<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Datenschutz | Neues Limburg</title>
	<atom:link href="https://neueslimburg.de/digital-tecknik/datenschutz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Neues Limburg ist das neue Newsportal für Limburg. Alles Wichtige rund um Limburg, über die Region, über Hessen und die Welt.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 Feb 2019 07:45:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>

<image>
	<url>https://neueslimburg.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-20230303_nlim-logo-neu-limburger-dom150x150-3-32x32.png</url>
	<title>Datenschutz | Neues Limburg</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>50-Millionen-Euro-Strafe: Frankreich verknackt Google</title>
		<link>https://neueslimburg.de/digital-tecknik/datenschutz/50-millionen-euro-strafe-frankreich-verknackt-google/</link>
					<comments>https://neueslimburg.de/digital-tecknik/datenschutz/50-millionen-euro-strafe-frankreich-verknackt-google/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[EL EM]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2019 19:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://td_uid_63_5bdb4e4a70ef3</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frankreich verhängt erste große Strafe wegen eines DSGVO-Verstoßes, und zwar gegen Google. Der Internet-Gigant habe die neuen Anforderungen, die seit dem 25. Mai vergangenen Jahres gelten, nicht ausreichend erfüllt. So sieht das die französische Datenschutzbehörde und bittet das Unternehmen aus Mountain View zur Kasse. Die Datenschutzbehörde CNIL sieht Anforderungen seitens Google für nicht erfüllt, und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/digital-tecknik/datenschutz/50-millionen-euro-strafe-frankreich-verknackt-google/">50-Millionen-Euro-Strafe: Frankreich verknackt Google</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Frankreich verhängt erste große Strafe wegen eines DSGVO-Verstoßes, und zwar gegen Google. Der Internet-Gigant habe die neuen Anforderungen, die seit dem 25. Mai vergangenen Jahres gelten, nicht ausreichend erfüllt. So sieht das die französische Datenschutzbehörde und bittet das Unternehmen aus Mountain View zur Kasse.</em></strong></p><p>Die <a href="https://www.cnil.fr/en/home" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Datenschutzbehörde CNIL</a> sieht Anforderungen seitens Google für nicht erfüllt, und verhängt die Strafe gemäß der im vergangenen Jahr in kraftgetretene <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://dsgvo-gesetz.de/" target="_blank">Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)</a>. CNIL ist damit die erste europäische Regulierungsinstanz, die auf Grundlage der DSGVO Google zur Geldbuße von 50 Millionen Euro verdonnert. Für Google ist das allerdings ein Betrag, der aus der Portokasse gezahlt werden kann. </p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Nicht
ausreichende Information über persönliche Daten</em></strong></h2><p>Was CNIL anprangert, ist die Tatsache, dass <a href="https://www.google.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Google</a> seine User nicht deutlich genug über die Nutzung ihrer persönlichen Daten informiere. Die Datenschützer haben die Anmeldung eines Nutzers in einem Google-Account Schritt für Schritt auf einem Android-Smartphone reproduziert. Google informiere zwar die User, allerdings müssten diese sich über mehrere Klicks zu den relevanten Infos durchklicken, denn diese seien in „verschiedenen Dokumenten“ nachzulesen. </p><div style="margin-bottom:20px;"><center><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="fr" dir="ltr">🔴&nbsp;La CNIL sanctionne financièrement GOOGLE → <a href="https://t.co/QmAEwAjbOC">https://t.co/QmAEwAjbOC</a> <a href="https://t.co/Ymhd7biMQa">pic.twitter.com/Ymhd7biMQa</a></p>— CNIL (@CNIL) <a href="https://twitter.com/CNIL/status/1087353180449619969?ref_src=twsrc%5Etfw">21. Januar 2019</a></blockquote>
<script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></center></div><p>Demnach seien Informationen zur Verwendung der erhobenen Daten und dem Speicherzeitraum für die User nicht einfach genug zu erreichen, so CNIL. Außerdem sei das Akzeptieren der Nutzer für die Anzeige personalisierter Werbung in der jetzigen Form nicht zulässig, da keine ausreichenden Informationen angezeigt würden. Dass die Google-Dienste wie <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Google Maps (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.google.com/maps" target="_blank">Google Maps</a>, die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Suchmaschine (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.google.de/" target="_blank">Suchmaschine</a>, <a href="https://www.youtube.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="YouTube (öffnet in neuem Tab)">YouTube</a> beispielsweise beteiligt sind, sei nicht ersichtlich. Darüber hinaus seien Häkchen in Checkboxen bereits aktiviert, was gegen die in der DSGVO geforderte „positive“ Akzeptanz durch den User verstoße – hier müsse der Nutzer proaktiv selbst einwilligen.</p><p>Google ließ verlautbaren, den Beschluss genau prüfen zu wollen, um dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Stellte gleichzeitig klar, stets entschlossen zu sein, die hohen Erwartungen der User hinsichtlich Kontrolle und Transparenz ihrer Daten zu erfüllen.</p><h2 class="wp-block-heading" style="text-align:center"><strong><em>Geldbuße
vergleichsweise niedrig</em></strong></h2><p>Für den Internetkonzern sind die 50 Millionen Euro eher Peanuts. Die im Juni 2017 von der EU verhängte Wettbewerbsstrafe von 2,42 Milliarden Euro hatte <a href="https://www.google.de/about/?hl=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Google (öffnet in neuem Tab)">Google</a> direkt in nur einem Quartal hinter sich gelassen. Bei den Umsätzen kein Wunder: Alphabet – der Mutterkonzern – erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von knapp 111 Milliarden Dollar (97,56 Milliarden Euro) und machte damit einen Gewinn von 12,7 Milliarden Dollar. Gemäß der DSGVO müssen internationale Unternehmen Strafen von bis zu vier Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes zahlen, wenn diese gegen die neuen Datenschutzbestimmungen verstoßen.</p><div style="margin-bottom:20px;"><center><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="en" dir="ltr">Our first <a href="https://twitter.com/hashtag/GDPR?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#GDPR</a> complaint over invalid consent from May 25th last year has lead to a € 50 Mio fine for <a href="https://twitter.com/hashtag/Google?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Google</a> by the <a href="https://twitter.com/hashtag/CNIL?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#CNIL</a> today! 🥳 <br>⏩ More Information: <a href="https://t.co/YJMwkTfPtD">https://t.co/YJMwkTfPtD</a><br>⏩ Support our work: <a href="https://t.co/9hmQrVlAUa">https://t.co/9hmQrVlAUa</a> <a href="https://t.co/PnLh7i5hVb">pic.twitter.com/PnLh7i5hVb</a></p>— noyb (@NOYBeu) <a href="https://twitter.com/NOYBeu/status/1087458762359824385?ref_src=twsrc%5Etfw">21. Januar 2019</a></blockquote>
<script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</center></div><p>CNIL folgte mit den Sanktionen zwei Einzelklagen. Für das eine wandte sich die Organisation <a rel="noreferrer noopener" aria-label="None Of Your Business (NOYB) (öffnet in neuem Tab)" href="https://noyb.eu/?lang=de" target="_blank">None Of Your Business (NOYB)</a> des österreichischen Datenschutzaktivisten <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Max Schrems (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/maxschrems" target="_blank">Max Schrems</a> und für das andere die Organisation <a href="https://www.laquadrature.net/en/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Quadrature du Net</a>, die knapp 10.000 Internetuser in Frankreich vertritt, an die Behörde. Eingereicht wurden die Klagen direkt nach Inkrafttreten der DSGVO. Geprüft hat CNIL diese im September vergangenen Jahres. </p><div style="margin-bottom:20px;"><center><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="fr" dir="ltr">La CNIL considère qu&#8217;Android de Google ne respecte pas le RGPD et le sanctionne à 50 millions d&#8217;euros d&#8217;amende. <br><br>Lisez notre réaction : <a href="https://t.co/hCqOnL1ewM">https://t.co/hCqOnL1ewM</a></p>— La Quadrature du Net (@laquadrature) <a href="https://twitter.com/laquadrature/status/1087386657412861954?ref_src=twsrc%5Etfw">21. Januar 2019</a></blockquote>
<script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></center></div><p>Schrems bemängelte nach der Entscheidung der französischen Datenschutzbehörde, dass große Internetkonzerne ihre Angebote lediglich oberflächlich angepasst hätten. Es sei wichtig, dass Behörden aufzeigten, dass so eine oberflächliche Anpassung nicht ausreiche, so der Datenschutzaktivist. Die Organisation des Österreichers hatte darüber hinaus weitere DSGVO-Beschwerden gegen diverse Unternehmen eingereicht.</p><p>(dpa, afp)</p><p>Der Beitrag <a href="https://neueslimburg.de/digital-tecknik/datenschutz/50-millionen-euro-strafe-frankreich-verknackt-google/">50-Millionen-Euro-Strafe: Frankreich verknackt Google</a> erschien zuerst auf <a href="https://neueslimburg.de">Neues Limburg |  Das Newsportal für Limburg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://neueslimburg.de/digital-tecknik/datenschutz/50-millionen-euro-strafe-frankreich-verknackt-google/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
