.linkedin.com/in/holger-eichele-956846165">Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer
des Brauer-Bundes</a>, ist es zeitgemäß, wenn solche Informationen für
Verbraucher direkt auf dem Produkt verfügbar sind. „Ein durchschnittlicher
Supermarkt hat heute mehr als 12.000 Produkte im Angebot. Fast alle haben
Kalorienangaben auf der Verpackung. Nur bei alkoholischen Getränken sucht der
Kunde heute noch vergebens danach. Das ist für viele Verbraucher nicht
nachvollziehbar. Sie erwarten diese Angaben inzwischen einfach.“</p><p>Eichele betont: „Die Brauer haben nichts zu verstecken.“ Eine
größere Transparenz sei im ureigensten Interesse. Schließlich zeigten Umfragen
unter Verbrauchern in Europa, dass diese den Kaloriengehalt von Bier
überschätzen. So habe eine Flasche Pils im Durchschnitt 200 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kalorie">Kilokalorien</a>, doch Verbraucher
glaubten, es seien 300, 400 oder sogar 500 Kilokalorien, so Holger Eichele weiter.
Dabei ist der Kaloriengehalt eines „normalen“ Biers nach Informationen der
Verbraucherzentrale Hamburg etwa wie der von Apfel- oder Orangensaft als auch von
Cola.</p><p>Laut Eichele machen alle großen deutschen Brauereigruppen
bei der Einführung der Kalorieninfos auf Etiketten mit. Auch sehr viele kleinere
Brauereien sind mit im Boot. Die „<a href="https://www.lebensmittelzeitung.net/">Lebensmittel
Zeitung</a>“ berichtet, dass unter anderem Bitburger, Krombacher, Oettinger,
Paulaner, Radeberger, Veltins und Warsteiner dabei sind. Die größten
Internationalen Brauereien, wie ABInBev, Carlsberg oder Heiniken, haben die
Kennzeichnung demzufolge sogar bereits eingeführt.</p><p>Die Kalorienangaben solle in Deutschland schrittweise ihren
Weg auf Etiketten finden. „Viele werden noch ihre alten Etikettenvorräte
aufbrauchen. Aber zum Jahresende wird die neue Kennzeichnung bereits auf sehr
vielen Marken sichtbar sein“, prognostizierte Eichele.</p><p>Armin Valet, Lebensmittelexperte der <a href="https://www.vzhh.de/">Verbraucherzentrale Hamburg</a>, begrüßt den
Schritt der Brauereien und drängt die Wein- und Spirituosenhersteller, schnellstens
dem Beispiel der Brauer zu folgen. Es gäbe keinen Grund, die Ausnahme für Wein
und Spirituosen aufrecht zu erhalten. Gemäß den Informationen der
Verbraucherzentrale haben Wein und Sekt fast doppelt so viel Kalorien wie Bier.
Spirituosen sogar fünf- bis sechsmal mehr.</p><p>Die ersten Reaktionen der Weinbauern auf den nicht ganz
uneigennützigen Aufruf der Bierbrauer fiel eher zurückhaltend aus. Allerdings
möchten sich die Winzer zusätzlichen Verbraucherinformationen nicht
verschließen, so das <a href="https://www.deutscheweine.de/">Deutschen
Weininstitut in Bodenheim</a> bei Mainz. Für die Winzer sei jedoch das Gesamtkonzept
in der deutschen Alkoholwirtschaft und auf EU-Ebene nicht abschließend
ausdiskutiert. Denn Wein sei ein wesentlich komplexeres Getränk als Bier. </p><p>Michael Bock, Sprecher des Fränkischen Weinbauernverbandes,
erklärte: „Für Nährwert- oder Kalorienangaben auf Wein sehen wir keinen Bedarf,
da Wein ein Genussmittel ist.“ Des Weiteren würden die Menschen in Franken auch
nicht überlegen, ob Wein dick mache. Sie würden ihn genießen. Vom Bundesverband
der Spirituosen-Industrie hat es vorerst keine Stellungnahme gegeben. </p><p>(dpa)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/gesundheit/ernaehrung-und-fitness/bierbauch-risiko-brauereien-informieren-kuenftig/">Bierbauch-Risiko: Brauereien informieren künftig</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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		<title>Wissenschaftlicher Durchbruch in Diabetes-Forschung: Diabetiker dürfen hoffen</title>
		<link>https://neueslimburg.de/gesundheit/diagnose-und-therapie/wissenschaftlicher-durchbruch-in-diabetes-forschung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 22:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diagnose & Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland sind 4,6 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 79 Jahren an Diabetes erkrankt. Das sind 7,2 Prozent aller Erwachsenen. Diese Menschen dürfen nun hoffen: Wiener Wissenschaftler haben eine richtungweisende Technologie entwickelt, durch die Zuckerkranken das Weiterleben gesichert werden kann. Diabetes birgt ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Schlaganfälle, Nierenversagen, Erblindung und Herzinfarkte. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/gesundheit/diagnose-und-therapie/wissenschaftlicher-durchbruch-in-diabetes-forschung/">Wissenschaftlicher Durchbruch in Diabetes-Forschung: Diabetiker dürfen hoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>In Deutschland sind <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Diabetes/Diabetes_node.html" target="_blank">4,6 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 79 Jahren</a> an Diabetes erkrankt. Das sind 7,2 Prozent aller Erwachsenen. Diese Menschen dürfen nun hoffen: Wiener Wissenschaftler haben eine richtungweisende Technologie entwickelt, durch die Zuckerkranken das Weiterleben gesichert werden kann.</em></strong></p><p>Diabetes birgt ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Schlaganfälle, Nierenversagen, Erblindung und Herzinfarkte. Das sind nur ein paar Folgen einer Zuckererkrankung. Die Liste ließe sich mühelos fortführen. Die Gesundheitskosten sind immens. Laut Schätzungen der <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.who.int/" target="_blank">WHO (World Health Organization)</a> verursacht die Volkskrankheit jährlich Kosten in Höhe von 825 Milliarden US-Dollar. Die Weltgesundheitsorganisation gibt an, dass <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.who.int/diabetes/en/" target="_blank">2016 422 Millionen Erwachsene weltweit an der Krankheit litten</a>.</p><h4 class="wp-block-heading" style="text-align:left">Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO</h4><div id="metaslider-id-1092" style="width: 100%; margin: 0 auto;" class="ml-slider-3-93-0 metaslider metaslider-flex metaslider-1092 ml-slider style=&quot;margin-bottom:30px;&quot; ms-theme-simply-dark has-carousel-mode has-dots-nav" role="region" aria-roledescription="Slideshow" aria-label="WHO Diabetes Worldwide">
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            <ul class='slides'>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-1104 ms-image " aria-roledescription="slide" aria-label="slide-1104"><a href="http://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/WHD2016_Diabetes_Infographic_1x.png" target="_blank" class="metaslider_image_link"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/WHD2016_Diabetes_Infographic_1x-1400x862.png" height="862" width="1400" alt="1. Teil: Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO" class="slider-1092 slide-1104" title="Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO" /></a></li>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-1111 ms-image " aria-roledescription="slide" aria-label="slide-1111"><a href="http://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/WHD2016_Diabetes_Infographic_2x.png" target="_blank" class="metaslider_image_link"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/WHD2016_Diabetes_Infographic_2x-1400x862.png" height="862" width="1400" alt="2. Teil: Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO" class="slider-1092 slide-1111" title="Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO" /></a></li>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-1112 ms-image " aria-roledescription="slide" aria-label="slide-1112"><a href="http://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/WHD2016_Diabetes_Infographic_3x.png" target="_blank" class="metaslider_image_link"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/WHD2016_Diabetes_Infographic_3x-1400x862.png" height="862" width="1400" alt="3. Teil: Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO" class="slider-1092 slide-1112" title="Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO" /></a></li>
                <li style="display: none; width: 100%;" class="slide-1107 ms-image " aria-roledescription="slide" aria-label="slide-1107"><a href="http://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/WHD2016_Diabetes_Infographic_2x.png" target="_blank" class="metaslider_image_link"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/WHD2016_Diabetes_Infographic_4x-1400x862.png" height="862" width="1400" alt="4. Teil: Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO" class="slider-1092 slide-1107" title="Infografik der WHO zum Thema Diabetes-Erkrankungen weltweit. © WHO" /></a></li>
            </ul>
        </div>
        
    </div>
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<br><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Perfekte menschliche Blutgefäße aus der Petrischale</em></strong></h2><p>Diese Zahlen forciert die Forschung, weshalb Wissenschaftler auf der ganzen Welt mit Hochdruck an neuen Technologien zur Behandlung der Krankheit arbeiten. Ein IMBA-Team (Institut für Molekulare Biotechnologie) aus Wien ist laut einem Bericht des <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-018-0858-8" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Fachmagazins „Nature“</a> nun der angesprochene Durchbruch gelungen. Das <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.imba.oeaw.ac.at/research-highlights/deciphering-diabetes-with-game-changing-human-blood-vessels-from-stem-cells/" target="_blank">Wissenschaftsteam des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften selbst schreibt</a>, das es Wissenschaftlern das erste Mal gelungen sei, perfekte menschliche Blutgefäße als Organoide in einer Petrischale heranzuzüchten. Und dies aus Stammzellen.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Diese bahnbrechende Technologie ermöglicht es, sämtliche Gefäßerkrankungen direkt am menschlichen Gewebe zu erforschen</em></strong></h2><p>Das birgt einen völlig neuen Ansatz für die Therapie von unter anderem Diabetes. Aber was führt zur Diabetes? Schlichtweg eine krankhafte Veränderung der Blutgefäße, Kapillaren genannt, die jede einzelne Zelle unseres Körpers mit lebenswichtigen Nährstoffen und Sauerstoff versorgen. Diese krankhafte Veränderung der Gefäße führt zu einem enormen Anstieg der Diabetes-Erkrankungen weltweit. Diese Schädigung der Blutgefäße führt eben zu den oben genannten Folgeerkrankungen.</p><figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" width="696" height="392" src="https://www.youtube.com/embed/MEKdEDcA2ok?feature=oembed&#038;enablejsapi=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption> Quelle: YouTube-Kanal von IMBA &#8211; Institute of Molecular Biotechnology </figcaption></figure><p>Um die Erkrankung zu bekämpfen und gerade die eklatanten Folgen zu vermeiden, ist eine neue Therapie für Diabetes dringend notwendig. Forschern war es allerdings bisher nur beschränkt möglich, den molekularen Ursachen, die zur Veränderung der Gefäße führt und die Krankheit hervorruft, nachzugehen. Nun steht den Wissenschaftlern die Stammzellenforschung zur Verfügung, die sich in den vergangenen Jahren zur wichtigsten treibende Kraft der Grundlagenforschung entwickelt hat. Es können kleine organähnliche Strukturen aus Stammzellen im Labor gezüchtet werden, die Prozesse der Organentwicklung und der Krankheitsentstehung beim Menschen widerspiegeln.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Ein Meilenstein der Stammzellinitiative: Blutgefäß-Organoide aus dem Labor</em></strong> </h2><p>Das Bahnbrechende an der Entwicklung ist die Tatsache, ein Organoid-System für Blutgefäße erschaffen zu haben. Diese werden im Labor aus induzierten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pluripotenz" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">pluripotenten</a> <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Induzierte_pluripotente_Stammzelle" target="_blank">Stammzellen (iPSC)</a> kultiviert und ahmen die Struktur und Funktion menschlicher Kapillaren nach. So können die Forscher dank des neuen Modellsystems die Krankheitsentstehung in menschlichen Blutgefäßen, wie bei Diabetes, im Labor reproduzieren. Denn die Prozesse, die zu den Folgen einer Diabetes führen, finden meistens in den kleinsten Zweigen des Gefäßsystems – den Kapillaren – statt.</p><p>Die Simulation „diabetischer Verhältnisse“ in der Petrischale, war ein Nährmedium mit einer Kombination aus hohem Zuckeranteil und Entzündungsstoffen. In Zusammenarbeit mit <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.meduniwien.ac.at/hp/pathologie/allgemeine-informationen/mitarbeiter/kerjaschki-dontscho-emunivprofdr/" target="_blank">Prof. Dr.&nbsp;Dontscho Kerjaschki</a>, Pathologe an der <a href="https://www.meduniwien.ac.at/web/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">MedUni Wien</a>, konnten die Schäden an den diabetischen Blutgefäß-Organoiden mit <a href="https://www.netdoktor.de/diagnostik/biopsie/">Biopsien</a> diabetischer Patienten verglichen werden. Reiner Wimmer erklärt, dass die Forscher überraschenderweise die diabetestypische Verdickung der Basalmembran in den zuckerkranken Organoiden hätten beobachten können. Diese würden den Gefäßschäden bei Diabetikern sehr ähneln.</p><h2 class="wp-block-heading"><strong><em>Für Experten:</em></strong> </h2><div class="wp-block-media-text alignwide has-very-light-gray-background-color is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:65% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="901" height="600" src="http://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/190123_Diabetes-Durchbruch-IMBA-Hochdurchsatz-96er-Mikrotiterplatte901x600.jpg" alt="Die Blutgefäß-Organoide können im Hochdurchsatz in einer 96er Mikrotiterplatte hergestellt werden. ©IMBA" class="wp-image-1275" srcset="https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/190123_Diabetes-Durchbruch-IMBA-Hochdurchsatz-96er-Mikrotiterplatte901x600.jpg 901w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/190123_Diabetes-Durchbruch-IMBA-Hochdurchsatz-96er-Mikrotiterplatte901x600-600x400.jpg 600w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/190123_Diabetes-Durchbruch-IMBA-Hochdurchsatz-96er-Mikrotiterplatte901x600-300x200.jpg 300w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/190123_Diabetes-Durchbruch-IMBA-Hochdurchsatz-96er-Mikrotiterplatte901x600-768x511.jpg 768w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/190123_Diabetes-Durchbruch-IMBA-Hochdurchsatz-96er-Mikrotiterplatte901x600-696x463.jpg 696w, https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2019/01/190123_Diabetes-Durchbruch-IMBA-Hochdurchsatz-96er-Mikrotiterplatte901x600-631x420.jpg 631w" sizes="auto, (max-width: 901px) 100vw, 901px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content"><br>
<p>Die Blutgefäß-Organoide können im Hochdurchsatz in einer 96er Mikrotiterplatte hergestellt werden. In einem nächsten Schritt testeten die Wissenschaftler verschiedene chemische Verbindungen an den im Labor gezüchteten „zuckerkranken“ Blutgefäßen, um die typische Ausprägung der Krankheit zu verhindern.</p></div></div><p class="has-background has-very-light-gray-background-color">Sie überprüften aktuelle Medikamente sowie kleine Moleküle, die verschiedene Signalwege blockieren. Kein einziges der getesteten zugelassenen Medikamente gegen Diabetes hatte einen Effekt. Jedoch zeigten sich 2 Proteine eines Signalweges als besonders vielversprechend: Notch3 und Dll4 regulieren die Verdickung der Basalmembran maßgeblich. Auch in den Blutgefäßen von Diabetes Patienten fanden die Forscher eine erhöhte Aktivität von Notch3, genauso wie in den Organoiden. Blockiert man nun jenen Signalweg durch ein kleines Molekül, so wäre dies ein völlig neuer Ansatz für die Behandlung von Diabetes. </p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Das Spannende an unserer Arbeit ist, dass es uns gelungen ist, echte menschliche Blutgefäße aus Stammzellen herzustellen. Unsere Organoide sind den menschlichen Kapillaren unglaublich ähnlich und erlauben uns erstmals, Blutgefäßerkrankungen direkt am menschlichen Gewebe zu untersuchen.“</p><cite> (Reiner Wimmer, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Postdoc" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Postdoc</a> am IMBA und Erstautor der aktuellen Publikation in „Nature“) </cite></blockquote><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>422 Millionen Diabetiker weltweit dürfen sich freuen und auf Genesung hoffen</em></strong></h2><p>Was die Forscher damit sagen möchten ist, dass sie es zum ersten Mal geschafft haben, menschliche Blutgefäße aus Stammzellen im Labor zu züchten. Das bedeutet auch, dass das Team rund um Reiner Wimmer nicht mehr auf Tierversuche angewiesen ist. Dessen Ergebnisse sind meist sowieso schwer auf den Menschen übertragbar. Ab sofort können die hellen Köpfe der Akademie die Krankheit an menschlichem Gewebe erforschen. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Neues Modellsystem: Bessere Therapie für Diabetes, Krebs und Alzheimer</em></strong></h2><p>Gründungsdirektor des IMBA und Letztautor der Studie, Josef Penninger, sagt, dass mit der Entwicklung dieser Blutgefäß-Organoide ein wichtiges Modellsystem für die Biomedizin geschaffen worden sei. Des Weiteren sei es möglich nun ein breites Spektrum an Behandlungen von Gefäßerkrankungen zu entwickeln, die von Diabetes, Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wundheilung oder Schlaganfall bis hin zu Krebs reichten.</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Vaskuläre Organoide, die aus iPS-Zellen gewonnen werden, stellen ein bahnbrechendes Modell dar, das es uns ermöglicht, Ätiologien und Behandlungen für ein breites Spektrum von Gefäßerkrankungen zu entwickeln, die von Diabetes, Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wundheilung oder Schlaganfall bis hin zu Krebs reichen.&#8220;  </p><cite>(Josef Penninger, Gründungsdirektor des IMBA und Letztautor der aktuellen Studie) </cite></blockquote><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Leben retten: Technik des Instituts für Molekulare Biotechnologie ist zukunftsweisend</em></strong></h2><p>Blutgefäße seien nicht nur die kleinsten Kapillare mit einem Durchmesser von wenigen Mikrometern, sie versorgen unseren ganzen Körper über einen Gefäßbaum mit Blut, der aus größeren Blutgefäßen beseht. So gelangt das Blut über Arterien, Kapillaren zu den Organen, in denen der Blutfluss verlangsamt wird und der Sauerstoffaustausch stattfindet. Venen führen das Blut zurück zu Lunge und Herz, wodurch es zirkuliert. Und das macht sie so lebenswichtig: Jede Zelle des Körpers wird von ihnen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. </p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Mit der Entwicklung der Blutgefäß-Organoide aus Stammzellen haben wir ein wichtiges Modelsystem für die Biomedizin geschaffen. Dies ermöglicht es uns nun, Ursachen eines breiten Spektrums von Gefäßkrankheiten wie Diabetes, Wundheilung, Schlaganfällen, Seltenen Erkrankungen, bis hin zu Krebs, gezielt zu erforschen und hoffentlich neue Behandlungen zu entwickeln.“ </p></blockquote><p>Und weiter:</p><blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Jedes einzelne Organ in unserem Körper ist mit dem Kreislauf verbunden, und die Bildung neuer Blutgefäße ist ein Schlüsselelement für das Wachstum von Krebserkrankungen. Es gibt auch viele seltene Krankheiten, die die Blutgefäße betreffen und z. B. bei jungen Menschen zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen.&#8220;  </p><cite>(Josef Penninger, Gründungsdirektor des IMBA und Letztautor der aktuellen Studie)  </cite></blockquote><p>Unsere Organe sind mit diesem Kreislauf verbunden. Die Bildung neuer Blutgefäße ist ein Schlüsselelement für das Wachstum von Krebserkrankungen. Bei Diabetes ist die Membran um die Kapillare sehr vergrößert, wodurch das Geweben nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Nun ist dieses Szenario im Labor reproduziert worden. Ein Meilenstein, der vielen an Diabetes erkrankten Menschen helfen wird. </p><h2><strong><em>Über das IMBA</em></strong></h2><p>Das <a rel="noreferrer noopener" aria-label="IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.imba.oeaw.ac.at/science-society/" target="_blank">IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie</a> ist das größte Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) mit dem Fokus auf zukunftsweisende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Grundlagenforschung" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Grundlagenforschung (öffnet in neuem Tab)">Grundlagenforschung</a>. Zwölf Forschungsgruppen stellen sich den molekularen Rätseln und unerforschten Gebieten der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Molekularbiologie (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Molekularbiologie" target="_blank">Molekularbiologie</a> und Medizin. Erkenntnisse aus den Bereichen <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Zell- (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zellbiologie" target="_blank">Zell-</a> und <a rel="noreferrer noopener" aria-label="RNA-Biologie (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ribonukleins%C3%A4ure" target="_blank">RNA-Biologie</a>, molekularer Medizin und <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Stammzellbiologie (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stammzelle" target="_blank">Stammzellbiologie</a> bilden den Nährboden für eine Medizin der Zukunft.</p><h2 class="wp-block-heading"><strong><em>Originalpublikation</em></strong></h2><p><a href="https://www.nature.com/articles/s41586-018-0858-8" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Reiner A. Wimmer, et.al. Human blood vessel organoids as a model of diabetic vasculopathy.</a></p><p><a href="https://doi.org/10.1038/s41586-018-0858-8﻿" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">https://doi.org/10.1038/s41586-018-0858-8</a></p><p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Penninger">Josef </a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Penninger" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Penninger</a> leitet seit Dezember das Life Science Institut der Universität British Columbia und ist Letztautor der aktuellen Studie.</p><p>(lm)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/gesundheit/diagnose-und-therapie/wissenschaftlicher-durchbruch-in-diabetes-forschung/">Wissenschaftlicher Durchbruch in Diabetes-Forschung: Diabetiker dürfen hoffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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