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	<title>Ernährung &amp; Fitness | Neues Limburg</title>
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	<description>Neues Limburg ist das neue Newsportal für Limburg. Alles Wichtige rund um Limburg, über die Region, über Hessen und die Welt.</description>
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		<title>Bierbauch-Risiko: Brauereien informieren künftig</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 22:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung & Fitness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Brauereien möchten zukünftig Konsumenten bereits auf dem Etikett über den Kaloriengehalt des Deutschen liebsten alkoholischen Getränks, dem Bier, informieren. Gleichzeitig drängen die Brauer die Wein- und Spirituosenproduzenten es ihnen gleichzutun. Was sich Biertrinker immer mal wieder fragen: Macht Bier dick? Ob es so ist, erfahren Verbraucher künftig direkt auf dem Etikett des Gerstensafts. Genauer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/gesundheit/ernaehrung-und-fitness/bierbauch-risiko-brauereien-informieren-kuenftig/">Bierbauch-Risiko: Brauereien informieren künftig</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Deutsche Brauereien möchten zukünftig Konsumenten bereits auf dem Etikett über den Kaloriengehalt des Deutschen liebsten alkoholischen Getränks, dem Bier, informieren. Gleichzeitig drängen die Brauer die Wein- und Spirituosenproduzenten es ihnen gleichzutun. </em></strong></p><p>Was sich Biertrinker immer mal wieder fragen: Macht Bier dick?
Ob es so ist, erfahren Verbraucher künftig direkt auf dem Etikett des Gerstensafts.
Genauer gesagt wollen Brauereien Verbraucher freiwillig auf allen Bieren und
Biermischgetränken über Kaloriengehalt der Getränke in Kenntnis setzen. Das
teilte der <a href="https://www.brauer-bund.de/">Deutsche Brauer-Bund</a> und
der <a href="https://www.private-brauereien.de/">Verband Privater Brauereien in
Deutschland</a> mit. Bisher sind diese Angaben für Biertrinker auf den
Getränken nicht ersichtlich. </p><p>Hintergrund der Initiative: Alkoholische Getränke müssen
bisher in der EU nicht mit Nährwertangaben gekennzeichnet sein. Die EU-Kommission
drängt jedoch bereits seit Jahren auf die freiwillige Angabe durch die
Hersteller. Das <a href="https://www.insa-consulere.de/">Meinungsforschungsinstitut
INSA</a> hat im Auftrag des Brauer-Bundes eine Umfrage unter Konsumenten
durchgeführt. 52 Prozent der Befragten würden es begrüßen, wenn bald auf allen
alkoholischen Getränken wie Bier, Wein oder Whisky die Kalorienangaben aufgedruckt
wären.</p><p>Für <a href="https://de.linkedin.com/in/holger-eichele-956846165">Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer
des Brauer-Bundes</a>, ist es zeitgemäß, wenn solche Informationen für
Verbraucher direkt auf dem Produkt verfügbar sind. „Ein durchschnittlicher
Supermarkt hat heute mehr als 12.000 Produkte im Angebot. Fast alle haben
Kalorienangaben auf der Verpackung. Nur bei alkoholischen Getränken sucht der
Kunde heute noch vergebens danach. Das ist für viele Verbraucher nicht
nachvollziehbar. Sie erwarten diese Angaben inzwischen einfach.“</p><p>Eichele betont: „Die Brauer haben nichts zu verstecken.“ Eine
größere Transparenz sei im ureigensten Interesse. Schließlich zeigten Umfragen
unter Verbrauchern in Europa, dass diese den Kaloriengehalt von Bier
überschätzen. So habe eine Flasche Pils im Durchschnitt 200 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kalorie">Kilokalorien</a>, doch Verbraucher
glaubten, es seien 300, 400 oder sogar 500 Kilokalorien, so Holger Eichele weiter.
Dabei ist der Kaloriengehalt eines „normalen“ Biers nach Informationen der
Verbraucherzentrale Hamburg etwa wie der von Apfel- oder Orangensaft als auch von
Cola.</p><p>Laut Eichele machen alle großen deutschen Brauereigruppen
bei der Einführung der Kalorieninfos auf Etiketten mit. Auch sehr viele kleinere
Brauereien sind mit im Boot. Die „<a href="https://www.lebensmittelzeitung.net/">Lebensmittel
Zeitung</a>“ berichtet, dass unter anderem Bitburger, Krombacher, Oettinger,
Paulaner, Radeberger, Veltins und Warsteiner dabei sind. Die größten
Internationalen Brauereien, wie ABInBev, Carlsberg oder Heiniken, haben die
Kennzeichnung demzufolge sogar bereits eingeführt.</p><p>Die Kalorienangaben solle in Deutschland schrittweise ihren
Weg auf Etiketten finden. „Viele werden noch ihre alten Etikettenvorräte
aufbrauchen. Aber zum Jahresende wird die neue Kennzeichnung bereits auf sehr
vielen Marken sichtbar sein“, prognostizierte Eichele.</p><p>Armin Valet, Lebensmittelexperte der <a href="https://www.vzhh.de/">Verbraucherzentrale Hamburg</a>, begrüßt den
Schritt der Brauereien und drängt die Wein- und Spirituosenhersteller, schnellstens
dem Beispiel der Brauer zu folgen. Es gäbe keinen Grund, die Ausnahme für Wein
und Spirituosen aufrecht zu erhalten. Gemäß den Informationen der
Verbraucherzentrale haben Wein und Sekt fast doppelt so viel Kalorien wie Bier.
Spirituosen sogar fünf- bis sechsmal mehr.</p><p>Die ersten Reaktionen der Weinbauern auf den nicht ganz
uneigennützigen Aufruf der Bierbrauer fiel eher zurückhaltend aus. Allerdings
möchten sich die Winzer zusätzlichen Verbraucherinformationen nicht
verschließen, so das <a href="https://www.deutscheweine.de/">Deutschen
Weininstitut in Bodenheim</a> bei Mainz. Für die Winzer sei jedoch das Gesamtkonzept
in der deutschen Alkoholwirtschaft und auf EU-Ebene nicht abschließend
ausdiskutiert. Denn Wein sei ein wesentlich komplexeres Getränk als Bier. </p><p>Michael Bock, Sprecher des Fränkischen Weinbauernverbandes,
erklärte: „Für Nährwert- oder Kalorienangaben auf Wein sehen wir keinen Bedarf,
da Wein ein Genussmittel ist.“ Des Weiteren würden die Menschen in Franken auch
nicht überlegen, ob Wein dick mache. Sie würden ihn genießen. Vom Bundesverband
der Spirituosen-Industrie hat es vorerst keine Stellungnahme gegeben. </p><p>(dpa)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/gesundheit/ernaehrung-und-fitness/bierbauch-risiko-brauereien-informieren-kuenftig/">Bierbauch-Risiko: Brauereien informieren künftig</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
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